Kollegah kommentiert erstmals den Vorfall in Leipzig

Kollegah veröffentlicht den zweiten Videoblog zu seiner Imperator-Tour. Bei der Auftaktveranstaltung in Leipzig kam es am Samstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Fan. Im Video von gestern Abend sehen wir jetzt, wie der Alpha Music Empire-Chef zum ersten Mal öffentlich den Vorfall in Leipzig kommentiert.

Zunächst erwähnt Kollegah, dass die Geschichte "ins Auge gegangen" sei und gibt im Anschluss noch eine Art Erklärung zu der Angelegenheit ab:

"Guck mal, du kannst den Boss als Fake bezeichnen, als Wannabe-Zuhälter, er trifft den Takt nicht – aber fass' ihm nicht an seine 1000-Dollar-Versace-Brille, bitte!"

Dafür erntet er in München tosenden Beifall. Dann bittet der Rapper wieder zwei Fans auf die Bühne, die gegeneinander rappen sollen. Dem Sieger des Freestyle-Battles schenkt Kollegah anschließend sogar seine Brille, und zwar mit folgenden Worten:

"Die wollen alle die Brille vom Boss – ich schenk' sie dir."

IMPERATOR TOUR - TAG 2 - MÜNCHEN

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Nach Ausraster in Leipzig: Rechtliche Schritte gegen Kollegah

Nachdem wir gestern darüber berichteten, dass Kollegah bei einem Konzert in Leipzig einen Fan auf der Bühne zu Boden schlug, liegt jetzt eine Online-Anzeige gegen den Rapper vor. Nach dem Konzert im Haus Auensee in Leipzig wurde im Netz ein Video nach dem anderen von Kollegah hochgeladen, auf denen zu sehen ist, wie er einen Fan erst wegschubst, tritt und schließlich ins Gesicht schlägt, nachdem dieser ihm die Sonnenbrille wegnehmen wollte.

Eklat auf "Imperator"-Tour: Kollegah schlägt Fan nieder

Im Rahmen seiner Imperator-Tour legte Kollegah gestern in Leipzig einen Tourstopp im Haus Auensee ein. Bei dem Konzert wurde er von Ali As unterstützt, der mit ihm zusammen auf der Bühne stand. Während des Auftritts holen die beiden sich zwei Fans auf die Bühne, um ein Rap-Battle zu veranstalten.

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Kommentare

Was für ein spendabler Mensch. Alpha.

Pack den Boss nicht an seine Eier. Denn die trägt die ********** im Gesicht.
Ausraster kann man das beim besten Willen nicht nenne. Zwischen Grapscher und Wannabe K1 liegen knapp 4 Sekunden Überdenk Zeit, wo sich Felix Blümchen ausrechnet, mit 6 Bodyguard und meinem Mini****** sollte ich diesen voll besoffenen Fan schaffen und eine billige PR für mein Album haben.
Kolle war schon immer Fake als Stilmittel und seine Feigheit ist nun für immer im Netz aufgezeichnet

****a ist 1 ehrenmann

Extremer *****move... Jeder Kiddi-Kollegah-Fanboy sollte erkennen was dieser Minusmensch auf seine Fans gibt und nichts mehr von diesem abgehobenen Affen kaufen!

Wer von diesem Anabolika Möchtegern Gangster überhaupt etwas kauft hat für mich nicht alle Latten am Zaun!...nicht mal downloaden würd ich mir seinen auf über coolen Müll

Kollegah steht voll über der ganzen ********, beleidigungen jeglicher art prallen wie projektile an ihm ab, aber wehe einer fast seine tollen teuren sachen an, dann jibbet haue, 1 krasser gee

Guter Move und auch was für die hater damit sie keine zähne mehr in der fresse haben.

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Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Angst geprägt: Laas resümiert EGJ-Zeit

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41

In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.

Laas bei EGJ: "Thema Angst"

Bewegt durch Ali Bumayes Aussagen im neusten TV Straßensound-Interview über die EGJ-Zeit fühlt sich auch Laas bewegt ein paar Worte zu seinem Signing bei dem Berliner Label loszuwerden. So habe sein Umfeld ihm geraten, sich nach den schlechten Verkaufszahlen seines Albums "Daemon" wieder einen "normalen Job" zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt habe Laas (jetzt auf Apple Music streamen) bei Freunden auf dem Sofa geschlafen und wäre broke gewesen.

Dann habe er von Freunden aus der Szene die Anfrage bekommen, ob er nicht am Ali Bumaye-Album mitarbeiten wolle. Daraufhin sei er schnell ein fester Teil des Labels geworden und Arafat habe ihn gefragt, ob er nicht bei EGJ unterschreiben wolle. Er habe sich in der Hiphop-Welt nie willkommen geheißen gefühlt, aber dort wurde er ohne Vorurteile so aufgenommen, wie er war. Zum ersten Mal habe er sich dazugehörig gefühlt.

"Nun war ich nach 15 Jahren Struggle endlich mal irgnedwo angekommen, wo es plötzlich wieder Sinn machte, an meine Musik zu glauben."

Zwar habe er dadurch seine Geldprobleme hinter sich lassen könne, allerdings hätten sich neue, zuvor nicht erahnbare Probleme aufgetan. Besonders mit Selbstzweifeln habe er zu Kämpfen gehabt. Zum ersten Mal hätten seine Moves auch direkte Auswirkungen auf das hinter ihm stehende Team gehabt. Und dieses habe er nicht direkt wieder verlieren wollen. Diese Angst, keine Fehler machen zu wollen, habe ihn "versteinert".

Bushido startet Beef mit Koolegah & Farid Bang wegen Laas

Als Farid ihn dann auf einem Song disste, habe Arafat bei diesem angerufen und das Ganze aus der Welt geschafft. Allerdings habe Bushido dann mit seiner Aussage im Promovideo zu Black Friday, dass Laas jetzt bei ihm seie und ihn niemand mehr dissen könne, ein größeres Thema daraus gemacht. Ähnliches hatte auch Ali im Interview erklärt, dass dieser eine Satz für den Beef mit Kollegah und Farid gesorgt habe.

Laas habe sich erst über die Rückendeckung gefreut, verstehe heute aber, dass es vor allem auch um eine Machtdemonstration ging. Aus der Angst, sein Camp zu enttäuschen, habe Laas auch wieder angefangen, gegen Kollegah zu feuern. Aus heutiger Sicht sei er allerdings sehr unzufrieden mit diesen Lines.

"Ich stand genau in der Mitte zwischen zwei Parteien, deren Egos sehr wahrscheinlich die Größten dieser Szene sind. Farid und Kollegah sind, wenn es um dieses Thema Beef geht, die absoluten Endgegner, Bushido und Arafat zum damaligen Zeitpunkt genauso."

Am Ende des Tages habe er nur versucht, so unbeschadet wie möglich aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Doch habe ihn das ganze auch gelehrt, dass Angst ihm eigentlich nichts anhaben kann. Er sei schon am Boden gewesen und habe jedes "worst case Szenario" miterlebt und sei trotzdem mit erhobenem Haupte rausgekommen. Zum Schluss bedankt er sich sowohl bei Kollegah und Farid Bang als auch bei Bushdio und Arafat für diese Zeit, die in stärker gemacht habe. Ali Bumaye antwortete Laas nach seinem Statement, dass er "nur Liebe" für ihn habe.

Aber auch aktuell gibt es immer wieder Dinge, mit denen Laas zu kämpfen hat:

Nach Shirin David-Album: Laas wollte seine Karriere beenden

Nach der gemeinsamen Fertigstellung des zweiten Albums von Shirin David, meldet sich Laas in seiner Instagram-Story zu Wort und zeigt sich enorm selbstkritisch: Bis heute sei er auf nichts, was er erreicht habe, stolz. Nach der Zusammenarbeit mit Shirin David an den Texten von "B*tches brauchen Rap" sei er zum wiederholten Mal kurz davor gewesen, seine Karriere zu beenden.


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