Zu Beginn fühlt sich der Spieler erst einmal an die guten, alten Zeiten erinnert. Man sitzt in einem Ruderboot und schippert über die See. Am Firmament tut sich ein Leuchtturm auf,  man reicht dem Spieler eine Holzkiste mit seinem Namen darauf. In der Kiste ein Schlüssel, eine Pistole und die Anweisung eine junge Frau nach New York zu schaffen. Aber warum?

Alles der Reihe nach! Zuerst einmal hört der Spieler auf den Namen Booker deWitt. Und Booker scheint eine Schuld begleichen zu müssen. Grund genug also, um den Auftrag anzunehmen. Also rein in den Leuchtturm und statt wie im ersten Teil auf den Grund des Meeres geschossen zu werden, geht es nun in luftige Höhe; genauer gesagt in die Stadt Columbia wo es gilt Elizabeth zu befreien.

Doch erst einmal sind wir überwältigt von der Atmosphäre. Columbia ist ein wahr gewordener Himmelstraum. Eine Idylle sondergleichen und man will hier sofort heimisch werden. Doch relativ schnell stellt man fest, dass hier nicht alles Gold ist was glänzt. So wird Columbia von fanatischen Christen, unter der (geistigen) Führung von Vater Zackary Hale Comstock, beherrscht. Die Sekte betet allerdings vor George Washington, Thomas Jefferson und Benjamin Franklin. Comstock ist der Prophet von Columbia und er ist allgegenwärtig. Sein Konterfeit winkt von Plakaten und von riesigen Statuen entgegen. Comstocks Statuen sind natürlich größer als die der US-Unabhängigkeitshelden. Darüber hinaus ist Comstock ein Rassist - Schwarze, Asiaten und Indianer sind minderwertig in dessen Sicht und auch im US-Amerika des Jahres 1912 war das leider nicht unnormal.

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