Fler bekommt Anzeige – offenbar geht es um Kollegahs "Fanpost 2"

Seit über vier Monaten geistert Kollegahs Fler-Diss Fanpost 2 nun durch diverse Videoportale. Jetzt bekommt der Berliner offenbar wegen des Songs Ärger mit dem Gesetz.

Auf seinen Social-Media-Kanälen teilt Fler mit, er werde vom Warner Music-Vertriebsleiter Marcus Friedheim wegen Nötigung am 30. August angezeigt. Der Vertrieb von Kollegahs jungem Label Alpha Music Empire läuft über Warner Musicder Deal war auch in Fanpost 2 ein Thema. Der Berliner schreibt zur Anzeige:

"Der Moment[,] in dem dich der Warner Music Vertriebsleiter Marcus Friedheim anzeigt, weil dir sein Kollegah-Video nicht passt! #musikindustrie"

Was genau sich am 2. September im Rahmen der Sperrung des Videos, danach und davor (30.8.) abgespielt hat, lässt sich nicht sagen. In der aktuellen #waslos erklärt Fler jedenfalls, er habe den Disstrack nur "indirekt" sperren lassen:

Flers Jahresrückblick 2016: Banger Musik, 187, Kollegah, Manuellsen, Shindy uvm. (Interview) #waslos

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Foto:

Screenshot: Fler auf Facebook - facebook.com/flerofficial

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Urteil gegen Fler: Geld- und Bewährungsstrafe

Urteil gegen Fler: Geld- und Bewährungsstrafe

Von Michael Rubach am 03.03.2021 - 11:59

Das Berliner Amtsgericht hat Fler zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Das berichtet unter anderem die Bild. Flers Angaben zufolge belaufe sich sein Bewährungszeitraum auf drei Jahre. Das erklärte er bei Clubhouse.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von einem Jahr und zehn Monaten gefordert, die nicht zur Bewährung ausgesetzt wird. Dem Maskulin CEO wurde eine Reihe von Straftaten zur Last gelegt, welche in einer Sammelklage gegen ihn vorgebracht worden waren.

Bewährung: Fler entgeht Gefängnisstrafe

Was wurde Fler vorgeworfen? Der Berliner Rapper soll diverse Personen beschimpft haben. Mutmaßliche Beleidigungen gegen Polizisten, eine Nachbarin, einen Rechtsanwalt und einen Influencer waren Teil des Strafverfahrens. Laut BZ werden Beleidigungsvorwürfe, die explizit Bushido betreffen, noch gesondert verhandelt. Den ersguterjunge-Chef soll Fler im Internet als "ekligen Hund" und "Bastard" betitelt haben.

Weitere Vorwürfe gegen Fler: das Fahren ohne Führerschein sowie versuchte Nötigung eines Journalisten. Darüber hinaus soll der Berliner Rapper unbefugt Details aus dem Gerichtsverfahren an die Öffentlichkeit gebracht haben. Fallen gelassen wurde hingegen offenbar der Anklagepunkt der Sachbeschädigung. Darauf hat Fler einen Tag vor der Urteilsverkündung selbst via Instagram hingewiesen.

Die Staatsanwaltschaft riet in ihrem Plädoyer letzte Woche von einer Bewährungsstrafe ab, da für Fler keine günstige Sozialprognose zu stellen sei. Fler zeige keine Bereitschaft, sich an Regeln zu halten, hieß es da. Flers Verteidigung argumentierte für eine siebenmonatige Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird.

Fler selbst war bei der heutigen Verkündung des Urteils nicht anwesend.

Fler äußert sich zum Urteil

Auf Twitter hat sich Fler nach dem Urteilsspruch zu Wort gemeldet. Er kündigte an, nun als "freier Mann" erst einmal in den Urlaub zu fliegen. Diese Freiheit genieße hierzulande nicht jeder. Dazu postete er die heutige Schlagzeile aus der Bild-Zeitung.

In seiner Insta-Story hat Fler zudem einen Hinweis auf einen Clubhouse-Talk platziert. Dort tauschen sich unter anderem Farid Bang und Fler unter dem Titel "Bewährung 4 Life" aus. Fler liefert dabei zusätzliche Details zu dem erfolgten Urteil. So würden die 10.000 Euro Geldstrafe an eine Stiftung gegen Gewalt gehen. Von einer geforderten Führerscheinsperre habe das Gericht abgesehen. Er könne direkt eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) machen. Der Bewährungszeitraum soll wie eingangs erwähnt drei Jahre betragen. Ließe sich Fler in diesem Zeitfenster etwas zu Schulden kommen, wären 10 Monate Gefängnis die Folge.

Deutschrap im Clubhouse-Hype: Was steckt hinter der neuen App?


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