g_unit_screen_video_doku_800_2014.jpg

Im Jahr 2005 betrat Jayceon Terrel Taylor mit seinem Debütalbum die Rapgefilde der Vereinigten Staaten.

Mit The Do***entary machte Jayceon als The Game kurzerhand das gesamte Rap-Business zu seinem Spielfeld. Aus der Dreiecks-Beziehung zwischen GameDr. Dre und 50 Cent, als Frontmann der G-Unit, enwickelte sich ein absolutes Erfolgs-Trio, das allerdings bereits kurze Zeit später ein jähes Ende fand.

Dieses Jahr feiert The Do***entary sein 10-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jahrestages kündigte The Game für den 18. Januar ein Jubiläumskonzert mit Specials und Überraschungsgästen an. Beim Thema Überraschungsgast, wurden eingeschworene Game-Fans hellhörig: Spekulationen über eine mögliche Reunion mit der ehemaligen Crew G-Unit wurden kurz nach der Konzert-Ankündigung laut.  The Game selbst äußerte sich allerdings recht schnell zu diesen Gerüchten: Auch wenn er wisse, dass diese Überraschung ein riesiger Erfolg sein könnte, sei es ausgeschlossen, dass er und die Unit sich als absolute Feinde wieder auf einer Bühne versammeln würden.

Wo und wie begann allerdings der schier endlose Beef zwischen 50 Cent und G-Unit und The Game? Wir haben die Geschichte noch einmal aufgerollt und zusammengefasst.

Die Zusammenarbeit zwischen G-Unit und The Game startete kurz nachdem Game auf Dr. Dres LabelAftermath Entertainment signte. Auch wenn es bereits zu Beginn zu Auseinandersetzungen gekomme sein soll, konnte The Games Debüt The Do***entary zunächst ohne weitere Komplikationen releast werden. Der große Erfolg des Debüts führte dazu, dass Fiftys zweites Album The Massacre verschoben werden wollte, was erneut zu Unmut und zunehmendem Konkurrenzkampf zwischen den beiden führte. Besonders beim Dreh des gemeinsamen Musikvideos Hate It Or Love It, soll 50 Cent eher kontraproduktiv mitgearbeitet haben.

 

Bei einem Radiointerview in New York gab Fifty 2005 schließlich bekannt, dass Game die G-Unit verlassen müsse, da er der Crew gegenüber nicht loyal sei. Noch am selben Abend kam es vor der Radio Station zu einer Schießerei, die von The Game und einer Gruppe von Männern angezettelt worden sein soll. Trotz des Vorfalls kam es vorerst  zu einer öffentlichen Versöhnung.

Dennoch gingen die Sticheleien weiter. Bei einem Festival rief Game öffentlich zu einem Boykott der G-Unit auf: "G-Unot" wurde zum neuen Slogan.

Auch auf musikalischer Ebene hielten die Streitereien an. Game releaste den Diss 300 bars and running, während Fifty eine Video-Parodie von The Game veröffentlichte. Game feuerte danach mit den Mixtapes Ghost Unit und Stop snitching, stop lying hinterher. Die musikalischen Schlammschlachten nahmen mit weiteren Songs und Videoauskopplungen oder auch Mixtapes - wie dem von Lloyd Banks - ihren Lauf.

The Game behauptete 2006, er habe ein Friedensangebot an Fifty gestellt, allerdings keine Antwort erhalten. In weiteren Songs sprach er davon, dass der Krieg zwischen ihm und 50 Cent dennoch beendet sei.

Das Gegenteil zeigte sich im Jahr 2007. Tony Yayo soll den Sohn des Besitzers von Czar Entertainmentangegriffen haben, bei dem The Game neu gesignt worden war.

2009 gestand Game, dass er es bereue, dass sich die Gruppe aufgelöst hatte. Sie seien eine tolle Crew gewesen, die noch viele Platten hätte verkaufen können. Nur wenig später disste er seine ehemalige Crew allerdings wieder auf einem Konzert. Ein gegensätzliches Verhalten, das er häufig an den Tag lege und der Grund sei, wieso die G-Unit seine Entschuldigungen nicht annehmen wolle.

Nachdem auch Young Buck die Unit verlies, kam es zur Versöhnung zwischen ihm und Game und weiteren Tracks, die sie gemeinsam gegen die G-Unit feuerten.

Es folgten Beef-Geschichten auf Beef-Geschichten bis im Sommer 2014 die Reunion der G-Unit letztlich bekanntgegeben wurde, inklusive Young Buck. Es folgte ebenfalls die EP The Beauty Of IndependenceThe Game war allerdings nicht dabei. Stattdessen kündigte er für das Jahr 2015 The Do***entary 2 an, als Nachfolger seines Erfolgs-Debüts.

Nach allem, was vorgefallen ist, lässt sich bezweifeln, dass der Streit zwischen der G-Unit und The Game je ein gutes Ende finden wird. Zu hoffen ist es allerdings, denn schließlich fasst es Game selbst am besten zusammen: " If it would have kept going, endless paper. Millions of albums sold — because we were great together."

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

Ja aber warum hielt fity The game unloyalität vor? W

Bei einem Radiointerview in New York gab Fifty 2005 schließlich bekannt, dass Game die G-Unit verlassen müsse, da er der Crew gegenüber nicht loyal sei.

Das liegt daran, dass Game stur war wie ein Esel; D.h. er wollte 50 Cent's Befehle nicht befolgen. Das empfand 50 Cent als Ehrenlosigkeit für G Unit und deshalb wurde Game aus G Unit rausgeworfen. Meiner Meinung nach war das Game's größter Fehler, weil er, was die Verkaufszahlen seiner Alben angeht, 50 Cent weit unterlegen ist. Get Rich or Die Tryin' hat meiner Sicht nach sich häufiger verkauft als alle Alben von Game zusammen.

Und jz Game ist trotzdem erfolgreich auch ohne unit er kackt drauf ich find auch game tausend mal besser als 50

the game ist besser als fiddy ? hahahahha nicht dein ernst träum mal nicht viel ;)

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

50 Cent kriegt Ansage von Black Mafia Family-Artist

50 Cent kriegt Ansage von Black Mafia Family-Artist

Von Till Hesterbrink am 13.10.2021 - 11:00

50 Cent ist seit Jahren schon längst nicht mehr nur Rapper. Mittlerweile macht der 46-Jährige vor allem mit TV-Serien auf sich aufmerksam. Nach Power läuft aktuell sein neuer Hit BMF an. Eine Serie über die Black Mafia Family. Und obwohl die sehr gut ankommt, gibt es jetzt eine deutliche Warnung eines ehemaligen BMF-Künstlers.

BMFs Bleu DaVinci droht 50 Cent

Die Black Mafia Family war eine kriminelle Organisation der beiden Brüder Big Meech und Southwest T, deren echte Söhne in Fiftys Serie jeweils ihren eigenen Vater verkörpern. Im Laufe der Jahre stieg die BMF neben dem Drogenhandel und der Geldwäsche auch ins Hiphop-Business mit ein und arbeitete unter dem Namen BMF Entertainment als Promoter für Rapstars wie Young Jeezy und Fabolous.

Der einzige jemals gesignte Artist war Bleu DaVinci und der richtet sich in einem Video nun an 50 Cent (jetzt auf Apple Music streamen). Er droht ihm damit, solle er in der Serie falsch dargestellt werden, die gesamte Produktion der Serie verhindern zu wollen.

"Ich sage nur, wenn ihr mich falsch darstellt, dann komme ich bei euch vorbei. [...] Dann wird nichts mehr gedreht. Dann wird nichts mehr gefilmt. Ich versuche dann einen Weg zu finden, alles daran kaputtzumachen, wenn ihr mich falsch darstellt."

"The only thing I'm saying is that if they handle my name wrong, I'm coming to see you. [...] There won't be no more shooting. No more filming that sh*t. I'm gonna try to find a way to f*ck up everything about it, if you play with my name."

Für seine Verbindung zur Black Mafia Family saß Bleu DaVinici insgesamt fünf Jahre im Gefängnis. In den Kommentaren vermuten einige, dass diese Ansage nun kommt, weil Bleu DaVinci damals die BMF verraten haben soll und mit der Polizei kooperiert habe. Womöglich wolle er daher verhindern, dass sein Snitchen in der Serie dargestellt wird.

50 Cents BMF - Black Mafia Family im Streaming in Deutschland

Wo kann ich 50 Cents BMF - Black Mafia Family streamen? Wie schon bei 50 Cents vorheriger Serie Power stellt sich bei BMF direkt die Frage, wo man die Serie schauen kann. Und auch die Antwort ist hier wieder die gleiche. Über den Amazon Channel Starzplay kann man auch in Deutschland die Crime-Serie streamen. Dabei handelt es sich um einen extra zubuchbaren Sender bei Amazon Prime Video.

Auch einige Rapstars werden im Laufe der Serie zu sehen sein. Sowohl Snoop Dogg als auch Eminems Gastauftritte sind mittlerweile bestätigt. Gut als, dass die beiden ihren Beef inzwischen beendet haben.

Nach Beef: Snoop Dogg teast Eminem-Kollabo an

Kommende Musik von Snoop Dogg hält offenbar ein Feature mit dem Rap God himself bereit. So sollen Eminem und Snoop an einem bisher unbetitelten Kollabosong gearbeitet haben. Für eine neue musikalische Zusammenarbeit der beiden US-Legenden sprach vor gut einem Jahr noch herzlich wenig.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)