Kollegah plant "Imperator"-Feldzug: Tour-Tickets ab sofort erhältlich

Kollegah geht auch mit seinem neuen Album Imperator auf Tour. Die Tickets dazu gibt es ab heute, und zwar hier.

Mittlerweile hat der Boss schon mehrfach bewiesen, dass er seine ersten Live-Auftritte weit hinter sich gelassen hat.

Kollegah hat auf der Redlight-Tour mit einer eigenen Band für ordentlich Stimmung gesorgt und wird sich mit Sicherheit auch auf der Imperator-Tour nicht lumpen lassen.

Die Termine im Überblick:

18.03.2017 - Leipzig, Haus Auensee
19.03.2017 - München, Tonhalle
21.03.2017 - Berlin, Tempodrom
22.03.2017 - Hannover, Capitol
24.03.2017 - Kiel, Halle 400
26.03.2017 - Hamburg, Mehr! Theater am Großmarkt
28.03.2017 - Mannheim, Capitol Mannheim
29.03.2017 - Stuttgart, Hans-Martin-Schleyer-Halle
30.03.2017 - Frankfurt, Batschkapp
31.03.2017 - Oberhausen, Turbinenhalle
01.04.2017 - Würzburg, Posthalle
02.04.2017 - Kassel, Musiktheater / 130 bpm
05.04.2017 - Wien, Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer
06.04.2017 - Graz, Orpheum Graz
09.04.2017 - Ravensburg, OberschwabenKlub
11.04.2017 - Nürnberg, Löwensaal
12.04.2017 - Regensburg, "Mischwerk" Regensburg
15.04.2017 - Esch Alzette (Luxemburg), Rockhal
16.04.2017 - Köln, Palladium Köln

Tickets kannst du hier ergattern. Den Tourflyer gibt es hier:


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Alpha Music Empire

Kollegahs Album Imperator vorbestellen:

Imperator (Deluxe Box)

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(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

(K)ein Besuch des EGJ-Camps bei Kollegah & Farid Bang: Berlin-Konzerte im Wandel der Zeit

Von Michael Rubach am 19.01.2018 - 13:06

Mit dem kommerziellen Erfolg von Rap hat sich viel verschoben. Die Stars der Szene sind auch im Live-Geschäft oben angekommen und spielen nicht mehr vor einem Expertenpublikum in kleinen Kellern. Damit gehören ebenso alte Verhaltensweisen der Vergangenheit an. Wenn Ali Bumaye die Columbiahalle besuchen möchte, um sich mit Kollegah und Farid Bang auszutauschen, geht das nicht mehr so einfach. EGJ-Kollege AK Ausserkontrolle hat festgehalten, wie die Polizei den Eintritt verwehrt und Ali selbst von einem Platzverweis ausgeht.

HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate

17.1k Likes, 941 Comments - AK AUSSERKONTROLLE (@ak_ausserkontrolle_offiziell) on Instagram: "HAHAHA A.C.A.B #wasmansoallesimnetzfindet #sovielzumthemaboss #nohate"

2009 war es noch ohne größeren Widerstand möglich, die Konzerte von ungebetenen Gästen zu besuchen. Auf der damaligen "Mittelfinger Hoch"-Tour von Selfmade Records kam es zu handfesten Auseinandersetzungen. Mehrere Personen stürmten den Gig von Shiml, Casper, Montana Max, Favorite und Kollegah. Die Polizei tauchte zwar auch auf, aber erst nachdem die Situation eskalierte. Zu dieser Zeit stand Kollegah sehr im Fokus, da er mit "Fanpost" einen vielbeachteten Disstrack gegen Fler veröffentlichte.

Im Jahr 2016 hatten sich die Verhältnisse nicht wesentlich verbessert. Mit viel öffentlichem Radau um eine Cola Light auf dem Alexanderplatz wurde die Berlin-Düsseldorf-Fehde neu aufgewärmt. Es folgten "Fanpost 2" und eine Vielzahl an Staatsbediensteten, die für die Sicherheit beim Kollegah-Gig auf seiner "Imperator"-Tour sorgten. Dort rappte Kollegah dann sogar seinen Disstrack. Fler hat sich im letzten Jahr aus all diesen Streitigkeiten zurückgezogen. Statt Angriffsziel ist er Kollabo-Partner für Kollegahs engste Verbündete.

Die Rap-Welt dreht sich immer schneller und Locations, Konstellationen und Setlisten sind grundlegend anders. So ist es auch wenig verwunderlich, dass die ausgewählten Songs des "JBG"-Duos in der Columbiahalle auf die alten Ungereimtheiten verzichten. Vorwiegendes Diss-Ziel von "JBG 3" war das EGJ-Camp, wobei sich vornehmlich über Bushido, Ali Bumaye, Shindy und Laas Unltd. ausgelassen wurde. Da verwundert es kaum, dass der Auftreten des Battle-Kontrahenten nicht unkommentiert bleibt.

Sowohl Farid Bang als auch Kollegah positionieren sich auf Instagram und kommentieren den Konzertbesuch von Ali Bumaye indirekt. Farid Bang formuliert die bekannte Line von Shindy um, die er einst live bei der Performance von "Stress mit Grund" rappte. Gleichzeitig bezieht er sich auf eine bestehende Zeile aus "JBG 3":

Kollegah teilt ein Foto, das ihn und Farid Bang bei der Signatur eines T-Shirts zeigen. Dieses fällt durch den besonderen Schriftzug auf. Über einem Dönerspieß findet sich dort das Wortspiel "Ali can eat" aus dem Track "Ave Maria":

Damals wie heute besteht ein Zwist zwischen Rappern aus der Bundeshauptstadt und Berufskollegen aus Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der veränderten Medienlandschaft und der gestiegenen Popularität ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, Differenzen von Angesicht zu Angesicht zu klären. Durch die große Öffentlichkeit weiß auch die Staatsmacht Bescheid. Früher gab es noch Direktkontakt, heute läuft das Ganze übers Netz und Social Media. Wichtig bleibt, dass es nicht auf eine eklige Ebene zurückrutscht, bei der tatsächlich jemand zu Schaden kommt.


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