Pop statt Rap: Drake will seine Grammys nicht behalten

Die Grammys haben in diesem Jahr für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. Schon im Vorhinein hatten einige Künstler angekündigt, nicht an der Veranstaltung teilnehmen zu wollen. Dazu zählte auch Drake. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, wollte er die Grammys aber scheinbar nicht boykottieren, sondern befand sich einfach auf seiner aktuellen Boy Meets World Tour

Der Boykott folgt wohl dann jetzt. Bei einem Interview ließ uns Drake wissen, dass er seine zwei Grammys gar nicht haben wolle, da es sich "komisch anfühlt".

Grund dafür sei, dass er mit der Kategorie, in der er gewann, unzufrieden sei. Man habe Hotline Bling als Rap Song gewinnen lassen, obwohl es sich offensichtlich um einen Pop Song handle: "Die einzige Kategorie, in die sie mich stecken konnten, ist die Rap Kategorie. Vielleicht, weil ich einmal gerappt habe oder weil ich schwarz bin. Ich weiß es nicht."

Drake liebe zwar Rap, doch er schreibe bewusst Pop Songs und er sei stolz, einen der größten Pop Songs des Jahres geschrieben zu haben: "Ich möchte wie Michael Jackson sein. Ich möchte wie die Künstler sein, zu denen ich immer aufgeschaut habe. Ich mache Pop Songs, doch diese werden nie anerkannt."

Das ganze Interview kannst du dir hier anhören:

Drake Talks 'More Life,' Kanye's Rant, Quentin Miller, Meek Mill & More with DJ Semtex

Episode 38 of OVO Sound Radio aired on Apple Music's Beats 1 airwaves on Saturday night (Feb. 18). Delayed by an hour, it turns out the extended wait was well worth it as the show kicked off with an exclusive one-on-one interview with DJ Semtex.

Protest-Aktion? Kanye West, Frank Ocean und Drake kommen nicht zu den Grammys

Laut TMZ werden wir bei den diesjährigen Grammy Awards wohl auf einige unserer Lieblingskünstler verzichten müssen. Mit Drake, Kanye West, Frank Ocean oder auch Justin Bieber werden bei der Verleihung wohl die wichtigsten Musiker der Szene schlichtweg fehlen. So soll als erstes Frank Ocean bekanntgegeben haben, dass er nicht an den Grammys teilnehmen wolle.

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Kommentare

recht hat er. mit rap hat seine musik wenig zu tun. warum berichtet ihr noch über den clown, wenn er selbst sogar meint, keinen rap, sondern pop musik zu machen?

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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