Julian Williams behauptet, er wurde mit einem Messer angegriffen

Knapp zehn Tage nach der Mitteilung über Julian WilliamsFacebook-Account, die Situation zwischen ihm und Arafat Abou-Chaker sei eskaliert, meldet der Sänger sich selbst zu Wort. In Livestreams auf Periscope hat er gestern unter anderem behauptet, er habe von einem Bekannten ein Messer in den Kopf gestochen bekommen und sei anschließend für einige Tage im Krankenhaus gewesen.

Einige Anhänger der Rapszene hatten sich seitdem gefragt, was genau der Post auf Williams' Facebook-Seite zu bedeuten hatte. Darin hieß es, es habe Verletzte gegeben und es sei ein "schwarzer Tag". Zu seinem Zustand vor einigen Tagen sagt Williams:

"Ihr wollt nicht sehen, wie ich ausgesehen habe."

Seit gestern teilt Williams erneut auf seinem Periscope-Profil Livestreams, von denen mindestens einer bereits wieder gelöscht wurde. Im Gegensatz zu den Videos von vor einigen Tagen beleidigt er keine Rapper mehr und auch nicht deren Umfeld.

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Manuellsen reagiert auf den angeblichen Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker

Manuellsen reagiert auf den angeblichen Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker

Von Karo Hellmich am 29.01.2018 - 14:10

Gestern berichtete die Bild-Zeitung, dass Bushido und sein langjähriger Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker mittlerweile getrennte Wege gehen (hier nachlesen). Bestätigt ist das bisher nicht, Reaktionen aus der Rap-Welt gibt es aber dennoch. Vor allem Manuellsen, der in der Vergangenheit immer wieder mit Bushido aneinander geraten war, äußerte sich in den sozialen Netzwerken mehr oder weniger subtil zu der Nachricht.

Manuellens Signing Twin teilte ein Bild der Schlagzeile auf Instagram, was den König im Schatten-Boss zu folgendem Kommentar verleitete:

Schließlich postete Manuellsen selbst ein kurzes Statement, das sich angesichts der Streitereien beider Parteien wohl auf den Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker beziehen lässt:

In diversen Interviews hatte Manuellsen im letzten Jahr geäußert, er fühle sich von unterschwelligen Sticheleien durch Bushido provoziert und rassistisch beleidigt. Zudem kritisierte er, dass der Berliner Rapper seine Angelegenheiten vor allem durch seinen Geschäftspartner regeln lassen würde und meinte dazu:

"Vielleicht morgen, Bushido und Arafat streiten sich. [...] Weißt du, was an diesem Tag passiert? Die Schlange, die Leute, die sich vordrängeln nach Berlin. [...] Die Schlange ist endlos."

Auf seine Aussage, bei einem Streit der beiden Geschäftspartner selbst die Konfrontation mit Bushido in Berlin suchen zu wollen, spielte Manuellsen schließlich offenbar mit folgendem Facebook-Post an:

Falls dich das Bild verwirrt: Es zeigt die österreichische A2. Vermutlich wollte Manuellsen eigentlich ein Bild der deutschen A2 posten, die vom Ruhrpott nach Berlin führt. Das wiederum ließe sich entweder als plumpe Gewaltandrohung oder als ein Ausdruck von Manuellsens Schadenfreude verstehen. Je nachdem, ob man den Schwerpunkt eher auf die Macheten-Emojis oder die lachenden Smileys legt.

In der Hoffnung, dass Manuellesen und Bushido ihre Streitigkeiten in Zukunft lediglich musikalisch austragen werden, halten wir es lieber mit den lachenden Smileys. 

Mehr zu dem angeblichen Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker kannst du hier lesen:

Angeblicher Bruch zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker

Von Clark Senger am 19.01.2018 - 18:55 "JBG 3" ist noch keine zwei Monate alt, der Beef zwischen dem Duo und dem EGJ-Camp noch nicht abgekühlt, da spielen Farid und Kollegah ein Konzert in Berlin. Auch wenn Ali Bumaye und AK Ausserkontrolle offenbar vor Ort waren, blieb alles friedlich.


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