50 Cent macht Pop Smokes posthumes Album zu seiner persönlichen Mission

Knapp zwei Wochen nach Pop Smokes Tod hat 50 Cent sich selbst für die Rolle des Executive Producers des ersten posthumen Albums ins Spiel gebracht. Der Labelchef Steven Victor des verstorbenen New Yorker Rappers hat bei Instagram bereits grünes Licht für Fiftys Plan gegeben, dem nun nichts im Weg stehen dürfte.

50 Cent produziert Pop Smokes posthumes Album

50 Cent zählt zu den prominentesten Fans von Pop Smoke, der erst letztes Jahr seinen großen Durchbruch feierte. Beide Rapper kommen von den Straßen New Yorks und besonders in der roughen Delivery konnte man deutlich hören, dass Pop Fifty zu seinen musikalischen Inspirationen zählte.

Im Interview mit Angie Martinez (Minute 50:24) kurz vor dem Tod des 20-Jährigen gab er ihm das vielleicht größte Kompliment, das man von 50 Cent bekommen kann:

"Er IST 50 Cent. Er ist wie eine neue Version."

50 in der Rolle des Executive Producers scheint eine passende Besetzung zu sein, um Pop Smokes musikalischem Erbe einen würdigen Nachfolger zu schenken. Nicht selten findet man im Netz Kommentare, dass die beiden quasi Vater und Sohn sein könnten. Wenn man 50 in Interviews über Pop sprechen hört, kann man fast schon einen Anflug von Stolz heraushören. Dementsprechend dürfte er das Projekt mit dem nötigen Respekt und Herzblut in Angriff nehmen.

50 Cent will Roddy Ricch & Drake aufs Album holen

Diese Vermutung lässt sich schon jetzt mit Beispielen belegen. Nur wenige Minuten nach seiner Ankündigung hat er sich an die Zusammenstellung der Gästeliste gemacht. Mit Roddy Ricch hat er sich einen der aktuell heißesten Rapper geangelt – sein Track "The Box" ist schon jetzt ein Kandidat für den Song des Jahres. Damit nicht genug, denn mit Drake hat er ein noch dickeres Kaliber im Visier.

Hier steht eine Bestätigung noch aus, aber es ist nicht unbedingt die Art von Situation, in der dir eine Absage leicht fällt. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf hat 50 auch schon bei Chris Brown angefragt. Wie bei Drizzy ebenfalls mit einem kleinen Seitenhieb:

Für den Moment sieht es aus, als würde 50 aus der traurigen Situation das Beste für alle Seiten herausholen. Und am wichtigsten: Dieser Plan hätte wohl auch Pop Smoke gefallen.

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Nicki Minaj verwirrt Fans mit Aussagen zur Corona-Impfung

Nicki Minaj verwirrt Fans mit Aussagen zur Corona-Impfung

Von Till Hesterbrink am 14.09.2021 - 13:24

Kurzzeitig hielt sich gestern das Gerücht, dass Nicki Minaj bei der diesjährigen Met Gala erscheinen würde. Seit der Geburt ihres Babys vor knapp einem Jahr zeigte die Rapperin sich nur noch äußerst selten in der Öffentlichkeit. Über Twitter meldete sich Nicki zu Wort und erklärte, warum sie nicht bei der Gala erscheinen würde. Auf die meisten hatte es den Eindruck, dass sie aufgrund der verpflichtenden Corona-Impfung nicht an der Veranstaltung teilnehmen wolle.

"Impotenz": Nicki Minaj über Corona-Impfungen

Eigentlich hat Nicki Minaj mit den Barbz eine der treusten Fangemeinden im ganzen Hiphop. Doch selbst unter diesen fiel es gestern vielen schwer, die Aussagen der Rapperin zu verteidigen. Auf einen enttäuschten Tweet, dass Nicki Minaj nicht bei der Met Gala auftauchen würde, antwortete sie, dass sie nun einen Sohn habe, um den sie sich kümmern müsse. Das ginge vor.

Die darauffolgende Aussage sorgte allerdings bei einigen für Stirnrunzeln. So erklärte Nicki, dass für die Teilnahme an der Met Gala eine Impfung verpflichtend sei und sie noch nicht genug eigene Forschung angestellt habe, um zu entscheiden, ob sie sich impfen lassen wolle.

Grund dafür sei unter anderem, dass sie von Drake erfahren habe, dass dieser trotz Impfung Corona bekommen habe. Auch sie habe Corona gehabt und danach die exakt gleichen Symptome wie Menschen mit Impfdurchbrüchen erfahren. Außerdem glaube sie, dass einer ihrer in Trinidad lebenden Cousin einen Freund habe, der durch die Impfung impotent geworden sei.

Bei ihren Fans traf diese Einstellung allerdings auf wenig Gegenliebe. Es wurde angeführt, dass sie selbst keine Forschung anstelle. Sie sei schließlich keine Wissenschaftlerin und führe auch keine eigenen Studien durch. Somit suche sie lediglich nach Veröffentlichungen, die ihre bereits geformte Meinung bekräftigen würden.

Nicki Minaj fühlt sich missverstanden

Nachdem sich die halbe Social-Media-Welt auf Nicki Minajs Äußerungen gegenüber der Corona-Impfung stürzte, versuchte sich die Rapperin zu erklären. Dabei führte sie aus, dass auch sie sich wohl impfen lassen werde, weil sie sonst ihren Job nicht ausüben könne.

Auch erklärte sie, dass sie verstehe, dass eine Impfung ohne Komplikationen die Norm sei. Daraufhin sorgte Nicki Minaj für weitere Verwirrung, indem sie eine Twitter-Umfrage darüber durchführte, welchen Impfstoff ihre Follower für den besten halten würden. Diese konnte der Impfstoff von Pfizer/Biontech mit aktuell 65 % der Votes für sich entscheiden. Insgesamt gaben über 300.000 Leute ihre Stimme ab.

In einer danach veröffentlichten knapp einminütigen Sprachaufnahme ist dann Nicki Minajs Sohn zu hören, wie dieser wohl über die Kritik an der eigenen Mutter lache.

Zu guter Letzt kündigte Nicki Minaj an, gegen alle Publikationen rechtlich vorgehen zu wollen, die sie ihrer Meinung nach falsch wiedergegeben hätten.


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