Eklat auf "Imperator"-Tour: Kollegah schlägt Fan nieder

Im Rahmen seiner Imperator-Tour legte Kollegah gestern in Leipzig einen Tourstopp im Haus Auensee ein. Bei dem Konzert wurde er von Ali As unterstützt, der mit ihm zusammen auf der Bühne stand.

Während des Auftritts holen die beiden sich zwei Fans auf die Bühne, um ein Rap-Battle zu veranstalten. Nachdem einer der beiden jungen Männer Kollegah und Ali As sowie die Crew auf der Bühne mit Handschlag begrüßt, nimmt er sich für seinen Auftritt noch Ali As Cap und setzt sie sich auf. Dieser schlägt mit ihm ein und scheint cool damit zu sein. Als er aber zu Kolle geht, um ihm die Sonnenbrille abzunehmen, eskaliert die Situation: Kollegah schubst den Fan, verpasst ihm einen Tritt und schlägt ihm ins Gesicht. Die Security-Männer gehen dazwischen und befördern den Fan anschließend von der Bühne.

Kollegah kürt daraufhin den übrig gebliebenen Fan zum "Sieger" des Battles und gibt am Schluss noch ein Statement zum Sonnenbrillen-Dieb ab: "Wir probieren das morgen nochmal in einer anderen Stadt. Saufen gut und schön, aber packt den Leuten doch nicht an die Brille und an die Kappe, muss doch nicht sein."

Ali As kommentiert daraufhin, dass dies "Freestyle, wie er 2017 zu sein hat" sei. Danach geht das Konzert wie gehabt weiter. 

Hier kannst du dir das Video von der ganzen Aktion, die von einem Konzertbesucher gefilmt wurde, bei YouTube anschauen und dir selbst eine Meinung bilden: 

[FULL] Kollegah schlägt Fan - Imperator Tour Leipzig 18.03.17

Sonnenbrille anfassen verboten!

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Kommentare

Wenn es gefaked ist bist du ein ****** und wenn nicht dann noch ein größerer richtiges Opfer ist Kollegah

Wie übertrieben gewalttätig die alle gleich reagieren. Auch wenn der Fan ein Depp ist, zuckt er doch zurück,als Kolle die Brille nicht abgeben will. Warum muss er ihn dann treten und sich dann aufbauen, wie ein Türsteher auf Kokain. Immer weniger Kolle-Fan! Immer schlau daher reden, aber null Sozialkompetenz. Unangenehmer Typ!

Versteh ich auch nicht

Tja, Schauspieler halt.

ha ha ha was für ein lappen

Schäm dich Kollegah - ich hoffe das er angezeigt wird und schön Schmerzensgeld kassiert- ich hoffe das jetzt endgültig jeder peilt was für ein Typ er ist .

Krass, einen betrunkenen Fan (!) verprügelt. Kollegah der Boss!

Ne ernsthaft, nach dieser Aktion hat Kollegah bei mir und wahrscheinlich vielen anderen einiges an Respekt verloren. ****** egal ob der Fan sich daneben benommen hatte, man hätte das auch anders regeln können.

Umgehauen haben ihn übrigends die Security, nicht der Schlag von Kollegah.

Gebe dir vollkommen Recht!

Was das Umhauen betrifft, so sieht man an seiner Körperhaltung aber, dass er am fallen war. Sprich es war schon Kolle. Auch wenn der Schlag an sich ein Witz war wenn man den Schwung betrachtet :D

Das ist ein Armutszeugnis

Extrem lächerlich von Kollegah. Die abnehmende Selbstironie auf den Alben scheint tatsächlich die gesamte Person zu betreffen.
Natürlich eine dumme Aktion von dem Fan, aber er will sogar einschlagen bei Kolllegah und kriegt als Reaktion einen Tritt + Haken hinterher.
Eine Erklärung und Entschuldigung wär angebracht, von jemandem, der sich sonst immer gerne als Ultra-Vorbild in jeder Lebenslage darstellt.

Jeder der genau hinsieht, kann klar erkennen der Fan wäre schon zu Boden gegangen nach Kolles schell.
Sehe Kolle im Recht was denkt der wer der is so dreist zu sein hätte noch paar mal reintreten sollen der Boss

Lass dich mal therapieren Kumpel..

die Flasche von ali as steht einfach daneben
zum aus buhhhhhhen der Typ.... *************.....
dann rennt er hin & nimmt seine Kappi wie so ne **********

feige und sehr billige Aktion eines Möchtegernrappers,das Wort Vorbildfunktion kennt er nicht in seinem Wortschatz..... einfach nur reudig.....

#ki1h

Was für ein Opfer. Und die 11 jährigen nehmen sich sowas als Vorbild. Einfach armselig

Ein Schlag ins Gesicht, deine Nase zerbricht
Es ist Kollegah, Pablo Escobar in this *****

Ein Schlag ins Gesicht, deine Nase zerbricht
Es ist Kollegah, Pablo Escobar in this *****

Kollegah ist einfach nur ein armseliges Geschöpf. Mehr gibt es nach diesen Video nicht zu sagen.

Fährt nach Palästina gibt sich so reif und gescheit und dann schlägt er wegen einer Sonnenbrille zu???auf einen betrunkenen Fan???Er hätte drüber stehen müssen vlt ein spaß auch draus machen aber sowas??maaaaa lächerlich

Ist ein bisschen die Doppelmoralschiene die gefahren wird von einigen. Es wird immer von real sein und tralala gesprochen, und wenn wirklich etwas passiert, soll es auf einmal nicht richtig sein. Unschöne Aktion, hätte Kollegah cleverer handhaben können, weiter zur nächsten City fahren, Party feiern, Ende aus Mickey Maus.

Glaube die ganzen Kids die Kolle hier haten verstehen nicht das er da auf der Bühne seinen Job macht. Und wenn da einer auf die Bühne kommt und meint Kolle bloßstellen zu wollen dann muss er damit rechnen das er kassiert. Alleine das er das Cap von Ali As klaut zeigt doch das er null Respekt hat. Absolut verdient.

Endlich mal ein durchdachter Kommentar

D.h. es ist i.O. jedem der mir respektlos kommt (und dabei eventuell betrunken ist) eins aufs maul zu geben?

Der ein oder andere kann ja ruhig so denken, in einem Rechtsstaat gibt es dennoch Gesetze und Regelungen, an die sich auch ein Kollegah auf dem eigenen Konzert zu halten hat

nobody's perfect

Ey jetzt regt euch mal ab ich den den auch geschlagen mal ganz erhlich ihr wollt alle nur haten wenn zu mir irrgendein Betrunkener kommt und meine teuren Sachen betascht würde ich auch zuschlagen egal ob fan oder nicht . Das ist nunmal Kollegahs Charakter und ihr müsst
jetzt nicht gleich alle übertreiben ihr Hater das ist nunmal Kollegah ich wäre schockierter wenn er es mit sich machen lassen würde.

nächste anzeige=knast

Wenn das kein Fake ist, ist es völlig unbosshaft. Sonst lässt er immer den paternalistisch abgeklärten Oberpaten raushängen und jetzt boxt er jemanden um wegen einer Sonnenbrille. Die Zeiten des goldverzierten Mörserlaufs haben sich wohl zum koksverschmierten Nasenloch hin gewandelt. #FelixistkeinBossmehr

gez. ein enttäuschter Fan

ne nackenschelle-ohrfeige und ne kurze verwarnung wären angebrach gewesen .......mehr nicht . kolle
ich garantier dir ------das kommt zurück !

Nimmt den Künstlern das Zeug weg begrüsst sie abwertend und redet dumm daher... klar das er sich eine fängt!!! Kollegah alles richtig gemacht ... ist real geblieben und hat ihm das gegeben was das Game verlangt in so einer Situation. Ali As ist ja noch cool geblieben obwohl man nach der Capi Action schon gemerkt hat das auf einmal uncoole Spannung war. Auch ansonsten sollte es eine Ehre sein auf die Bühne zu kommen. Kolle hat es sich 2mal überlegt und zwischen durch hat der " Fan" noch betrunken blöd gegrinst und was gemurmelt...

Ich finde es viel witziger das Kollegah seine Fans freestyle battlen lässt. Etwas das er weder kann noch jemals gemacht hat. Ist wohl ein neues Kostüm in das sich die Kunstfigur Kollegah schleiert. Das "Live Freestyle Battle Rapper" Kostüm. Da zieht sich Kollegah ja öfter beim Konzert um als so ne Pop ***** aus Amerika.

Wenn das zb nicht Show mäßig gestellt war wovon ich stark ausgehe ist es echt ein totales Armutszeugnis mit so vielen auf einen einzigen ein zu Boxen oder einzutreten der so gesehen gar nichts gemacht hat...dat is mir schon so'n Möchtegern Boss dieser Kollegah

Haben das erreicht was sie wollen ihr redet und zerfetzt euch jetzt im sämtlichen Foren mehr brauch man dazu nicht sagen
Wenn wahr klärt der Staatsanwalt

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Farid Bang spricht offen über Echo-Skandal: "Ich stand vor dem Ende"

Farid Bang spricht offen über Echo-Skandal: "Ich stand vor dem Ende"

Von Alina Amin am 06.06.2020 - 15:38

Farid Bang gehört zu den Deutschrappern, die besonders oft mit einer heftigen Reaktion auf ihre Lyrics rechnen müssen – seien es Sexismus- und Diskriminierungsvorwürfe oder Beef mit Kollegen. Der Höhepunkt dieser Kritik war der Echo-Eklat, der nun gut zwei Jahre her ist. Seitdem ist so einiges passiert: Nicht nur privat und beruflich hat sich für Farid vieles geändert, auch seine Ansichten bezüglich der fragwürdigen Line über Auschwitz-Insassen hat er überdacht.

Im Interview mit der Bild spricht er nun offen über seine aktuelle Einstellung zur ganzen Sache, die Konsequenzen des damaligen Skandals und warum er die fragliche Rap-Zeile zutiefst bereut.

"Ich stand vor dem Ende meiner Karriere": Farid Bang bereut seine Line auf "0815"

Der 34-Jährige gibt zu, dass er die Line rückgängig machen würde, wenn er könnte. Der Skandal und sein Nachspiel haben dem Banger-Oberhaupt offenbar erst klar gemacht, dass auch Battlerap Grenzen kennen muss:

"Wenn ich könnte, würde ich es heute rückgängig machen. So etwas wird mir nie wieder passieren. Ich distanziere mich heute wie auch damals ausdrücklich vom Antisemitismus. Mir ist mit dieser Rap-Zeile ein Fehler unterlaufen, für den ich mich bei allen Betroffenen immer noch entschuldigen möchte. Rap war bis zu dem Eklat für mich eine Kunstform ohne Grenzen. Ich habe damals diese Zeile einfach ohne Nachzudenken gerappt. Mir fehlte damals die nötige Selbstreflexion."

Während er damals nicht reflektiert hat, weshalb seine Line für viele die Grenzen der Kunstfreiheit sprengt, sieht er das inzwischen anders. Er erläutert, dass er als Moslem es ebenfalls nicht gut finden würde, wenn jemand die Geschichte seiner Glaubenskultur verhöhnt hätte. Außerdem erzählt er der Bild, dass der Echo-Eklat ihm viele negative Konsequenzen gebracht habe, der damalige beruflichen Umbruch aber auch der Anstoß für einen Wechsel im Privatleben bedeutete:

"Viele Leute haben sich damals von mir abgewandt, wir haben unseren Plattendeal verloren. Ich stand vor dem Ende meiner Karriere. Ich habe aber meinen Kopf nicht in den Sand gesteckt. Ich habe meine Konsequenzen akzeptiert. Nach dem Echo habe ich mich von vielen Leuten abgewandt. Ich wollte kein Mitläufer sein und mir ständig etwas einreden lassen. Sie kamen aus allen Segmenten. Das waren Kriminelle, Menschen aus der Musikindustrie oder aus dem Alltag. Aber ehrlicherweise entsprach ihr Handeln und Auftreten nicht meinen Prinzipien. Das war dann auch der größte Schnitt in meinem Privatleben, der sehr viel Kraft und Überwindung gekostet hat."

Echo-Skandal: Farid Bangs Auschwitz-Line auf "JBG 3" änderte alles

Hintergrund: 2018 wurden Kollegah und Farid Bang anlässlich ihres Kollaboalbums "Jung Brutal Gutaussehend 3" für einen Echo nominiert. Nachdem sie von Campino (Die Toten Hosen) live bei der Echo-Verleihung wegen einer antisemitischen Textzeile kritisiert wurden, schaltete sich der Ethik-Beirat des Echos ein und prüfte die Nominierung. Inner- und außerhalb der Rapszene entfachte die Diskussion über die Grenzen der Kunstfreiheit (im Rap) erneut.

Auf der Bonus-EP zu "JBG 3" hat Farid im ersten Part des Tracks "0815" nämlich folgende Line gerappt: 

"Und wegen mir sind sie beim Auftritt bewaffnet / Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen"

Schon damals distanzierte sich Farid von den Diskriminierungs- und Antisemitismusvorwürfen und erklärte, dass es sich bei der besagten Line um einen Ausdruck der Battlerap-Kunst handele. Er entschuldigte sich bei der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und zeigte sich offen für den Dialog.

Im Rückblick ist klar: Ein positives Ende nahm die ganze Angelegenheit für kaum jemanden. Den Echo-Veranstaltern wurde nach wiederholter Kritik klar, dass ihr Nominierungssystem Schwachsinn war und die jährliche Preisverleihung wurde abgeschafft. Die beiden Rapper verloren ihren Plattendeal und das Album wurde von der BPjM indiziert. Vom Image-Schaden ganz zu schweigen.

Auch seine Freundschaft zu Kollegah stand "nach dem Echo-Eklat auf dem Prüfstand", wie Farid erklärt. Sie seien nicht immer einer Meinung, auch wenn sie eine langjährige Freundschaft verbindet. Den Kollabo-Track "Public Enemies" auf "Genkidama" habe er aufgezogen um Kollegah und Fler die Möglichkeit der Versöhnung zu eröffnen – mit Erfolg. 



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Die letzten 2 Jahre waren für mich die wahrscheinlich schwerste Zeit in meinem Leben, 2 der wertvollsten Menschen in meinem Leben sind verstorben meine Tante Mina & einer meiner besten Freunde Abdersamad. Etwas wovon ich mich nie wieder mehr erholen werde. Davor gab es noch diese Echo Geschichte bei der ich nicht mehr wusste ob es jemals weitergehen kann oder jemals wieder wird wie es war. Viele Menschen haben mich musikalisch für Tod erklärt und sich von mir abgewannt, trotzdem habe ich selber nie aufgehört an mich zu glauben. Ich habe nie den Ehrgeiz verloren und habe weiterhin die Energie im Studio aufgebracht weil ich es genau diesen Leuten zeigen wollte. „Ich entscheide wann es vorbei ist“ egal wer denkt er hat jetzt kurz seine 2 Minuten, ich war vor ihm da und ich werde nach ihm da sein!!! Fast 2 Jahre habe ich im Studio gearbeitet, es sind bestimmt 40 Songskizzen entstanden. 14 (+4 EP) haben es letztendlich geschafft. Viele Leute haben mich auch mit Leib Seele unterstützt, @instara11e & @mo7art sind wahrscheinlich 2 der wichtigsten denen ich vieles im Leben zu verdanken habe Der Richter bei dieser ganzen Sache ist aber am Ende der Fan, er entscheidet ob es mir gelungen ist diese Emotionen in Energie umzuwandeln #genkidama

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Seitdem konnte man durchaus eine musikalische Neuausrichtung bei Farid erkenne. Unter die altbewährten harten Tracks mischen sich längst auch unironische Einflüsse aus anderen Genres, beispielsweise aus dem lateinamerikanischen Raum. Sein neues Album "Genkidama" erfährt gute Resonanz von vielen Fans und kommt kreativer und vor allem positiver daher als seine vorigen Alben. Es scheint ganz so, als hätte der Echo-Skandal tatsächlich Spuren hinterlassen, die mittlerweile immer deutlicher zu erkennen sind.

>Wir haben die "Genkidama"-Metapher aufgeschlüsselt und weitere "Dragonball"-Referenzen rund um die Platte unter die Lupe genommen:

7 Dragon Ball Z-Referenzen rund um Farid Bangs "Genkidama"

Mit einer der mächtigsten Attacken, die das Dragon Ball Z-Universum so hergibt, setzt Farid Bang mit seinem nunmehr achten Studioalbum "Genkidama" metaphorisch zur Zerstörung der Deutschrapszene an. Farids große Faszination für die epische Geschichte um den Saiyajin Son Goku schlägt sich dabei rund um die Platte nieder.


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