Die Rückkehr einer Legende: Technics enthüllt den SP-10R

Vinyl boomt und kein Ende ist in Sicht. Das macht sich nicht nur in den Verkäufen bemerkbar, sondern auch auf dem Markt für Turntables. Technics hat auf der CES 2018, die aktuell in Las Vegas stattfindet, erstmals Details zu seinem neuen Plattenspieler enthüllt: Der SP-10R stellt nichts Geringeres als das Comeback einer echten Legende dar.

Nice try @panasonicusa, I see you repurposed the laser from Johnny 5 for your beautiful #technics #SP10R unit. Very sneaky. #vinyl #turntables #shortcircuit

21 Likes, 2 Comments - Tyler F Louthan (@too.close.to.roam) on Instagram: "Nice try @panasonicusa, I see you repurposed the laser from Johnny 5 for your beautiful #technics..."

1970 kam der Technics SP-10 auf den Markt – der weltweit erste Plattenspieler mit Direktantrieb. Die überragende Sound-Qualität und Zuverlässigkeit ließen den SP-10 innerhalb kürzester Zeit "sowohl zur ersten Wahl für Rundfunkanstalten als auch zum Objekt der Begierde für Audiophile in aller Welt" werden. In unzähligen Studios soll genau dieser Plattenspieler gestanden haben.

Das lässt sich leicht erklären: Der Direktantrieb eliminiert Klang-Beeinträchtigungen, die bei anderen Plattenspielern durch Gleichlaufschwankungen und Mikrovibrationen entstehen können. Der SP-10R soll an diese Tradition anknüpfen und laut Technics die "neue Referenzklasse" darstellen. Mit seiner extrem rauscharmen Klangwiedergabe setze er gleichzeitig neue Maßstäbe für die Plattenspielertechnologien der Zukunft.

"Die neuen Modelle SP-10R und SL-1000R wurden unterdessen nicht nur als Ersatz, sondern auch als Erweiterung [...] konzipiert und designt. So können Nutzer älterer Technics SP-10MK2 und SP-10MK3 Modelle ihre alten Laufwerke inklusive des Steuergerätes gegen den neuen SP-10R austauschen und dabei die Zarge sowie den Tonarm vollständig behalten."

Technics Plattenspieler SP-10R. Die neue Referenzklasse

Seit Jahrzehnten überzeugt Technics mit höchster Qualität und Innovationen bei seinen Plattenspielern. Als echter Vinyl-Enthusiast tauchen Sie mit Technics in eine Welt der hervorragenden Klangqualität und Zuverlässigkeit ein. Nun können Sie sich vom neuesten Zugang zur Technics-Familie überzeugen. Mike Bolatzky stellt Ihnen den neuen Technics Plattenspieler SP-10R vor. https://www.experience.panasonic.de/tv-audio/technics-plattenspieler-sp-10r

"Die äußeren Abmessungen sowie die Schraubenpositionen des SP-10R wurden bewusst so gestaltet, dass sie denen der Modelle SP-10MK2 and SP-10MK3 entsprechen. Der SP-10R ist damit rückwärtskompatibel. Gleiches gilt auch für die Steuereinheit des SP-10R, deren Form und Maße der Steuereinheit des SP-10MK2 entsprechen."

Der Plattenspieler Technics SP-10R und das Plattenspielersystem SL-1000R sollen "ab Frühjahr 2018" verfügbar sein. Einen Preis hat Technics offiziell noch nicht angegeben. Billig dürften die High End-Turntables aber nicht werden. Bisherige Schätzungen bewegen sich zwischen 10.000 und 20.000 US-Dollar.

Die genauen technischen Details zum SP-10R und dem SL-1000R findest du hier:

News

Hamburg, 8. Januar 2018: Die Audiomarke Technics erweitert ihr Line-up an High-end-Audiokomponenten um zwei neue Modelle der Referenzklasse: den direktgetriebenen Plattenspieler SP-10R sowie das entsprechende komplette Plattenspielersystem SL-1000R. Mit der Einführung der beiden Modelle knüpft Technics nahtlos an die beispiellose Markenhistorie im Streben nach höchsten analogen Klangerlebnissen an.

Back on Deck: Kommt nach dem Vinyl-Boom die Kassette zurück?

Nicht nur Vinyl-Platten erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Auch die Kassette erlebt aktuell ein kleines Revival. Wer zur Mode-Szene schaut, der weiß: Retro findet mehr Zulauf denn je. Die Erweckung von Retro-Gefühlen mit einem Tape Deck funktioniert dementsprechend ebenso.

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Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Von Clark Senger am 09.12.2017 - 12:14

Der 2006 verstorbene Detroiter J Dilla wird von vielen Hiphop-Liebhabern bis heute für seine Musik nahezu vergöttert. Das liegt nicht (nur) am Mythos, der viel zu früh verstorbene Musiker oft umgibt, sondern hat klar erkennbare und tiefe Wurzeln in seinem musikalischen Schaffen, das viele inspiriert hat.

Seine Hingabe dafür, alte Stücke kreativ zu samplen, zu verändern und neu zu arrangieren. Seine neuartige Technik, Drums aus einer Maschine so menschlich wie möglich klingen zu lassen und von konventionellen Patterns abzuweichen. Und nicht zuletzt seine innovativen Synthie-Sounds, mit denen er die Grenzen dessen verschob, was in Hiphop-Insturmentals als möglich und cool galt. Und das sind nur drei von zahlreichen Komponenten, die dem Produzenten zu seinem Status verholfen haben.

Kanye West, seines Zeichens einer der einflussreichsten Musiker der letzten Dekade, schwärmt in den höchsten Tönen von Dillas Art, Musik zu machen. In einem Interview von 2013, das erst dieses Jahr seinen Weg ins Netz gefunden hat, findet 'Ye warme und einzigartig bildhafte Worte:

"Sein Swing, wie er die Beats gemischt hat, seine Snare-Auswahl, wie er Dinge gesampelt hat, es klang wie ... es hat sich wie Drogen angefühlt. Seine Musik klang wie gute P*ssy."

Als das Music Production Center 3000 1994 von Akai releast wurde, zählte es schnell als das Tool für die großen Musik- und Hiphop-Produzenten. In einem neuen Teil der Vox-Dokureihe Earworm beschäftigt Produzent und MC Brian Ellis sich mit dem Vermächtnis, das Dilla mit seiner MPC hinterlassen hat:

"Ich glaube, womit Dilla so viele Produzenten beeinflusst hat, ist seine Fähigkeit, ein so großes Vokabular unterschiedlicher Techniken zu benutzen. [...] Er verstand es, sich für jeden Aspekt der MPC zu begeistern und ihn zu einem musikalischen Vorteil zu nutzen."

Erst diese Maschine ermöglichte endgültig vieles von dem, was der legendäre Beatmaker erschaffen hat. Eine Geschichtsstunde in Sachen Sampling, Producing und Hiphop allgemein mit tollen Visualisierungen, die unterstreichen, was Dillas Musik so einzigartig macht. Nicht ohne Grund steht ausgerechnet seine MPC im National Museum of African American History and Culture in Washington.

How this legendary hip-hop producer humanized a machine

J Dilla made his MPC3000 musical. Subscribe to our channel! http://goo.gl/0bsAjO There's a halo of reverence around J Dilla, a producer and beatmaker from Detroit who made some of the most fascinating and influential beats in hip hop history.


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