Kurzer Rückblick: Devil May Cry ist quasi der Erfinder des stylischen Actiongemetzels und nach vier Jahren Funkstille war es an der Zeit die Serie zu neuem Glanz zu verhelfen. Die Serie an sich hat es definitiv verdient und mit Entwickler Ninja Theorie (z.B. Enslaved, Heavenly Sword) hat man auch einen geeigneten Partner gefunden, dem es bis heute leider am großen Erfolg fehlt. DMC bricht dabei mit einigen Konventionen aus den alten Teilen- was man vor allem am Titel erkennt. DMC erzählt quasi die Vorgeschichte der alten Teile und zeigt den Helden Dante als jugendlichen Spund. Beruf? Dämonenjäger. Diskussionen unter Fans? Waren vorprogrammiert. Allein schon wegen der Haarfarbe.

Die Story dreht sich um ... wie könnte es anders sein: Dämonen und die Weltherrschaft. Klar, dass Dante etwas dagegen unternehmen muss. Die Steuerung ist dabei so simpel wie genial: Eine Taste zum Schlagen, eine zum hart draufschlagen, eine zum Schießen und eine zum Springen. Mehr braucht es nicht, um der Dämonenbrut stylisch den Garaus zu machen. Darüber hinaus ist Dante ein Nephilim, also der Sohn eines Teufels und eines Engels. Dementsprechend kann Dante mit L2 bzw. R2 zwischen seiner teuflischen und engelsgleichen Seite hin und herschalten. Einmal wird aus seinem Schwert eine glühende Axt das andere Mal schnitzelt er sich mit Sicheln durch die Dämonenschaar. Gerade die Sicheln haben eine entsprechende Reichweite und eigenen sich perfekt zum schneiden - die Dämonenaxt dagegen ist eher was für brachiale Einsätze. Im weiteren Spielverlauf gibt es zudem weitere Waffen, sich komfortabel via Digikreuz zuschalten lassen.