Bei Alarm für Cobra 11 heißt es in der Regel klotzen statt kleckern: rasante Action, Autorennen und starke Verfolgungsjagden im Minutentakt. Nun kommt mit Alarm für Cobra 11: Undercover ein Spiel heraus, das sich allein vom Namen her schon den Vergleich mit der Need for Speed-Reihe provoziert.

Doch zum Game: Wie in der TV-Serie stehen die beiden Kommissare Ben und Semir im Mittelpunkt der Handlung. Für Alarm für Cobra 11: Undercover gilt es acht Gangsterbosse zu verhaften. Um dieses Ziel zu erreichen schlüpft der Spieler abwechselnd in die Rolle eines Undercoveragenten, der sich in die Mafia eingeschleust hat. Um glaubhaft zu bleiben muss der Undercoveragent regelmäßig Rennen fahren, um den Gangsterbossen zu beweisen, dass er der richtige Mann für den Job ist. Leider ist bei den Missionen nicht immer klar, was gerade die eigentliche Aufgabe ist. Leider findet das Ganze nicht im Stile eines GTAs statt. In den beiden Vorgängern konnte man noch etwas Freiheit genießen; Undercover nimmt den Spieler an den Hand und zerrt ihn durch die lineare Handlung. Wer versucht sich abseits der Strecke zu tummeln, wird ziemlich schnell wieder zurückgesetzt.

Nachdem das Spielprinzip also beschnitten wurde, muss etwas mehr Action rein. Das haben die Entwickler mit mehr Waffenfähigkeit versucht. So gibt es neben einem Ölwerfer auch Schutzschilde, Nagelbretter und EMPs. Was nett klingt, scheitert am eigentlichen Gameplay, denn diese Goodies braucht man nicht wirklich, um im Spiel erfolgreich zu sein.

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