Borderlands 2 beginnt schon filmreif. Ein Zug rast durch die Einöde einer Wüste Pandoras, an Bord befinden sich Axton, Maya, Zero und Salvador, die Helden von Borderlands 2 und für die nächsten Stunden die Wegbegleiter des Spielers. Plötzlich tauchen Roboter auf dem Zug auf. Angriff! In gewohnt actionreicher Weise, liegt es an den Vieren, die Roboter zu erledigen und natürlich zeigt der Introfilm gleich, welcher Charakter mit welchen Eigenschaften punkten kann. Logisch, dass die Roboter dem Heldenquartett nicht viel entgegenzusetzen hat. Sonst wäre Borderlands 2 gleich mit dem Intro zu Ende - wo bliebe da der Spaß? Wobei? Am Ende wartet gleich der neue Fiesling Handsome JAck und der sprengt den Zug - inklusive Heldenquartett. Game Over?

Mitnichten, denn direkt im Anschluss erwacht der Spieler in einer eisigen Einöde. Mehr tot, als am Leben und siehe da, hier taucht der gesprächige Roboter Claptrap auf, der Fans des Erstlings bestens bekannt ist. Claptrap hat es ebenfalls in die eisige Umgebung verschlagen und hofft mit unserer Hilfe entkommen zu können. Das Abenteuer kann beginnen...

Doch erstmal Rewind! Für diejenigen, die den Vorgänger nicht auf dem Radar hatten, zuerst einmal die Erklärung, was den Spieler hier eigentlich erwartet. In erster Linie ist Borderlands 2 ein Shooter, allerdings kein klassischer Egoshooter. Borderlands verbindet klassische Rollenspielelemente mit actionreichen Shootereinlagen und verfügt über ein riesiges Arsenal futuristischer Waffen. Bei den Gegnern wird angezeigt, welchen Level diese haben, liegt der Erfahrungslevel des Spielers deutlich darunter, wird es happig. Wobei die Gegner mit Spielverlauf immer stärker werden. Auf diese Weise fand bereits im Erstling eine Abgrenzung der Spielwelt statt. Rein ins Dungeon, kein Land gesehen, raus aus dem Dungeon und ich schau dann mal später noch mal vorbei - mit Erfolg.

Wie bereits erwähnt verfügt jeder der vier spielbaren Charaktere über unterschiedliche Eigenschaften, die, und hier wird der Rollenspielanteil deutlich, über einen dreigeteilten Fähigkeitsbaum ausgebaut werden können. Da wäre zum einen Axton, der je nach Ausrichtung viel Schaden einstecken oder austeilen kann oder auch einen Geschützturm auf den Boden werfen kann. Maya dagegen ist eine Sirene, eine durch Alientechnologie veränderte Frau, die Gegner z.B. kurzzeitig Bewegungsunfähig machen können. Über den Charakterausbau lässt sich diese Eigenschaft zudem modifizieren. Salvador ist der Waffenprofi, der dank seiner Spezialeigenschaft für einen begrenzten Zeitraum zwei Waffen gleichzeitig abfeuern kann und dabei auch noch Gesundheit und Munition regeneriert. Last but not least komplettiert Zero das Quartet. Was er ist? Man weiß es nicht, hinter seiner Maske und seinem futuristischen Anzug ist das schwer zu sagen. Zero ist zumindest Assasine und beherrscht die Täuschung genauso gut wie den Nahkampf aber auch zum Scharfschützen kann er ausgebaut werden. Zero ist ein ausgeglichener Allrounder - und sieht extrem cool aus.

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