Namedropping ohne Ende: Seyed teilt auf Debütalbum aus

Dass Seyed kein Kind von Traurigkeit und in die Battlerap-Sparte einzuordnen ist, wurde bereits in seinen Singles zu Engel mit der AK deutlich. Namedropping gab es bis dato jedoch nicht. Das ändert sich mit dem heutigen Release seines Debütalbums.

Auch wenn Seyed nur auf Tijara im Pyjama namentlich disst, würde die Anzahl der dort genannten Personen für ein ganzes Farid Bang-Album reichen. Gleich 15 Leute bekommen auf dem Song ihr Fett weg. Der Großteil stammt erwartungsgemäß aus der Rapszene: Chakuza, Weekend, Sierra Kidd, Kitty Kat, Metrickz, Lance Butters, Die Orsons, Liquit Walker, Die Atzen, Olson, Separate und Edgar Wasser werden genannt. Zudem finden Kayef, Sophia Thomalla und Bibis Beauty Palace Erwähnung.

"Deutsche Rapper? Alles Warmduscher/Ich hetze paar Sharps****** auf Chakuza, die Sharmuta", "Ich jage diesen Kippenschnorrer Liquit Walker/bis er die Kondition hat von 'nem Spitzensportler" oder "Der Kanakk, der diesen Separate vom Stepper schlägt", um nur einige Auszüge zu nennen.

Auf die Reaktionen müssen wir bei solch ausgewählten Gegnern, die ausschließlich für ihren Battlerap bekannt sind, vermutlich nicht lange warten.

Den ganzen Track, der soeben als Video ausgekoppelt wurde, findest du hier.

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Kommentare

Seyed du übertreibst es komm mal runter bitte versuch zu glänzen ohne jeden dissen zu müssen. Aufmerksam hast du doch genug also wieso machst du faxxen du lappen komm runter später wirst du es sowieso bereuen und sagen in den interviews es war alles so nicht gemeint.

Das lustige ist das er nur Leute ausgewählt hat wo keine straßenrapper sind und er keine angst haben muss das er sie auf die fresse bekommt

Schade Seyed aber allein Walker nimmt dich in Battlerap auseinander du bist nur Kolles Hodenglätter,wenn Erfolg zum kopf steigt............

Bei farid und kolle war's ja noch witzig als sie andere Rappe angegriffen haben. Aber in einem Song 15 Leute is schon leicht übertrieben. Und warum Chakuza? Der hat meiner Meinung nach mehr daseinsberechtung als Seyed. Ich weiß nicht, kann mit dem Kerl überhaupt nichts anfangen

Hallo,

Es wirkt irgendwie Lächerlich, Seyed du bist ein Kompletter nicht daseins Berächtigter "Rapper" . Ne behinderte Stimme, auf die ich luft boxen vor meinen boxen mache in der hoffnung es schadet dir :(
Mal ganz abgesehen davon "Chakuza" zu dissen kann rein theoretisch gefährlich werden, wenn man bedenkt das Blackout2 kommt, könnte das noch richtig Lustig werden, wenn dich 2 Kaoten auseinander nehmen. Beim Arbeitsamt wirste dich "Leider" ja nicht mehr finden, dazu besteht die chance leider nicht bei so einem sig, Aber feiern würd ich's Trotzdem :)

Seyed ... fck dic!-. Ich hoffe und wünsche dir diesen erfolg und hype nicht. Nicht weil ich Neidisch bin auf deinen Erfolg denn du vielleicht haben wirst, leider gottes..)) Sondern ich wünsche in dir als Mensch nicht, vom Tiefsten herzen, wünsche ich dir nix gutes (Musik Technisch Bezogen)

Da hat er sich ja richtig krasse Gangsterrapper als Gegner gesucht! Kolle schafft es echt immer noch einen grösseren Trottel nach dem andern zu pushen.

Ich kann den nicht mehr sehen, mit seiner halb ****rtären Stimme und dieses lächerliche gangsterhaftige getue die ganze Zeit ..

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Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Von Michael Rubach am 13.01.2021 - 12:45

Der Beef zwischen Mois und Asche hat eine musikalische Fortsetzung bekommen: Keller-Member Maestro veröffentlichte mit "Nur noch Asche" einen zehnminütigen Disstrack, der als Antwort auf Asches Song "HIStory" (hier eine Zusammenfassung checken) zu verstehen ist. Dabei gerät nicht nur das verbliebene Alpha Music-Signing ins Fadenkreuz von Maestro, sondern auch dessen Labelboss Kollegah.

"Nur noch Asche": Maestro sucht das Battle mit Asche

Eine Line in Asches Track "HIStory" hat Maestro offenbar besonders sauer aufgestoßen. Er bezeichnet dort das direkte Umfeld von Mois als "Ratten im Keller". Zudem fällt einige Zeilen später die Formulierung "Hundesöhne". Das und die enge Verbindung zu Mois bieten für Maestro ausreichend Angriffsfläche. Er unterteilt seinen Diss in vier Kapitel. Zunächst sind erneut die nebulöse Herkunft von Asche sowie angebliche Schönheits-OPs die vorherrschenden Themen.

Im zweiten Part des Tracks geht Maestro auf raptechnische Defizite ein, die er bei seinem Battlegegner ausgemacht hat. Asche sei ein "Blender", der "so wie ein Meme" rappe. Die Zuhörerschaft würde zudem nicht kapieren, wie "unbegabt" das Kollegah-Signing daherkomme.

"Du bist jahrelang im Netz, 'ne Dekade im Geschäft / Habt ihr alle nicht gemerkt, Mann, wie scheiße Asche rappt?"

Maestro macht auch Kollegah Vorwürfe

Für seinen dritten längeren Part lässt Maestro einen Beat auffahren, der sehr klar an "Das Urteil" von Kool Savas (prod. Melbeatz) angelehnt ist. Hier rappt er über den brüderlichen Zusammenhalt mit Mois und vergleicht diese Verbindung mit der Beziehung von Asche und Kollegah. Diese scheint für Maestro eher oberflächlicher Natur zu sein. Auch wirft Maestro speziell Kollegah vor, Mois in einer schwierigen Phase nicht ausreichend unterstützt zu haben. Die Frau des Keller-Anführers hätte im neunten Monat ihrer Schwangerschaft ohne Versicherung und Pass dagestanden. Kollegah soll ihr eine Anstellung zugesagt haben, aber wortbrüchig geworden sein. Schließlich kommt Maestro auf eine Zeit zu sprechen, in der er für Kollegah gearbeitet habe.

So berichtet Maestro, dass er sich um die Videos für den YouTube-Channel von Felix Blume gekümmert habe. Der Kanal wurde von Kollegah im Frühjahr 2019 ins Leben gerufen und sollte seinen Fans den Menschen hinter dem Rapstar näher bringen. Dieses Vorhaben verbuchte Kollegah offenbar relativ schnell als gescheitertes Experiment. Der Kanal ist seit längerem nicht mehr auffindbar. Maestro erzählt, dass er für seinen Einsatz bei dem Projekt keinen Dank erhalten habe.

"Felix Blume machte Videos, ich hab' das meiste abgedreht / Schnitt die ganzen Videos, er hat an meinem Sack geklebt"

Schon im vorigen Part von "Nur noch Asche" teast der Kellermember an, dass Felix ihm sein Hak genommen habe.

Asches Privatleben: Maestro gibt vor, Details zu kennen

Zum Finale geht Maestro auf die private Ebene. Er schildert einleitend kurz seinen eigenen Werdegang, der von harter Arbeit geprägt gewesen sei. Daraufhin blickt er auf Asche und will dessen "Karriere beenden". Dafür switcht er in den "Rage-Mode".

"Mann, ich pack' die ganz, ganz miesen Storys grade aus / Ich glaub', Asche war nie Asche, Digga, nein, er war nur Staub"

Diese Storys beziehen sich dann unter anderem auf s*xuelle Vorlieben und angebliches Wissen darüber, was in Asches Beziehungsleben so abgeht. Aber es ist Battlerap: Was hier Wahrheit ist und was einfach nur vorgetragen wird, um dem Kontrahenten möglichst weh zu tun, bleibt im Dunkeln.

Generell lebt durch den offenen Schlagabtausch zwischen dem Team von Mois und Asche mal wieder eine fast vergessene Facette von Rapbeef auf. Statt ausschließlich über Emojis und Insta-Storys zu kommunizieren, bringen die Protagonisten Punchlines und neue Musik. Auch Sentino releaste kurzerhand einen Disstrack gegen Asche.

Sentino reagiert mit Disstrack auf Asches Seitenhieb: "Aschenputtel"

Der Beef zwischen Asche und Mois hält weite Teile der Deutschrap-Welt in Atem. Dabei gibt es auch Kollateralschaden wie Seitenhiebe gegen Sentino. Der hat nicht nur mit Video-Ansagen reagiert, sondern auch noch einen Disstrack gegen Asche aus dem Ärmel geschüttelt, der Aschenputtel heißt.


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