"4 Blocks": Der nächste Rapper will unter die Schauspieler gehen | Hiphop.de

"4 Blocks":  Der nächste Rapper will unter die Schauspieler gehen

Veysel und Massiv spielen in der Fernsehserie 4 Blocks mit. Kürzlich hatte für Furore gesorgt, dass auch Gzuz Interesse angemeldet haben soll, wie Massiv und Bonez MC berichteten. Jetzt meldet der nächste Rapper Interesse an, sich als Schauspieler in 4 Blocks versuchen zu wollen: Animus.

Das hat der Rapper in einem Livestream auf Instagram quasi nebenbei erwähnt, um anschließend seine Fans aufzurufen, die Regisseure anzuschreiben:

"Ich möchte übrigens auch zu 4 Blocks. Ich möchte, dass Ihr den Regisseuren schreibt. Ich wäre gern der Bruder oder Kumpel von Latif. Ich habe keinen Bock, der fünfte Mann von Massivs Filmfrau zu sein, keinen Bock mit Vince zu chillen."

Mit Veysel in einer Hauptrolle: Die ersten 20 Minuten der preisgekrönten Serie "4 Blocks" im Stream

Die TNT-Serie , die diese Woche angelaufen ist, wirft ihre Schatten voraus. Neben etablierten Schauspielern wie Kida Khodr Ramadan und Frederick Lau sind bekanntlich einige Rapper am Start. Wer es nicht abwarten kann, Veysel oder Massiv abseits des Mics zu erleben, der kann sich via spiegel.de den Beginn der ersten Episode umsonst anschauen.

Gzuz bald bei "4 Blocks"? Die Fans lassen nicht locker

Da hat Bonez MC einen Stein ins Rollen gebracht: Nachdem er auf Instagram verkündete, er wolle seinem 187-Kollegen Gzuz eine Rolle für die nächste Staffel der TV-Serie 4 Blocks klären, scheint Massiv ganz schön viele Fanfragen zu dem Thema zu erhalten.

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Bewährungsstrafe als letzte Chance: Gzuz kommt ohne weiteren "Haftschaden" davon

Bewährungsstrafe als letzte Chance: Gzuz kommt ohne weiteren "Haftschaden" davon

Von David Büchler am 05.12.2017 - 13:08

Im Oktober musste Gzuz in U-Haft. Wenig später wurde bekannt, was vorgefallen war. Gzuz wurde beschuldigt, den Mitarbeiter eines Supermarktes angegriffen und beleidigt zu haben. Das sah das Gericht nun offenbar als erwiesen an und verurteilte den 187er zu vier Monaten Haft auf Bewährung. Das Gericht bestätigte den Bericht der BILD-Zeitung

Gzuz entschuldigte sich noch im Gerichtssaal bei seinem Opfer und gestand ein, überreagiert zu haben. Der Hamburger ist, seit er 2013 aus dem Gefängnis entlassen wurde, auf Bewährung. Das neueste Urteil gegen ihn ist bereits die 13. Verurteilung, die Gzuz nun anhaftet. Deswegen wies ihn die zuständige Richterin im Anschluss an die Urteilverkündung explizit daraufhin, dass er sich im Klaren sein müsse, dass es keine weitere Bewährungsstrafe mehr geben wird. Beim nächsten Vergehen drohen ihm 14 Monate Haft. 

Das wäre schade für die große Fanbase der 187 Strassenbande, die auf der anstehenden Tour auf einen der begnadetsten Straßenrapper des Games verzichten müsste. Noch bitterer wäre es allerdings für Gzuz, der immer wieder betonte, dass er verständlicherweise nicht wieder in den Knast möchte. Das machte er kürzlich erst in einer Line auf seinem Feature-Part auf Trettmans Knöcheltief deutlich:

"Mein halbes Leben hab' ich Plomben verteilt/Doch dieses Leben hält noch viel mehr bereit"

Dass das Leben tatsächlich mehr bereit hält als Gewalt, Kriminalität und Drogen, durfte Gazo im letzten Jahr zur Genüge erfahren. Denn mittlerweile macht er Cash, indem er etwas tut, was er verdammt gut kann: Seine Erfahrungen auf Beats packen und harte Realitäten in einfacher Sprache vermitteln  Ghettozeug unzensiert. Und nebenbei mit den Jungs hängen. Ohne Pause, immer weiter. Wir hoffen, dass die Zukunft für Gzuz nur noch Lines über das Leben im Knast und Gewalt bereit hält. Die aktuelle Bewährungsstrafe war wohl der letzte Warnschuss. 


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