GRID 2 hat eine Story. Keine weltbewegende, aber immerhin hat es eine. Patrick Callahan will die beste Rennliga der Welt gründen und vereint sämtliche Autoklassen aus sämtlichen Ländern. Und was machen wir? Wir helfen der WSR , so der Name der Liga, zu Ruhm und Bekanntheit. Heißt: Rennen fahren, Rennen fahren, Rennen fahren.
Rennmodi
Im Storymodus hangeln wir uns von Rennen zu Rennen. Für jeden Sieg bekommen wir "Fans", ähnlich wie bei Facebook. Allerdings ist das im Spiel nur eine Zahl und bietet leider keinerlei Vorteil.
Neben klassischen Rundkursen bietet GRID 2 auch Eliminationsrennen oder Live-Route-Rennen. In letzterem wechseln Streckenabschnitte während des Rennens zufällig und fordern ständige Aufmerksamkeit des Fahrers. So abwechslungsreich die Rennarten sind, so monoton sind meist die Strecken. Viele Kurse, vor allem zu Beginn des Spiels, wiederholen sich oder tauchen rückwärts wieder auf. Das zieht GRID 2 am Anfang wie ein altes Kaugummi. Insgesamt bietet das Spiel allerdings knapp 90 Kurse, unter anderem in Barcelona, Dubai oder Österreich.
Zu den genannten Spielmodi gesellen sich noch Special-Events wie Fahrzeug-Herausforderungen oder Promo-Veranstaltungen. Diese sind eine gesunde Abwechslung vom generellen Rennalltag und bieten immer wieder Spaß für zwischendurch. In diversen Rennen lassen sich auch Wagen gewinnen, die wir in zukünftigen Rennen einsetzen können. So wächst und wächst die eigene Garage, die im Verlauf des Spiels immer größer wird. 
Fuhrpark und Optik
Das Fahrverhalten in GRID 2 ist gewohnt gut und die knapp 70 Fahrzeuge steuern sich allesamt knackig. Allerdings fällt das Ganze wesentlich arcadelastiger aus als beim Vorgänger. Anfänger werden die fehlenden Fahrhilfen schmerzlich vermissen. Dafür gibt es aber die aus dem Vorgänger bekannte Rückspulfunktion: Sollte es zu einem Crash kommen, lässt sich das Spiel wenige Sekunden zurückspulen. Die Wagen unterscheiden sich auch deutlich zwischen Heck- und Frontantrieb und brechen auch dementsprechend aus. Und seien wir mal ehrlich: Was ist spaßiger, als mit seinem Lieblingsauto gezielt um die Kurven zu driften? Eben, nichts.
Auch bei der Optik fähr t GRID 2 aufs Treppchen. Die Städte sehen super aus, Überstrahleffekte tun ihr übliches. Allerdings sind die Zuschauer eher Pappmännchen, was bei den hohen Geschwindigkeiten aber meist nicht auffällt. Auch die Wagen sind perfekt modelliert und Unfälle zeigen sich deutlich am Blech. 
Fazit
GRID 2 ist ein sehr gutes Rennspiel geworden. Gut, manche Strecken wiederholen sich oder sind im späteren Spielverlauf knackig schwer, aber die grandiose Grafik sowie das super Fahrgefühl machen das locker wieder wett. Für Rennspiel-Freunde ist GRID eine klare Empfehlung.