YouTube-Meilenstein: Miami Yacines "Kokaina" auf der Überholspur

Miami Yacines Hitsingle Kokaina erreicht einen weiteren Meilenstein: Das Video kann mittlerweile über 70 Millionen Klicks auf YouTube verzeichnen. Ein riesiger Erfolg für die KMN Gang, für die es seit letztem Jahr steil bergauf geht.

Damit konnte Kokaina Tracks wie Palmen aus Plastik von Bonez MC & RAF Camora (56 Millionen Aufrufe) oder MoTrips So wie du bist (57 Millionen Aufrufe) weit hinter sich lassen und ist nun Sidos Astronaut auf den Fersen.

Das Video des Berliners wurde mittlerweile immerhin über 78 Millionen Mal angeklickt.

Gut möglich, dass Miami Yacine Sido in diesem Jahr noch überholen kann. Immerhin ist Astronaut bereits ein Jahr älter als Kokaina, hatte also schon einige Monate mehr Zeit, um Klicks zu sammeln.

MIAMI YACINE - KOKAINA (prod. by Season Productions) #KMNSTREET VOL. 3

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Übrigens gibt es auch ein ziemlich geniales Literal Video zu Kokaina. Unbedingt abchecken:

Literal Video: Miami Yacines "Kokaina" hat jetzt auch eine wortwörtliche Version

Literal Video - Miami Yacine - KOKAINA performed by Manfred Groove für die Wundertütenfabrik Miami Yacines Mega-Hit kriegt die Literal Video -Behandlung. Soll heißen: Die Macher sorgen dafür, dass Bild und Text zusammen passen. Jetzt wird wortwörtlich das gerappt, was im Video zu sehen ist.

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RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

Von Jonas Lindemann am 21.02.2018 - 19:29

Nachdem viele Rapper zu Anfang Streamingdiensten sehr skeptisch gegenüber standen, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. So auch bei RAF Camora, wie er im Interview mit Noisey zugibt.

"Vor paar Jahren stand ich noch auf der splash!-Bühne und habe eine große Rede darüber gehalten, dass Streaming unser aller Untergang sein wird. Inzwischen finde ich, dass das absolute Gegenteil der Fall ist", so Spotify-König RAF. Plötzlich verdiene jeder Geld mit Streaming und es öffne neue Türen. Vor allem was Singles angeht, sei das sehr praktisch. Die könne man heutzutage direkt raushauen. Das tat RAF erst in der vergangenen Nacht wieder:

RAF Camora - Corleone [Video]

RAF Camora meldet sich zurück. Mit "Corleone" schießt er einen brandneuen Song samt Video raus. Produziert wurde der Track von X-Plosive, den momentan omnipräsenten The Cratez und RAF selbst. Für das Video war...

Von dem Streaming-Boom profitieren laut RAF nicht nur die großen Künstler. Pro eine Million Klicks verdiene ein Artist etwa 3.000 Euro: "Das ist dreimal so viel wie bei YouTube."

Allerdings gelte das nur für Independent-Künstler und nicht für bei Major Labels gesignte Leute. Dementsprechend äußerte sich auch Fard:

Weshalb Fard froh ist, nie bei einem Major Label gesignt zu haben

Jaja, die vielzitierte Streaming-Ära pustet einmal kräftig durch die Musikwelt. Indie Labels wie das von Fard halten auf einmal wieder mehr Trümpfe in der Hand und haben regelmäßigere Einnahmen...

Über Deluxe Boxen spricht RAF Camora ebenfalls. An denen verdiene man weniger als an normalen CDs. "Du musst die Händlerabgabe zahlen, die Herstellung, die GEMA, das Zeug, das du reintust, meistens vier CDs – da verdient man schon mal an einer Box zirka vier Euro", erklärt RAF. 

Packe der Künstler noch etwas Wertvolles in die Box, mache man damit sogar Minus. Boxen seien somit keine Geldmacherei, sondern zunächst nur für bessere Charteinstiege da gewesen. Da viele Rapper inzwischen allerdings ohnehin auf Platz eins charten, sei es inzwischen in erster Linie ein Gimmick für die Fans.

Hier findest du das gesamte Interview mit RAF Camora sowie weitere Hintergründe zum Thema Streaming:

Der österreichische Erfolgsrapper RAF Camora hat Wien vergangene Woche im Zuge seines Homecoming-Konzerts in der Marx Halle beehrt. Für das Gratis-Konzert, das von Red Bull Music auf die Beine gestellt wurde, waren die Tickets in kürzester Zeit weg...

Wieso Streaming-Anbieter offenbar ein großes Problem haben

Musik-Streaming ist die Zukunft - sagen viele. Das mag stimmen. Doch noch scheint Streaming kein Geschäftsmodell zu sein, mit dem die Anbieter tatsächlich Geld verdienen können. Der ehemalige...


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