Wie nypost.com berichtet, hat ein amerikanisches Gericht Ryan Leslie dazu verdonnert, die versprochenen $1 Million an den Finder seiner verlorenen Tasche, die unter anderem seinen Laptop beinhaltete, zu zahlen.

Im Oktober 2010 wurde Ryan Leslie die Tasche geklaut , woraufhin er einen Finderlohn von $20.000 aussprach, den er nach kurzer Zeit auf $1 Million erhöhte. Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Armin Augstein – so der Name des 54jährigen Finders –, der die Tasche Ende November bei der Polizei abgab, keinen Cent bekommen hatte .

Augstein fand die Tasche laut eigener Aussage beim Spazierengehen mit seinem Hund und nachdem Ryan Leslie sein Versprechen nicht hielt, flog er daraufhin in die USA, um dort gegen den Musiker zu klagen. 

Leslie s Anwalt soll während der Verhandlung Zweifel gehegt haben, ob bei dem Fund alles mit rechten Dingen vorgegangen sei, da der Park, in dem die Tasche gefunden wurde, knapp 15 Kilometer vom Ort des Diebstahls entfernt sei.

Darüber zeigte sich Augstein enttäuscht und gab an, dass niemand ihn gezwungen hätte, so einen hohen Finderlohn auszustellen:

" No one forced him to make an offer of so much money for a finder’s fee. It seems like he believes that that which he promised, he doesn’t have to live up to. "

Nach einer dreistündigen Verhandlung nahm  Leslie das Urteil mit eiserner Miene auf. Vor der Verhandlung soll er Witze darüber gerissen haben, dass er entweder Schecks schreiben oder Maseratis kaufen werde. Nach dem Gerichtsurteil gab er zudem an, dass er nicht enttäuscht sei, es aber in Betracht ziehe, in Revision zu gehen.

Aus seiner Sicht habe Augstein die $1 Million nicht verdient, da sein Angebot, dem Finder das Geld zu zahlen, damit zusammenhing, dass die Lieder, die auf der Festplatte waren, gerettet werden könnten, was allerdings nicht der Fall war:

"The reasons I defended myself in the case are the same reasons I believe Mr. Augstein is not entitled to the reward. "

Letztens war Ryan Leslie wieder in Deutschland unterwegs. Hier kannst du dir eine Folge #waslos mit Ryan Leslie und Ado Kojo , der ihn auf seiner Deutschlandtour begleitete , anschauen.

Update : Mittlerweile äußerte sich Ryan Leslie auf Twitter direkt zu dem Vorfall und gab an, dass man nicht alles glauben soll, was in den News stehe, selbst, wenn es sehr unterhaltsam sei: