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Khalid - American Teen

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Artist

Release Titel

Label

Veröffentlichungsdatum

3 Mär 2017

Trackliste

01. American Teen

02. Young Dumb & Broke

03. Location

04. Another Love Song

05. Saved

06. Coaster

07. 8TEEN

08. Let's Go

09. Hopeless

10. Cold Blooded

11. Winter

12. Therapy

13. Keep Me

14. Shot Down

15. Angels

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Bryson Tiller: "DJ Khaled kann jeden Menschen überzeugen!" (Interview)

Bryson Tiller: "DJ Khaled kann jeden Menschen überzeugen!" (Interview)

Von Aria Nejati am 10.12.2017 - 19:01

Ein Feature mit Rihanna? Den Song des Sommers liefern? Klingt beides wie der Traum eines jeden Sängers. Bryson Tiller hat beides in einem Schlag erledigt. Wild Thoughts hat nicht nur monatelang die Radiowellen und Clubs regiert, sondern ist auch der zweifellose Beleg für Tillers unermüdlichen Arbeitseifer. Das Damoklesschwert der Eintagsfliege, das Kritiker ihm seit seinem Debütalbum TRAPSOUL bescheinigten, legte er spätestens mit dem Nachfolger True To Self ab. Mittlerweile reist er in Privatjets herum, um die Bühnen der Welt zu bespielen. Nicht mehr nur als Vorgruppe von The Weeknd, sondern auf alleiniger Tour. Im Interview mit dem kommenden Snipes Mag wirkt der Superstar fokussiert, spricht lieber über Musik als über Nebensächlichkeiten. Vom Zenit möchte Tiller nichts wissen. Das sei alles erst der Anfang.

Das vollständige Interview findest du in der kommenden Ausgabe des Snipes Mags, das kostenlos in allen Snipes-Filialen in Europa ausliegt.

Wir können das Thema nicht ignorieren, also fangen wir direkt damit an. Wild Thoughts war 2017 eine Bombe. War aber eigentlich auch zu erwarten mit dem Sample, oder?

Bryson Tiller: Klar ist das naheliegend, das Potential für den Song war da. Aber Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass er derart durch die Decke gehen wird. DJ Khaled hatte immer das Gespür dafür. Er wusste im ersten Moment, dass es ein Hit wird und hat jeden im Studio von seiner Vision überzeugt. Und wenn Khaled wirklich an etwas glaubt, dann lässt er es alle wissen (lacht). Er kann sogar Rihanna überzeugen.

Das ist jetzt dein größter Erfolg. Ist Wild Thoughts der wichtigste Song deiner Karriere?

Nein, das ist nach wie vor auf jeden Fall Don't – damit hat alles angefangen. Der Song hat mein Leben verändert, alles andere danach existiert nur deswegen. Ohne den Song gäbe es kein Rambo, kein Exchange, kein Wild Thoughts. Die heutigen Singles können alle möglichen Rekorde brechen, aber sie werden niemals Don't ersetzen.

DJ Khaled - Wild Thoughts ft. Rihanna, Bryson Tiller

"Grateful" Available at iTunes http://smarturl.it/GRATEFUL_iTunes Apple Music http://smarturl.it/GRATEFUL_AM Spotify http://smarturl.it/GRATEFUL_Sptfy https://twitter.com/djkhaled https://www.instagram.com/djkhaled/ https://www.facebook.com/officialdjkhaled/ (C) 2017 Epic Records, a division of Sony Music Entertainment

Du kamst dieses Jahr mit True To Self zurück. In der Zwischenzeit hat sich auch die Szene verändert. Viele adaptieren deinen Style von TRAPSOUL. Ist das ein Fluch oder Segen für dich, wenn jetzt viele so klingen?

Ich sehe mich nicht als den ersten Künstler, der Trap und Soul gemischt hat. Als ich jung war, hab ich sehr viel The-Dream gehört, er hat das meiner Meinung nach etabliert. Selbst T-Pain hat eine große Rolle darin gespielt. Das sind meine Helden, zu denen schaue ich auf. Ich würde mir niemals andichten, diesen Stil erfunden zu haben. Und deswegen mache ich mir keinen großen Kopf um die Entwicklung der Musikindustrie. Wenn alle so klingen, muss ich besser sein. So einfach ist das.

Nach TRAPSOUL haben dir viele Kritiker eine nur kurzlebige Karriere versprochen. Lässt du so etwas an dich heran?

Ja (lacht). Ich habe mir nach dem Album viel Negativität angehört. Es war krass, das erste Mal vernichtende Reviews zu lesen. Als TRAPSOUL rauskam, musste ich mit vielen Reaktionen klarkommen, die ich davor nicht bekommen hatte. Bis zu deinem großen Durchbruch liebt dich eigentlich jeder. Dann plötzlich hören dich Menschen, die vielleicht gar nicht deine Zielgruppe sind. Und sie fangen an, dich zu kritisieren. Einerseits kann man sagen, dass ich mich davon nicht beirren lassen hab. Aber andererseits geht das natürlich nicht spurlos an mir vorbei. Ich fing an mich zu hinterfragen und all meine Musik noch kritischer zu beäugen bevor ich sie rausbringe.

Bryson Tiller - Don't (Explicit Version)

Bryson Tiller's debut album "T R A P S O U L" available everywhere. Get it now! Apple Music: http://smarturl.it/TRAPSOULi?IQid=yt Stream on Spotify: http://smarturl.it/TRAPSOULs?IQid=yt Google Play: http://smarturl.it/TRAPSOULg?IQid=yt Amazon: http://smarturl.it/TRAPSOULa?IQid=yt Follow Bryson Tiller: Twitter: https://twitter.com/brysontiller Facebook: https://www.facebook.com/BrysonTillerMusic Instagram: https://instagram.com/brysontiller/ http://www.trapsoul.com/ Best of Bryson Tiller: https://goo.gl/qnbNKV Subscribe here: https://goo.gl/fCYn21

Manchmal kann Kritik einem auch die Augen öffnen. Was war die größte Veränderung, die du danach vorgenommen hast?

Ich musste realisieren, dass das alles erst der Anfang für mich ist. True To Self war gerade mal mein zweites Album. Ich arbeite jetzt jeden Tag härter als am Tag zuvor. Mit der Devise bin ich mir sicher, dass wir eine gesunde Karriere aufbauen können. Anfangs war das anders: Zu Beginn meiner Karriere ging alles enorm schnell. Ich musste kaum etwas selbst machen. Die Shows verkauften sich von selbst aus, die Songs wurden von selbst gehört. Doch das war nur das erste Level. Seitdem ist alles größer geworden, da muss man dementsprechend viel Arbeit reinstecken. 

Du nutzt aber immernoch Soundcloud wie ganz zu Beginn deiner Karriere. Ist es noch dieselbe Magie, wenn man ein Superstar und kein Underdog mehr ist? 

Ich war damals gar nicht so lang auf SoundCloud, aber es hat Wunder bewirkt. Es ist so unmittelbar: Ich kann nachts einen Song schreiben, ihn aufnehmen und morgens hochladen für meine Fans. So schnell geht das bei Spotify nicht. Ich habe nicht mal mein Passwort für Spotify, glaube ich (lacht). Das regelt mein Management...

Im Snipes Mag spricht Bryson Tiller außerdem mit uns über sein Verhältnis zu Drake und Travis Scott und seine Bewunderung für Kanye West und Kendrick Lamar.

Aria Nejati

Autoreninfo

Aria Nejati schreibt seit 2013 für Hiphop.de und ist seit November 2017 Teil der Chefredaktion. Er interviewte US-Stars wie 50 Cent und Ice Cube und deutsche Größen wie Kool Savas und Cro. Montags läuft sein Format On Point. Außerdem schreibt er für die GQ.


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