Eminem hat im Fernsehen über seine Nahtod-Erfahrung aufgrund einer Überdosis Pillen gesprochen. Im Rahmen der Sendung How To Make Money Selling Drugs erzählte Eminem wie die Drogenabhängigkeit sein Leben bestimmte.

So beginnt Eminem zu erklären, dass seine erste Pille – eine Vicodin -Tablette – seine Schmerzen verschwinden lassen habe. Vicodin ist ein verschreibungspflichtiges betäubendes Schmerzmittel.

Der Übergang vom gelegentlichen Konsum zur Sucht sei fließend gewesen, erklärt Em . "Ich kann mich nicht daran erinnern, ab wann es ein echtes Problem wurde – ich weiß nur, dass ich es immer mehr mochte."

Auf Ratschläge von Freunden und Bekannten habe er nicht gehört, weil er der Meinung war, sie hätten nicht genügend Kenntniss über seine Situation : "Leute haben versucht, mir klarzumachen, dass ich ein Problem habe. Ich sagte nur 'Ich kann es nicht glauben, dass ihr mir sowas sagt – seid ihr verrückt geworden?' Ich dachte, sie wüssten nichts über mich."

Eminem – bürgerlich Marshall Mathers – erläutert den inneren Kampf mit der Sucht. Er war stets der Meinung, er könne sie kontrollieren. "Ich dachte mir 'Ich bin doch nicht auf Heroin oder Kokain!' Ich dachte tatsächlich, ich könnte die Sucht kontrollieren."

Bis zu dem Punkt, als Em ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Seiner eigenen Aussage nach haben die Ärzte nicht mit seinem Überleben gerechnet. "Wäre ich zwei Stunden später eingeliefert worden, wäre ich gestorben. Ich litt unter Nieren- und Leberversagen, also mussten sie eine Dialyse machen. Die Ärzte dachten, ich sterbe."

"Innerhalb eines Monats wurde ich rückfällig. Ich nahm genau die gleiche Menge an Pillen wie vorher. Ich war 24 Stunden lang wach – wortwörtlich – drei Wochen lang. Ich bin nicht ein einzige Minute lang eingenickt."

Eminem hätte damals nicht gedacht, dass das Leben ohne Drogen auszuhalten wäre. Doch er hat daraus gelernt und kann seine Erfahrung weitergeben: "Ich kann jedem in der Situation nur sagen, dass es ohne Drogen besser wird. Es wird einfach besser."

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