Die Trends sind da: Animus und Ufo361 peilen starke Chartplatzierungen an

Die aktuellen Midweekcharts sind vor allem für Animus und Ufo361 schön anzuschauen. Während Animus die beste Album-Chartplatzierung seiner bisherigen Karriere anpeilt, gilt selbiges für Ufo im Single-Bereich.

"Beastmode 3", Animus' Bozz Muzik-Debüt, steht in den Trends auf Platz acht und könnte somit der erste Top 10-Einstieg von Animus werden. Mit "Beastmode 2" war er noch auf dem 26. Rang gelandet.

Ufos erste "808"-Auskopplung "Beverly Hills" ist zurzeit auf Platz vier zu finden. Seine erfolgreichste Single ist bislang "Tiffany" (#15). 

In den Single-Midweekcharts sind zudem einige weitere Neueinstiege von Kollabo-Songs zu finden: "Pray for me" von The Weeknd und Kendrick Lamar (#27), Dardan und Luciano mit "Airmax gegen Kopf" (#42), Fler und Rick Ross mit "Big Dreams" (#54), "Unterwegs" von Bausa und Capital Bra (#82), "Heroin" von Ali As und Juju (#87) sowie Moe Phoenix und PA Sports mit "Habibi" (#95).

Die endgültigen Platzierungen kommen am Freitag online. Hier geht's zur Übersicht der Trends:

Midweek Single Top 100 - Charts - VIVA

Alle Plätze der Midweek Single Top 100 mit Musikvideos und mehr

Midweek Album Top 100 - Charts - VIVA

Alle Plätze der Midweek Album Top 100 mit Musikvideos und mehr

Vom Index in die Charts: Aufstieg, Ende & Auferstehung von Azads Label Bozz Muzik

Bozz Muzik erlebt gerade eine Renaissance. Nachdem Azads Label eigentlich schon 2009 geschlossen wurde, erscheint "Leben II" 2016 erneut über Bozz Muzik. Dicht gefolgt von Azads nächstem Schlag "NXTLVL", den der Bozz ebenfalls über sein eigenes Label austeilt. Aber das war noch lange nicht alles...

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RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

Von Jonas Lindemann am 21.02.2018 - 19:29

Nachdem viele Rapper zu Anfang Streamingdiensten sehr skeptisch gegenüber standen, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. So auch bei RAF Camora, wie er im Interview mit Noisey zugibt.

"Vor paar Jahren stand ich noch auf der splash!-Bühne und habe eine große Rede darüber gehalten, dass Streaming unser aller Untergang sein wird. Inzwischen finde ich, dass das absolute Gegenteil der Fall ist", so Spotify-König RAF. Plötzlich verdiene jeder Geld mit Streaming und es öffne neue Türen. Vor allem was Singles angeht, sei das sehr praktisch. Die könne man heutzutage direkt raushauen. Das tat RAF erst in der vergangenen Nacht wieder:

RAF Camora - Corleone [Video]

RAF Camora meldet sich zurück. Mit "Corleone" schießt er einen brandneuen Song samt Video raus. Produziert wurde der Track von X-Plosive, den momentan omnipräsenten The Cratez und RAF selbst. Für das Video war...

Von dem Streaming-Boom profitieren laut RAF nicht nur die großen Künstler. Pro eine Million Klicks verdiene ein Artist etwa 3.000 Euro: "Das ist dreimal so viel wie bei YouTube."

Allerdings gelte das nur für Independent-Künstler und nicht für bei Major Labels gesignte Leute. Dementsprechend äußerte sich auch Fard:

Weshalb Fard froh ist, nie bei einem Major Label gesignt zu haben

Jaja, die vielzitierte Streaming-Ära pustet einmal kräftig durch die Musikwelt. Indie Labels wie das von Fard halten auf einmal wieder mehr Trümpfe in der Hand und haben regelmäßigere Einnahmen...

Über Deluxe Boxen spricht RAF Camora ebenfalls. An denen verdiene man weniger als an normalen CDs. "Du musst die Händlerabgabe zahlen, die Herstellung, die GEMA, das Zeug, das du reintust, meistens vier CDs – da verdient man schon mal an einer Box zirka vier Euro", erklärt RAF. 

Packe der Künstler noch etwas Wertvolles in die Box, mache man damit sogar Minus. Boxen seien somit keine Geldmacherei, sondern zunächst nur für bessere Charteinstiege da gewesen. Da viele Rapper inzwischen allerdings ohnehin auf Platz eins charten, sei es inzwischen in erster Linie ein Gimmick für die Fans.

Hier findest du das gesamte Interview mit RAF Camora sowie weitere Hintergründe zum Thema Streaming:

Der österreichische Erfolgsrapper RAF Camora hat Wien vergangene Woche im Zuge seines Homecoming-Konzerts in der Marx Halle beehrt. Für das Gratis-Konzert, das von Red Bull Music auf die Beine gestellt wurde, waren die Tickets in kürzester Zeit weg...

Wieso Streaming-Anbieter offenbar ein großes Problem haben

Musik-Streaming ist die Zukunft - sagen viele. Das mag stimmen. Doch noch scheint Streaming kein Geschäftsmodell zu sein, mit dem die Anbieter tatsächlich Geld verdienen können. Der ehemalige...


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