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Marcus Haney ist eigentlich Kameramann für HBO und macht Musikvideos. Doch er besucht persönlich offenbar auch gerne Musikfestivals, denn der Fotograf des Covers von Mumford & Sons war in den letzten vier Jahren auf fast 50 Großveranstaltungen dieser Art. Dabei hat er niemals Eintritt bezahlt, einige seiner Lieblingsbands persönlich kennengelernt und es sogar geschafft, seine Erlebnisse für einen Film zu dokumentieren, dessen inoffiziellen Trailer du dir hier unten ansehen kannst.

Wie er das gemacht hat? Auf verschiedene Arten. In einem Interview mit Noisey sagt Marcus, es habe alles 2010 mit dem Coachella angefangen, zu dessen Line-Up unter anderem Jay Z und Major Lazer gehörten. Er war wohl gerade in der Nähe der Location und habe ein Mädchen treffen wollen, das er kenne und das das Festival besucht habe. Mit ein paar Freunden sei er dann um 4 Uhr morgens, komplett in schwarz gekleidet über den Zaun gesprungen und habe gewartet, bis die Veranstaltung am Nachmittag begann.

So nahm die Geschichte ihren Lauf.

Weitere Tricks, wie er es geschafft hat sich auf Festivals zu schmuggeln, ob mit gefälschtem Bändchen oder versteckt unter einem Toilettenwagen, werden in seiner bald erscheinenden Dokumentation "No Cameras Allowed" gezeigt. Der Titel ist mit der Tatsache zu begründen, dass es auf einigen Veranstaltungen schwierig ist, ohne Presseausweis mit professioneller Kamera Eintritt gewährt zu bekommen.

Deutschrap, Diese!


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Urban Outfitters droppt Jay Zs "Reasonable Doubt"-Merch

Urban Outfitters droppt Jay Zs "Reasonable Doubt"-Merch

Von Yma Nowak am 15.11.2017 - 19:01

Urban Outfitters hat eine exklusive Kollektion gedroppt und sich dabei von Jay Zs 1996 erschienenen Debütalbum Reasonable Doubt inspirieren lassen. Entstanden ist das Sortiment in Zusammenarbeit mit Roc-A-Fella-Mitgründer Kareem "Biggs" Burke, der sich diesbezüglich am Dienstag auf Instagram zu Wort meldete. 

Sein Wunsch war es laut eigener Aussage, "eine Partnerschaft mit einem Einzelhändler einzugehen, der den alltäglichen Verbraucher durch qualitative Ware zu einem erschwinglichen Preis anspricht."

I just dropped a Collab with @urbanoutfitters . I wanted to partner with a retailer that speaks to the everyday consumer by offering quality at an affordable price point. The jacket is coming soon. Limited to 196 all numbered. Stay tuned!!! #Reasonabledoubt #Redo96

4,847 Likes, 263 Comments - Biggs (@theroc96) on Instagram: "I just dropped a Collab with @urbanoutfitters . I wanted to partner with a retailer that speaks to..."

Biggs teaste außerdem eine kommende Jacke der Kollektion an, die mit Reasonable Doubt-Prints auf Brust und Rücken versehen ist. Das gute Stück wird auf 196 Exemplare limitiert und daher vermutlich schneller ausverkauft sein als man gucken kann. Um sich die Wartezeit zu verkürzen oder Enttäuschungen zu vermeiden, können sich Fans im Online Store von Urban Outfitters am Rest des Sortiments bedienen. Das besteht aus T-Shirts, Hoodies und einer Mütze, die sich mit dem Albumcover, Texten, sowie albumbezogenen Grafiken schmücken. 

Preislich tun die Sachen der Kollektion keinen Abbruch und bewegen sich im Rahmen von 29 bis 64 Dollar.

Online now: the exclusive collection inspired by JayZ's Debut album Reasonable Doubt. | #UOMens #UOExclusives

3,181 Likes, 12 Comments - Urban Outfitters Men's (@urbanoutfittersmens) on Instagram: "Online now: the exclusive collection inspired by JayZ's Debut album Reasonable Doubt. | #UOMens..."

Reasonable Doubt wurde bis heute allein in den USA 1,5 Millionen Mal verkauft. Aber Fans, die sich abheben und elitär sein wollen, gibt es immer. Da hat man es nicht leicht, wenn man jeden Jay Z-Song auswendig kennt, seine Musik seit 1996 pumpt und plötzlich die kleine Schwester für ihren pseudomelancholischen Instagram-Feed ein "Let's get together and make the world believe us"-Shirt begeistert in die Kamera hält. 

Ganz so bizarr wie H&Ms Idee, sich Metal-Bands auszudenken oder Logos von Guns N' Roses und Co. zu verwenden, um sich eine neue Zielgruppe zu erschließen, ist der UO-Move aber nicht. Schließlich handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit einem einflussreichen Label-Kollegen von Jay Z. Weiterhin ist Urban Outfitters als Streetwear-Label bekannt, das unter anderem Hiphop-Platten, sowie themenbezogene Bücher verkauft und bereits von anderen namhaften Größen aus der Szene wie beispielsweise Kanye West und Princess Nokia repräsentiert wurde. 

Sicherlich gibt es immer wieder Musikfans, die kritisieren, wenn Merch und deren subkultureller Hintergedanke durch populäre Modeanbieter salonfähig gemacht werden. Besonders beim Käufer-Klientel von Urban Outfitters wird aber wohl die Menge der Fans überwiegen, die sich über das Angebot freuen. 


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