Ein Hoch auf das Internet und seine abgedrehten Videos!

Da will man sich auf die coole Battle-Weise über einen neuen Klassenkameraden lustig machen, hat aber null Ahnung von seinen Freestyle-Künsten. Es folgt: Die Blamage des Tages, Monats oder sogar Jahres.

Nachdem sein Herausforderer einen kläglichen Part vom Stapel gelassen hat, zeigt der "Neue" im grünen Hoodie mal kurz, wer wohl bis zum Highschool-Abschluss die Hosen anhat. Er haut eine Line nach der anderen raus und die Zuschauer rasten am Ende völlig aus.

Das Rappen lässt sein Gegner (mit den übertrieben schlechten Battle-Skills) wohl in Zukunft bleiben. War ja auch ne stressige Situation für ihn. 

04.06.2015 - 22:33

Kommentare

was fuer rassismus alter :D ist doch nur rap :D das man alles immer so hochschaukeln muss :D

na na Deniz warum denn so böse ? hat deine ****e bärtige mami dich und dein vaddi etwa für nen schwarzen verlassen ? :)

dein kommentar ist im übrigen auch gar nicht rassitisch. du auf klebstoff hängengebliebens stück ******e :*

Wenn ich heut zu Tage deutscher wäre, würd ich mir mal die verfassung durchlesen und mich fragen warum es in germany keinen deutschen boden gibt ;) demzufolge ist auch der rap entsprechend beschissen geworden.

Klingt nach andy milonakis [three loco]

Haha

Schade das Video geht leider nicht bei mir

Whity hat ihn so ziemlich gef*ckt würde ich mal an der Stell sagen...und direkt geht die Pseudo-Rassismus-***** hier los...aber schwarze können doch alle singen (ich weiss nicht was rasisstischer ist) - könne sie eben nicht und es gibt auch Weiße mit langen *****en :)
Abschließend verweise ich an Manuellsen: "N*gga gimme hot 16"

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(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

Von Michael Rubach am 19.01.2018 - 13:06

Mit dem kommerziellen Erfolg von Rap hat sich viel verschoben. Die Stars der Szene sind auch im Live-Geschäft oben angekommen und spielen nicht mehr vor einem Expertenpublikum in kleinen Kellern. Damit gehören ebenso alte Verhaltensweisen der Vergangenheit an. Wenn Ali Bumaye die Columbiahalle besuchen möchte, um sich mit Kollegah und Farid Bang auszutauschen, geht das nicht mehr so einfach. EGJ-Kollege AK Ausserkontrolle hat festgehalten, wie die Polizei den Eintritt verwehrt und Ali selbst von einem Platzverweis ausgeht.

HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate

17.1k Likes, 941 Comments - AK AUSSERKONTROLLE (@ak_ausserkontrolle_offiziell) on Instagram: "HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate"

2009 war es noch ohne größeren Widerstand möglich, die Konzerte von ungebetenen Gästen zu besuchen. Auf der damaligen "Mittelfinger Hoch"-Tour von Selfmade Records kam es zu handfesten Auseinandersetzungen. Mehrere Personen stürmten den Gig von Shiml, Casper, Montana Max, Favorite und Kollegah. Die Polizei tauchte zwar auch auf, aber erst nachdem die Situation eskalierte. Zu dieser Zeit stand Kollegah sehr im Fokus, da er mit "Fanpost" einen vielbeachteten Disstrack gegen Fler veröffentlichte.

Im Jahr 2016 hatten sich die Verhältnisse nicht wesentlich verbessert. Mit viel öffentlichem Radau um eine Cola Light auf dem Alexanderplatz wurde die Berlin-Düsseldorf-Fehde neu aufgewärmt. Es folgten "Fanpost 2" und eine Vielzahl an Staatsbediensteten, die für die Sicherheit beim Kollegah-Gig auf seiner "Imperator"-Tour sorgten. Dort rappte Kollegah dann sogar seinen Disstrack. Fler hat sich im letzten Jahr aus all diesen Streitigkeiten zurückgezogen. Statt Angriffsziel ist er Kollabo-Partner für Kollegahs engste Verbündete.

Die Rap-Welt dreht sich immer schneller und Locations, Konstellationen und Setlisten sind grundlegend anders. So ist es auch wenig verwunderlich, dass die ausgewählten Songs des "JBG"-Duos in der Columbiahalle auf die alten Ungereimtheiten verzichten. Vorwiegendes Diss-Ziel von "JBG 3" war das EGJ-Camp, wobei sich vornehmlich über Bushido, Ali Bumaye, Shindy und Laas Unltd. ausgelassen wurde. Da verwundert es kaum, dass der Auftreten des Battle-Kontrahenten nicht unkommentiert bleibt.

Sowohl Farid Bang als auch Kollegah positionieren sich auf Instagram und kommentieren den Konzertbesuch von Ali Bumaye indirekt. Farid Bang formuliert die bekannte Line von Shindy um, die er einst live bei der Performance von "Stress mit Grund" rappte. Gleichzeitig bezieht er sich auf eine bestehende Zeile aus "JBG 3":

Kollegah teilt ein Foto, das ihn und Farid Bang bei der Signatur eines T-Shirts zeigen. Dieses fällt durch den besonderen Schriftzug auf. Über einem Dönerspieß findet sich dort das Wortspiel "Ali can eat" aus dem Track "Ave Maria":

Damals wie heute besteht ein Zwist zwischen Rappern aus der Bundeshauptstadt und Berufskollegen aus Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der veränderten Medienlandschaft und der gestiegenen Popularität ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, Differenzen von Angesicht zu Angesicht zu klären. Durch die große Öffentlichkeit weiß auch die Staatsmacht Bescheid. Früher gab es noch Direktkontakt, heute läuft das Ganze übers Netz und Social Media. Wichtig bleibt, dass es nicht auf eine eklige Ebene zurückrutscht, bei der tatsächlich jemand zu Schaden kommt.


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