Medien berichten: Anklage gegen Schwesta Ewa erhoben

Nachdem es zuletzt eher ruhig um Schwesta Ewas Situation nach der Inhaftierung wurde, berichten nun einige Medien über Neuigkeiten. Laut Franfurter Rundschau werden der Rapperin ausbeuterische Zuhälterei, Menschenhandel, Körperverletzung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Das habe die Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag mitgeteilt.

Im Falle einer Verurteilung würden ihr bis zu zehn Jahre Haft drohen, berichtet unter anderem die Frankfurter Rundschau und beruft sich dabei auf eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Laut Anklageschrift habe Schwesta Ewa Frauen im Alter von 17 bis 19 Jahren zur Prostitution gezwungen. Man sei infolge einer Anzeige der Mutter eines der mutmaßlichen Opfer auf den Fall aufmerksam geworden, habe die Oberstaatsanwältin angegeben.

Aktuell befinde Schwesta Ewa sich in Untersuchungshaft in der JVA Frankfurt-Preungesheim. Ein Termin für die Verhandlung stehe noch nicht fest.

Anklage wegen Zwangsprostitution: „Schwesta Ewa" drohen zehn Jahre Haft

Weil sie junge Frauen zur Prostitution gezwungen haben soll, ist Anklage gegen die Frankfurter Rapperin „Schwesta Ewa" erhoben worden. Es drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft. Der 32-Jährigen wird ausbeuterische Zuhälterei, Menschenhandel, Körperverletzung und Steuerhinterziehung vorgeworfen, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Kommentare

Tja. So schnell gehts.

Aber man kann sagen sie war real !

Alles hat eine Hierachie. Zuhälterei bzw. Prostitution ist aber kein ehrbares kriminelles Karierrelevel sondern ganz unten anzutreffen. Danach folgt Trickbetrug an Rentnern, Handtaschendiebstahl, Gewalt-Se*ual-Verbrechen etc. Ewa das geschieht dir recht! Wenn du raus kommst bist du eine alte Frau.

Tja, war in den interviews immer relativ sympathisch aber das geht halt gar nicht!
Wenn das so stimmt, dann soll sie ruhig ein paar jahre weggesperrt werden...

Geschieht ihr recht. Menschenhandel und Zwangsprostitution sind 2 der schlimmsten Verbrechen die Frauen angetan werden. Dafür gehört man halt einfach mindestens 10 Jahre in den Knast. Lieber Fake Rapper als so eine ehrenlose F**ze,

wie kann man nur minderjährige auf den strich schicken . und dazu noch mit gewalt ????????

####KRANK

#Ehrenfrau, sie sollte es ja besser wissen was mit einem in der Szene passiert.

Hat sie nicht anders verdient.
Wo waren jetzt die ganzen Rapper, die sie so toll und cool finden? Vielleicht wussten sie von den Taten und fanden sie deshalb cool. Ich will nicht wissen, was bei den lieben Stars abgeht.

...und solche Menschen reden dann auch noch von Ehre.

Das ist einfach nur asozial. Kinder mit Gewalt zur Prostitution zu bringen.

Sollte das so gewesen sein. Wegsperren, möglichst lange und Mitwisser auch zur Rechenschaft ziehen.

Die Kleine ist auf jeden Fall real. Gute Dame *Daumen hoch*

#TeamEwa

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

SEK stürmt Schwesta Ewas Hotelzimmer in Stuttgart

SEK stürmt Schwesta Ewas Hotelzimmer in Stuttgart

Von Clark Senger am 06.01.2018 - 12:09

Schwesta Ewa hat gestern mit einem Instagram-Post einen größeren Polizeieinsatz in Stuttgart ausgelöst. Die Rapperin habe ein Bild hochgeladen, auf dem laut Pressemitteilung der Polizei "zwei echt aussehende Waffen" zu sehen waren. Einsatzkräfte haben daraufhin das Hotel in der Lautenschlagerstraße umstellt und eine Spezialeinheit nahm Ewa in ihrem Hotelzimmer vorläufig fest, so die offizielle Mitteilung.

Allerdings wurden keine Schusswaffen und Patronen im Zimmer gefunden. Schwesta Ewa habe das Foto aus dem Internet geladen und anschließend gepostet, gab sie gegenüber den Beamten an. Nun werde geprüft, ob man der Rapperin den Einsatz in Rechnung stellen kann. So weit die Angaben der Polizei.

Eine 33-jährige Frau hatte ein Bild online gestellt, auf dem zwei echt aussehende Waffen zu sehen waren. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau offensichtlich in einem Hotel an der Lautenschlagerstraße aufhält. Einsatzkräfte der Polizei umstellten daraufhin das Hotel und Beamte einer vorsorglich alarmierten Spezialeinheit nahmen die Frau gegen 16.10 Uhr in einem der Hotelzimmer vorläufig fest.

Aus Ewas Perspektive klingt das logischerweise deutlich emotionaler. Ein Auszug aus der Instagram-Story:

Ihr habt keine Ahnung. Ich wurde mit der SEK aus dem Hotel geholt aus dem Schlaf – n*ckt! [...] Ich hatte ein Déjà-vu, ich dachte, mein Album kommt nicht raus. Ich hab' gedacht, ich bin jetzt wieder drin. Die haben nur das Hotelzimmer durchsucht wegen Waffen und Betäubungsmitteln. Die haben natürlich nichts gefunden.

Nach einer Studiosession für das kommende Album "Aywa" meldete Ewa sich abends erneut auf Insta bei ihren Fans, zeigte einen durchgeschnittenen Kabelbinder, mit dem ihr die Hände verbunden worden seien, und erklärte:

Boah Leute, das war echt ekelhaft. Die haben mich gefilmt. N*ckt aus dem Bett, auf den Boden und gefilmt! N*ckt, ohne Geld!

Schwesta Ewa hatte bereits in den letzten Jahren mit dem Gesetz zu kämpfen. Nach einer Verhaftung im November 2016 wurden ihr diverse Delikte zur Last gelegt, von denen die Vorwürfe der Zuhälterei und des Menschenhandels nicht bewiesen wurden. Nach acht Monaten Untersuchungshaft wurde die Rapperin dann aufgrund von Steuerhinterziehung und Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zuvor hatten Zeuginnen Ewa entlastet. Anfangs standen bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe im Raum. Vor ihrem Haftantritt will Ewa noch ihr zweites Studioalbum veröffentlichen.

"Mit Menschenhandel nichts zu tun": Schwesta Ewa redet über den Prozess, ihr neues Album und ihr Buch

Gestern Abend ist Schwesta Ewa auf Instagram live gegangen. Ungefähr 40 Minuten hat sie dabei ganz offen geredet. Es ging um ihre Verurteilung, die laufende Revision, die Monate im Knast, die mediale Darstellung des Verfahrens und eigene Fehler. Zudem verkündete die Rapperin ihren Albumtitel und die Veröffentlichung eines Buchs.

POL-S: Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:Polizeireinsatz in der Innenstadt

Stuttgart-Mitte (ots) - Ein verdächtiger Post in den sozialen Netzwerken hat am Freitag (05.01.2018) für einen Polizeieinsatz in der Innenstadt gesorgt. Eine 33-jährige Frau hatte ein Bild online gestellt, auf dem zwei echt aussehende Waffen zu sehen waren. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau offensichtlich in einem Hotel an der Lautenschlagerstraße aufhält.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (3 Kommentare)