Mehr Details: Xatar über Vorfall in Köln und seine Flucht vor der Polizei | Hiphop.de

Mehr Details: Xatar über Vorfall in Köln und seine Flucht vor der Polizei

Xatars Leben klingt auch sieben Jahre nach dem Goldraub noch wie ein waschechter Gangsterfilm. Letztes Jahr überschlugen sich die Schlagzeilen, nachdem es vor seiner Kölner Bar Noon zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen war. Xatar tauchte daraufhin für einige Tage unter, um sich wenig später bei der Polizei zu stellen.

Kürzlich veröffentlichte der Boss zweier Labels ein ausführliches Statement auf Facebook und jetzt ist im aktuellen Stern ein neues Interview erschienen. Darin bezieht Xatar erneut und teilweise detaillierter Stellung zu seinen turbulenten letzten Monaten. Besonders den Vorwurf, der Vorfall in Köln könnte mit Promo zu tun gehabt haben, weist er zurück:

"Wir sind hier nicht in den USA. Hier schießen Rapper nicht aufeinander. Für mich kam diese Sache doch zu einem denkbar beschissenen Zeitpunkt. [...] Mit einer Stecherei mit richtigen Verletzten macht man in Deutschland keine Promo. Ein abgesessener Goldraub, okay. Aber Menschen totschlagen?"

Außerdem erklärt Xatar im Detail, wie die Zeugenaussage, er sei bei der Schießerei vor Ort gesehen worden, entkräftet werden konnte:

"Ich saß im Auto auf dem Rückweg von einem Festival in Hannover. Weil ich ein Facebook-Livevideo gemacht hatte, konnte ich das der Staatsanwaltschaft auch beweisen. Und auch die Sendemastdaten, in denen mein Handy eingeloggt war, belegen das."

Viele Leute säßen unschuldig in U-Haft und er kenne sich mit der Justiz aus, antwortet er auf die Frage, warum er trotzdem geflohen sei. Er habe erst mit seinem Anwalt sprechen wollen und sich vier Tage lang in Berlin versteckt. Da die Polizei ihn als gefährlich einstufte, bekam Xatar in diesen Tagen einen gut gemeinten Ratschlag:

"Mein Anwalt sagte: 'Wenn es an der Tür klopft, zieh dich nackt aus und leg dich auf den Boden, sonst knallen die dich ab!' Das war absurd. Ich saß in Socken, Boxershorts und einer Schüssel Cornflakes in meinem Versteck."

Ab da kennen wir die Geschichte aus dem großen Facebook-Statement: Der Anwalt rät dem Rapper, sich zu stellen, und genau das tut er. Wenig später kommt er auf Kaution frei.

In dem Gespräch im Stern geht es außerdem um Xatars Familie, seinen Werdegang, den Goldraub (klar!) und Schwesta Ewa. Das meiste davon ist für Rap-Fans nichts Neues. Wer trotzdem Interesse hat, kann sich hier ein Exemplar zulegen.

Xatar bricht sein Schweigen: Ausführliches Statement zu KC Rebell, "Dizz Da" & Schwesta Ewa

Xatar meldet sich nach einer gefühlten Ewigkeit erstmals wieder zu Wort und veröffentlicht ein ausführliches Facebook-Statement. Es geht unter anderem um seine Verhaftung, den Disstrack von KC Rebell beziehungsweise darum, wie Xatar darauf reagiert.

Deutschrap, Diese!


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Kommentare

nette stern werbung :) aber jeder muss leben

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