Verrückt darf definitiv auch Saints Row IV sein. Ursprünglich war das Game nämlich als DLC-Content für Saints Row The Third geplant, entwickelte aber relativ schnell ein Eigenleben und verselbständigte sich zu einem ausgewachsenem Game. Der Niedergang des ursprünglichen Publishers THQ, trug sicherlich auch dazu bei, dass man vorerst auf eine Veröffentlichung des DLCs verzichtete. Schön allerdings, dass die Marke nicht mit THQ unterging, sondern bei Deep Silver ein neues Heim gefunden hat.

Storyseitig hat die ehemalige Gang der Saints den Sprung in die Mitte der Gesellschaft geschafft. Nachdem man zu Beginn des Spieles mal eben die Welt vor einem Nuklearangriff bewahrt und schwuppdiwupp auf dem Präsidentensessel landet, scheint alles in bester Ordnung. Doch dann landen die Aliens und wollen die Erde unterjochen. Zu Beginn wird der Präsident gekidnappt und die obligatorische Flucht kommt bei den Aliens nicht so besonders gut an. Bamm! Zeit um die Welt zu retten - Zeit um hässliche Alienärsche zu treten. Noch Fragen? Saints Row IV !

Den Aliens tritt man vornehmlich mit herkömmlichen Schusswaffen in den Allerwertesten, wobei die Story immer weiter abdreht und man nach und nach auch Superkräfte alá Telekinese, Elementarattacken oder Supertempo erhält. Überhaupt: Eigentlich befindet man sich nicht in Steelwater, sondern in der Matrix - auch "Simulation" genannt. Das Waffenarsenal wird relativ schnell mit Alienwaffen aufgestockt bis hin zu einem Schwarzen-Loch-Generator oder der Dubstep-Gun, die sich in Windeseile zu meiner persönlichen Lieblingswumme entwickelt hat.

 

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