Was die Fans über Kalims neue Single "Tresi" denken

Mit Tresi hat Kalim die erste Single von seinem kommenden Album Thronfolger releast, das am 22. September erscheint. Mit dabei ist auch Luciano vom Locosquad.

Nach der Albumankündigung war die Vorfreude bei den Fans groß. Deswegen haben wir einfach mal nachgefragt, wie Tresi so ankommt – und eine eindeutige Antwort erhalten.

Ganze 60,8 % haben mit "Bombe! Genau das will ich von Kalim hören" gestimmt und sind somit offenbar mehr als zufrieden mit dem aktuellen Sound. 23,6 % finden den Track gut, sind aber gespannt, was der Alles oder Nix-Künstler auf Albumlänge abliefert.

Gerade mal 5,8 % können mit Tresi gar nichts anfangen. Die Zahlen siehst du hier im Überblick:

1. Bombe! Genau das will ich von Kalim hören – 60,8 %

2. Gut, aber ich bin gespannt, was Kalim auf Albumlänge abliefert – 23,6 %

3. Ok, aber haut mich nicht um – 9,7 %

4. Nicht mein Fall – 5,8 %

Zudem gab es in unserer Umfrage die Möglichkeit, einen eigenen Kommentar zum Track abzugeben. Ein paar wollen wir euch an der Stelle nicht vorenthalten:

"Kalim hat richtigen Schritt gemacht. Style gefällt mir deutlich besser und auch krankes Feature."

"Richtig nicer Flow."

"Kalim ist King, einer meiner Lieblingsrapper, bisher war aber noch kein Brett dabei, leider..."

"Passende Kombo, Klangbild super. Nach seinem letzten Album knüpft es finde ich an. Mit vielen trappigen Elementen. Bin gespannt!"

"Auch wenn er auf der neuen Schiene killt, wollen viele den Sechs Kronen-Style zurück!"

Solltest du Tresi noch nicht gehört haben, kannst du das hier nachholen:

KALIM feat. LUCIANO - Tresi ► Prod. von David Crates & Brasco (Official Video)

KALIMS ERSTE SINGLE ZU SEINEM NEUEN ALBUM „THRONFOLGER"!

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Thronfolger
Datum: 2017-09-29
Verkaufsrang: 9380
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Kommentare

Zu viele Einflüsse von Ufo. Jeder hört sich inzwischen gleich an.
Nach seinem Ausraster gegenüber des Dj´s auf dem Splash Festival, gehört der Junge eher in die Klapse als dass der zugezogene Kerl noch irgendetwas raushaut. Grüße aus Berlin

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MeToo ist im Deutschrap angekommen: JVA zeigt Schwesta Ewa an

MeToo ist im Deutschrap angekommen: JVA zeigt Schwesta Ewa an

Von Michael Rubach am 09.02.2018 - 15:28

Die MeToo-Debatte ist spätestens seit den Anschuldigungen gegen Filmregisseur Dieter Wedel auch in Deutschland präsent. Eine, die schon vor Monaten öffentlich von Übergriffen gesprochen hat, ist Schwesta Ewa. Sie äußerte sich im Herbst 2017 in einem längeren Instagram-Video unter anderem zu Belästigungen und Schikanen in der Untersuchungshaft:

"Wisst Ihr, dass vier, fünf Frauen sich in zwei, drei Jahren in der JVA Preungesheim das Leben genommen haben aufgrund von Beamtenschikane[...]? Wisst ihr, dass Wärter zu mir gekommen sind? Um 11 Uhr, 10 Uhr, 10 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr nachts bei mir an der Glocke geklingelt haben und mich b*msen wollten?"

Schwere Anschuldigungen, die Ermittlungen nach sich ziehen müssten. Laut Stern will die JVA Frankfurt III den Vorwürfen aber nicht weiter nachgehen: Die Anstaltsleitung zeigte Ewa stattdessen wegen übler Nachrede an. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Schwesta Ewa.

Wie das sein kann, begründete die Staatsanwalt gegenüber dem Stern damit, dass Ewa nicht bereit gewesen sei, die Anschuldigungen in einer Anhörung zu wiederholen. Dadurch können "noch nicht von einem Anfangsverdacht ausgegangen werden".

Dass sie hier die Aussage verweigerte, begründet Schwesta Ewas Anwalt Alexander Stevens damit, dass sie als Beschuldigte vorgeladen worden sei. Stattdessen hätte man sie als Zeugin vernehmen können.

In einem Beitrag des Sat1-Frühstückfernsehens ergänzt er, er glaube seiner Mandantin "uneingeschränkt". Er hält er sogar den Versuch der Vertuschung eines Justizskandals für möglich.

Damit geht es Ewa ähnlich wie anderen, die im Zuge der #MeToo-Debatte über Belästigungen berichteten. Da meist kein Dritter dabei war, steht das Wort der einen gegen das des anderen. Der Beschuldigte wehrt sich und schießt zurück, die Betroffene muss zusätzlich mit Anfeindungen leben. In diesem Fall sogar mit möglichen juristischen Konsequenzen.

Dass Schwesta Ewas Anschuldigungen zuerst vergleichsweise kleine Kreise zogen und sie als mögliches Opfer sogar selbst angezeigt wurde, wird mit ihrem Vorstrafenregister zu tun haben. Bekanntlich wurde sie des Menschenhandels, der Zuhälterei, der Steuerhinterziehung und der Körperverletzung verdächtigt. Wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung wurde sie zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die Vorwürfe der Zuhälterei und des Menschenhandels wurden als nicht bewiesen angesehen. Das Gericht setzte den Haftbefehl gegen sie aus, sie konnte das Gefängnis nach knapp acht Monaten Untersuchungshaft verlassen. Beide Seiten gingen in Revision, der Fall wird vor dem Bundesgerichtshof (BGH) weiterverhandelt.

Nicht die besten Voraussetzungen, wenn einem geglaubt werden soll. Aber all das sollte mit der Frage, was an Ewas Vorwürfen dran ist, nichts zu tun haben. Ebenso wie die Tatsache, dass Ewa ihre Vorwürfe sehr – sagen wir – undiplomatisch vorträgt. Justitia hat bekanntlich blind zu urteilen, ohne Ansehen der Person. In der Realität sieht das leider häufig anders aus.


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