Welch Sinneswandel! Nachdem Kanye West ähnlich wie bei Taylor Swift beinahe die Bühne gestürmt hätte, während Beck vor wenigen Wochen seinen Grammy für das Beste Album entgegen nahm, verkündet Kanye nun via Twitter, er wolle sich offiziell entschuldigen.

Hintergrund der Meinungsänderung: Bei einem Abendessen mit (ironischerweise) Taylor Swift habe das Restaurant Becks Album gespielt. Kanye behauptet, er habe das Album vor den Grammys nie gehört und müsse nun seine Aussage zurückziehen, dass Beck den Grammy nicht verdient habe und an Beyonce geben müsste.

Kanye scheint dabei auf einem richtigen Versöhnungskurs zu sein. Auch bei Bruno Mars entschuldigt er sich über das soziale Netzwerk. Er habe ihn gehasst, aber respektiere ihn nun als Künstler.

Er bot ihm in einem weiteren Tweet sogar eine Kollaboration an, dessen Video von Tyler, The Creator gedreht werden solle.

Ob aus dieser Gemeinschaftsarbeit wirklich etwas wird?

Deutschrap, Diese!


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Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Von Clark Senger am 09.12.2017 - 12:14

Der 2006 verstorbene Detroiter J Dilla wird von vielen Hiphop-Liebhabern bis heute für seine Musik nahezu vergöttert. Das liegt nicht (nur) am Mythos, der viel zu früh verstorbene Musiker oft umgibt, sondern hat klar erkennbare und tiefe Wurzeln in seinem musikalischen Schaffen, das viele inspiriert hat.

Seine Hingabe dafür, alte Stücke kreativ zu samplen, zu verändern und neu zu arrangieren. Seine neuartige Technik, Drums aus einer Maschine so menschlich wie möglich klingen zu lassen und von konventionellen Patterns abzuweichen. Und nicht zuletzt seine innovativen Synthie-Sounds, mit denen er die Grenzen dessen verschob, was in Hiphop-Insturmentals als möglich und cool galt. Und das sind nur drei von zahlreichen Komponenten, die dem Produzenten zu seinem Status verholfen haben.

Kanye West, seines Zeichens einer der einflussreichsten Musiker der letzten Dekade, schwärmt in den höchsten Tönen von Dillas Art, Musik zu machen. In einem Interview von 2013, das erst dieses Jahr seinen Weg ins Netz gefunden hat, findet 'Ye warme und einzigartig bildhafte Worte:

"Sein Swing, wie er die Beats gemischt hat, seine Snare-Auswahl, wie er Dinge gesampelt hat, es klang wie ... es hat sich wie Drogen angefühlt. Seine Musik klang wie gute P*ssy."

Als das Music Production Center 3000 1994 von Akai releast wurde, zählte es schnell als das Tool für die großen Musik- und Hiphop-Produzenten. In einem neuen Teil der Vox-Dokureihe Earworm beschäftigt Produzent und MC Brian Ellis sich mit dem Vermächtnis, das Dilla mit seiner MPC hinterlassen hat:

"Ich glaube, womit Dilla so viele Produzenten beeinflusst hat, ist seine Fähigkeit, ein so großes Vokabular unterschiedlicher Techniken zu benutzen. [...] Er verstand es, sich für jeden Aspekt der MPC zu begeistern und ihn zu einem musikalischen Vorteil zu nutzen."

Erst diese Maschine ermöglichte endgültig vieles von dem, was der legendäre Beatmaker erschaffen hat. Eine Geschichtsstunde in Sachen Sampling, Producing und Hiphop allgemein mit tollen Visualisierungen, die unterstreichen, was Dillas Musik so einzigartig macht. Nicht ohne Grund steht ausgerechnet seine MPC im National Museum of African American History and Culture in Washington.

How this legendary hip-hop producer humanized a machine

J Dilla made his MPC3000 musical. Subscribe to our channel! http://goo.gl/0bsAjO There's a halo of reverence around J Dilla, a producer and beatmaker from Detroit who made some of the most fascinating and influential beats in hip hop history.


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