Kay One hat "kein großartiges Interesse" mehr an Rap-Beef

Kay One war ein Hauptakteur in einem der größten deutschen Beefs aller Zeiten. Da gibt's nichts zu diskutieren, das ist so. Seitdem hat er sich weitgehend aus Beef-Angelegenheiten rausgehalten und nur noch reagiert, wenn es Provokationen in seine Richtung gab. In kurzen Interview-Ausschnitten unterstreicht er seine Haltung zur Thematik.

"Also ich selber habe kein großartiges Interesse mehr daran, bei diesen Rap-Beef-Sachen. Ich habe das zu lange gemacht."

Er überlege sich zwar immer noch, auf gewisse Dinge einzugehen, aber meistens lohne sich da nicht.

Kay One vs. Bushido: Bringt Kay einen neuen Disstrack?

Kay One spricht über seine Disstrack-Pläne! (afi/cst)

Womöglich hat er nach dem Streit mit Bushido – auch abgesehen von ernsthaften Konflikten – einfach den Spaß am Rap-Duell verloren. Als sein Kontrahent letztes Jahr den dritten Geburtstag von Leben und Tod des Kenneth Glöckler feierte, zog Kay sein Fazit, das alles sei ein "beschissenes Battle" gewesen. Er sei aufs Übelste beleidigt worden, aber gegen seinen Diss sei mit Anwälten vorgegangen worden. Dass das nach den Mühen, die in so einem langen Disstrack wie Tag des jüngsten Gerichts stecken müssen, keine Motivation für weiteren Beef ist, dürfte irgendwo auch verständlich sein:

Kay One mit offenem Brief an Bushido: "Noch mehr Fake geht nicht..."

Schon seit drei Jahren befindet sich Bushidos Disstrack gegen Kay One, der sich wie ein Lauffeuer durch die Rap-Medien verbreitete, im Netz.Leben und Tod des Kenneth Glöckler wurde mittlerweile weit über 39 Millionen Mal angeklickt und zählt wohl zu den aufsehenerregendsten Disstracks unserer Rapgefilde.

Kommentare

Geiler Artikel!!!jedes einzelne Wort küsst mein Herz und erschafft eine Magie,welche mein beflügeltes Gemüt verzaubert!Nur wegen diesem Artikel werde ich nun Journalist.Ich danke dir,Clark!!?

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"Beef hin oder her" – Farid Bang distanziert sich von Banger-Graffiti am PapaAri

"Beef hin oder her" – Farid Bang distanziert sich von Banger-Graffiti am PapaAri

Von Clark Senger am 19.01.2018 - 18:55

"JBG 3" ist noch keine zwei Monate alt, der Beef zwischen dem Duo und dem EGJ-Camp noch nicht abgekühlt, da spielen Farid und Kollegah ein Konzert in Berlin. Auch wenn Ali Bumaye und AK Ausserkontrolle offenbar vor Ort waren, blieb alles friedlich. Ein paar mutmaßliche Fans wollten aber offenbar neues Öl ins Feuer gießen und malten in auffälligem Rot den Schriftzug "Banger" an die Front des Restaurants PapaAri von Arafat Abou-Chaker.

Wer von euch schlingeln war das krasse Aktion haha @kollegahderbossofficial @faridbangbang #papaari #bushidoduhund #wuffwuff #banger #bangerrebellieren #alphaistimperium

102 Likes, 12 Comments - JBG 3 | Alpha (@alpha.support) on Instagram: "Wer von euch schlingeln war das krasse Aktion haha @kollegahderbossofficial @faridbangbang..."

Irgendwas zwischen dumm und mutig mit einem guten Schuss lebensmüde. Von dieser Aktion distanziert sich jetzt relativ zügig das gesamte "JBG"-Team, wie Farid Bang auf Facebook bekanntgibt. Gegen Arafat Abou-Chaker fanden sich zwischen diversen Zeilen gegen Bushido, Shindy, Laas und Ali Bumaye maximal Andeutungen auf "JBG 3" – weder Kollegah noch Farid rappen explizit Lines gegen Bushidos langjährigen Freund und Geschäftspartner. Nicht ohne Grund, will man meinen.

Bisher hat das EGJ-Camp noch nicht auf diesen unsäglichen Versuch eines Graffitis reagiert.

Farid Bang

Beef hin oder her, das gesamte jbg Team distanziert sich von dieser Aktion und wir haben nix damit zu tun !!!!

(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

Mit dem kommerziellen Erfolg von Rap hat sich viel verschoben. Die Stars der Szene sind auch im Live-Geschäft oben angekommen und spielen nicht mehr vor einem Expertenpublikum in kleinen Kellern. Damit gehören ebenso alte Verhaltensweisen der Vergangenheit an. Wenn Ali Bumaye die Columbiahalle besuchen möchte, um sich mit Kollegah und Farid Bang auszutauschen, geht das nicht mehr so einfach.


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