Offiziell: Drake feiert phänomenale Verkaufszahlen!

Die Prognosen haben sich bewahrheitet: Drake hat mit Views alles abgeräumt. In seiner ersten Verkaufswoche konnte der kanadische Superstar in den Vereinigten Staaten tatsächlich über 850.000 Einheiten verkaufen – alle Verkäufe gingen digital und über iTunes' Ladentisch. Damit feiert Drake selbstverständlich seine stärkste erste Verkaufswoche.

Zusätzlich wurden Songs des Albums offenbar über 200 Millionen Mal in den USA (und exklusiv auf Apple Music) gestreamt. In den Gesamtcharts, die sowohl Verkäufe als auch entsprechende Streamingzahlen berücksichtigen, kommt Drizzy somit auf knapp über 1 Million gleichwertige Albumverkäufe. Diesen Umstand nutzt er, um Views auf Instagram als platinprämiert zu feiern.

Mit diesen Zahlen hat Drake die stärkste erste Woche des Jahres 2016 eingefahren. Der letzte männliche Künstler, der in der ersten Woche in solchen Ausmaßen Platten loswerden konnte, war Justin Timberlake (The 20/20 Experience) vor knapp drei Jahren – zwischendurch schafften es natürlich außerdem Taylor Swift und Adele (mit den Alben 1989 bzw. 25).

Views ist mittlerweile Drakes sechste Nummer 1-Platte in den USA (davon vier Soloalben, ein Mixtape und das gemeinsame Projekt mit Future). Den Rekord hält Beyoncé mit sechs Soloprojekten auf Platz 1. Ihren Streamingrekord mit Lemonade brach Drake in diesem Prozess ebenfalls. Hierbei sollte betont werden, dass alte Streams von Hotline Bling und One Dance auch in dieser ersten Albumwoche verrechnet wurden. Neben Bey und Drake ist Justin Bieber übrigens der einzige, der über 100 Millionen Streams in einer Woche sammeln konnte. Eindrucksvolle Konkurrenz.

One million sold in one week. I am beyond grateful for this milestone. Thank you for listening. #VIEWS

Ein von champagnepapi (@champagnepapi) gepostetes Foto am

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Kommentare

Trotzdem ist es nach dem genialen "Nothing was the same" und dem noch genialeren "If you're reading this its to late" ein überraschend schwaches Album geworden. Viel zu poppig und nicht mehr so spaßig wie die Vorgänger. Hab mir echt mehr erhofft, schade.

If you're reading this its to late ist kein album.... und das mit dem genialeren kannst du auch streichen

HAHAHAHA 'If you're reading this its to late' its kein Album!
Hör auf zu Hatten wenn du nichts über ihn weisst. Mercii

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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