Chakuza äußert sich zum Verkauf der goldenen Bushido-Schallplatte

Im Internet gab es vor Kurzem eine goldene Bushido-Schallplatte zu verkaufen: Wir berichteten. Angeblich wollte der Besitzer des Schmuckstücks die Platte Chakuza abgekauft haben, als dieser Geld gebraucht habe.

Der meldet sich jetzt allerdings selbst zu Wort und erklärt die Angelegenheit aus seiner Sicht: Er habe niemandem jemals diese Platte verkauft. Stattdessen sei er reingelegt worden.

Die Platte sei verschwunden und derjenige, der die goldene Schallplatte anbietet, habe bereits eine Klage am Hals:

"Vor ca. 4 Jahren hat der H**ensohn, mit dem ich damals ein Studio in Linz hatte, behauptet, dass die bei einem Einbruch gestohlen wurden. Der Typ, der sie jetzt verkaufen wollte, hat bereits eine Anzeige meinerseits am Hals. Bullsh*t, von wegen verkauft wegen Schulden."

Hier findest du den Original-Post von Chakuza:

Chakuza - Kurz zu dieser tollen "Goldplatten Affäre". Vor... | Facebook

Kurz zu dieser tollen "Goldplatten Affäre". Vor ca. 4 Jahren hat der Hurensohn mit dem ich damals ein Studio in Linz hatte behauptet dass die bei einem...

Die Vorgeschichte zu dem Angebot, die goldene Bushido-Platte zu verkaufen:

Unfassbar: Angebliche goldene Schallplatte von "VDSZBZ" bei Online-Flohmarkt im Angebot

Das Internet bietet heute mal wieder eine sehr kuriose Geschichte. Bei einem Online-Flohmarkt bietet ein Händler aktuell die angebliche goldene Schallplatte an, die...

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Kommentare

Was hat das mit Musik zu tun? Wen interessierts? Ist das hier die Bild Zeitung?

die platte war "die erste"

*eine der ersten

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Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Von Paul Kruppa am 29.04.2021 - 10:34

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Bushido und seinen früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. Der Vorwurf: schwere räuberische Erpressung. Wie der Spiegel berichtet, ist eine Anzeige der Aggro Berlin-Gründer ausschlaggebend.

Aggro Berlin-Gründer & Bushido mit unterschiedlichen Angaben zur Trennung

Nach Informationen des Spiegels haben Eric Remberg (Specter), Jens Ihlenfeld (Spaiche) und Halil Efe ausschließlich gegen Bushido Anzeige erstattet. Diese sei am 16. März erfolgt. Ein paar Wochen später sei auch Arafat Abou-Chaker von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter angeführt worden.

Gegenüber dem Spiegel bestätigten die Aggro Berlin-Gründer offenbar, dass es sich bei ihrer Anzeige um ein Ereignis dreht, das 17 Jahre zurückliegt. 2004 verabschiedete sich Bushido von dem legendären Deutschrap-Label. Über die Umstände der damaligen Vertragsauflösung existieren abweichende Erzählungen.

So schildert Aggro Berlin eine Begegnung mit circa sechs Männern im Studio. Einer dieser Männer habe ein "machetenartiges Messer" dabei gehabt. Unter Androhung von Gewalt soll die erforderliche Unterschrift von Specter unter den Auflösungsvertrag erzwungen worden sein. Mit der gleichen Methode habe die Bushido-Seite eine Unterschrift von Spaiche erwirkt. Halil Efe soll noch einen Schlag ins Gesicht bekommen haben, bevor er das türkische Wort für "Nein" auf das Dokument schrieb. Diese Informationen gehen aus Unterlagen hervor, auf die sich der Spiegel beruft.

Bushido Sicht der Dinge weicht davon ab. Er soll an einem Prozesstag im vergangenen August jener Darstellung entschieden widersprochen haben: "Alles völliger Bullshit." Es sei falsch, dass sechs Männer im Studio gewesen sind. Ebenfalls habe es die Machete nicht gegeben. Der EGJ-Boss und Arafat seien "ganz allein" vorstellig geworden. Arafat Abou-Chaker habe dabei jedoch "mit Nachdruck die Unterschrift einfordern müssen", wie es beim Spiegel weiterhin heißt. Auch eine Ohrfeige gegen Halil Efe habe demnach stattgefunden. Gegen einige Angaben von Bushido zum Ablauf der Trennung wollten die Aggro Berlin-Gründer bereits in der Vergangenheit eine Unterlassungserklärung erwirken.

Aggro Berlin-Gründer gehen juristisch gegen Bushido vor

Die Gründer von Bushidos ehemaligem Label Aggro Berlin wehren sich gegen diverse Aussagen des Berliner Rappers.

"Es geht immer um geschäftliche Interessen", sagte der Anwalt von Arafat Abou-Chaker dem Spiegel zufolge zu den aktuellen Ermittlungen. Außerdem soll der Jurist erklärt haben: "Ich gucke es mir in Ruhe an und werde es zersägen."

Der Spiegel weist darüber hinaus daraufhin, dass schwere räuberische Erpressung erst nach 20 Jahren verjährt. Fler kommentiert die Berichterstattung um seinen ehemaligen Weggefährten auf Twitter ebenfalls mit diesem Hinweis auf das geltende Strafrecht.


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