"Top 99 Cities for Graffiti": Vier deutsche Städte tauchen im Ranking auf

Das Magazin Bombing Science hat die "Top Graffiti Cities"-Rangliste erstellt, die die 99 bedeutendsten Städte für Graffiti und Streetart liefert. Darunter befinden sich auch vier Städte in Deutschland.

Das Ranking basiert auf der Auswertung des Instagram-Hashtags #streetart. Die Häufigkeit der Verwendung des Hashtags haben die Mädels und Jungs von Bombing Science miteinander verglichen und daraus das Ranking erstellt. Sicherlich ist die Methode nicht streng wissenschaftlich, dennoch liefern die Ergebnisse eine interessante Tendenz.

Dass Berlin zu den Top-5-Städten in Sachen Streetart weltweit zählt, überrascht nicht. Auch das Hamburg auf Platz 27 erscheint, ist keine Überraschung. Dass es Düsseldorf allerdings fast in die Top-10 schafft, hatte wohl nicht jeder so auf dem Schirm. Die vierte Stadt in Deutschland, die es in die Top-99 geschafft hat, ist übrigens Franfurt. Der Hotspot für Graffiti und Streetart ist dem Ranking zufolge New York, gefolgt von London und Paris.

Hier gibt es das Ranking im Überblick:


Foto:

bombingscience.com

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Graffiti als Zeichen für Zusammenhalt: Puerto Ricos Streetart-Festival zeigt, wie es geht

Graffiti als Zeichen für Zusammenhalt: Puerto Ricos Streetart-Festival zeigt, wie es geht

Von Yma Nowak am 31.03.2018 - 19:05

Wer die Augen bei Urlaubstrips offen hält, dem entgeht auch außerhalb von Europas Städen die Kunst an öffentlichen Wänden nicht. Zwar gelten New York City, London und Paris als die Graffiti-Hochburgen. Trotzdem haben auch weiter entfernte Außengebiete ihren künstlerischen Reiz – wie zum Beispiel die karibische Insel Puerto Rico.

Die Idee für ein jährlich stattfindendes Streetart-Festival gab es bereits 2011 von Begeisterten der Szene. Das Ziel der Gründer von StyleDiscipline ist seitdem, das größte Graffiti-Event der Karibik zu veranstalten. Einen Anreiz zur endgültigen Umsetzung gab ihnen der Tod des puertorikanischen Streetart-Künstlers Philip Cruz Villegas aka El Pun 18.

Nachdem dieser jahrelang mit einer chronischen Krankheit zu kämpfen hatte, verstarb er im Jahr 2016. Um seinen Namen in Ehren zu halten, trafen in Puerto Rico über 20 Größen der kanadischen und amerikanischen Graffiti-Szene aufeinander und bemalten zusammen die Wände. Ein Zeichen des Respekts, der Wertschätzung und gleichzeitig ein Dankeschön an Pun 18 als guten Freund und Kämpfer. Damit fand die StyleDiscipline zum ersten Mal statt. 

Das Format ist simpel. Die StyleDiscipline bringt eine Auswahl an internationalen Künstlern und Freunden zusammen, um eine 700 Quadratmeter große Mauer zu bemalen. Diese grenzt an ein gemeinschaftliches Freizeitzentrum in San Juan, der Hauptstadt von Puerto Rico. Es geht vor allem um kulturellen Zusammenhalt und das Teilen der gleichen Leidenschaft. Die Graffiti-Community unterstützt sich untereinander und will Streetart wieder auf die Karte setzen. Ganz ohne unternehmensbasierte Finanzierung oder Werbekampagnen. Die Veranstaltung soll vor allem einen kreativen und kulturellen Austausch zwischen Künstlern und dem Rest der Gesellschaft ermöglichen. Welche Kunstwerke dieses Jahr in San Juan entstanden sind, kannst du hier sehen: 

Graffiti Session: Style Discipline

Re-cap of Style Discipline and a mini interview with about the history of this jam! See all final pics here: https://www.bombingscience.com/style-discipline/ Follow Style Discipline on instagram: https://www.instagram.com/stylediscipline/ Music: Mura Masa - Love$ick

Sollten die Gründer ihre Ziele erreichen, könnte das sehr große Auswirkungen auf ganz Puerto Rico haben. Viele Einwohner der Insel flüchten aktuell wegen finanzieller und ökonomischer Missstände. Wenn StyleDiscipline ein derart großes Streetart-Festival wird, dass mehr Interessierte aus der ganzen Welt anreisen und Geld dafür ausgeben, könnte die Massenflucht verhindert werden. Das Festival würde die Wirtschaft enorm stärken. Nicht nur auf kurze Sicht, sondern auch für viele weitere Jahre. 


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