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Mert mag keine Schwulen. Deshalb wird er jetzt Rapper.

Rapper und Ex-YouTuber Mert hat mit einer hasserfüllten Tirade gegen Homosexuelle auf Kritik an hasserfüllten Tiraden gegen Homosexuelle reagiert. In der Rapszene fühlt er sich mit seiner Meinung am richtigen Platz. Was ist da schiefgelaufen?

Worum es ursprünglich ging: Wir haben kurz recherchiert und sind auf eine Teenie-Website namens "bravo.de" gestoßen. Die berichtet, dass eine youtubende Deutschland sucht den Superstar-Jurorin angeblich "die gesamte Homosexuellen-Community gegen sich aufgebracht" habe, weil sie mit Mert eine "(mittlerweile gelöschte) [...] Nutella Challenge" veranstaltet habe. Was ja an sich "harmlos" sei, nur: "itsMertTV ist offen homophob!"

Tatsächlich muss man nicht lange recherchieren, um herauszufinden, was Mert von Homosexualität hält. Getriggert von Menschen, die es wagen, ihn zu dissen, während sie rosane Augenbrauen tragen, legt Mert nach: 

"Das ist doch kein Mensch mehr. Ein Mensch ist entweder Frau und Mann. Aber keine Frau, die aussieht wie ein Mann."

Oder auch kein Mann, der aussieht wie eine Frau. Das ist ja alles sehr verwirrend. Die Kritik an seinen Aussagen bestätigt Mert auf jeden Fall darin, dass seine Zukunft nicht in der YouTuberei, sondern im Rap liegt:

"Dieses Rap-Geschäft gehört den Kanacken, ist einfach so. Es gibt keinen Deutschen, Dikka, der einfach so richtig auf Alman ist, der bei Rap was reißt. Weil: Rap ist asozial, Dikka. [...] Da fühl ich mich wie zu Hause, weil: Ich kann da asozial sein, wie ich will."

Wow. Nicht mal völlig falsch!? Zumindest nicht, wenn man nur von Straßenrap redet (es gibt mehr Rap als Straßenrap amk). Aber auch Straßenrapper und Straßenrap-Fans haben in der Mehrheit eine andere Meinung als Mert. Wir wollen Staiger und rap.de nicht Rolle der Political-Correctness-Hausmeister streitig machen. Aber wir besetzen dieses Haus auch schon seit 1998 und haben eine andere Meinung als Mert, was Rap und Homosexualität angeht.

Wenn Mert rappen will, statt zu youtuben, let's go. Er kann's ja sogar. Rap hat keine Angst vor Schimpfwörtern, asozialem Verhalten oder maximaler Meinungsfreiheit. RapUpdate, die die Hasstirade gegen Homosexuelle mit: "Gebt Euch bitte mal das folgende Statement von Mert – es lohnt sich definiv!" [sic] bewerben, haben sogar noch Recht damit, dass Mert performance-technisch einen beeindruckenden Rant hinlegt. Reime rein, fertig ist der Disstrack. Aber dass man in einer Punchline alle mögliche asoziale Scheiße verpacken kann, heißt nicht, dass ernst gemeinte Asozialität nicht ekelhaft wäre. Dass solche Aussagen in der Rapszene kein Problem wären, ist Schwachsinn. Wäre schön, wenn das nicht dauernd jemand falsch verstehen würde.

Fler hat übrigens mal gut erklärt, wo das Missverständnis herkommt:

"Das passt natürlich super in das Klischee, der Rapper hätte was gegen Schwule, Lesben oder Leute, die soft sind. Was die Leute nicht verstehen, ist, dass es Teil des Sports ist, dass wir Wörter wie 'Schwuchtel' benutzen. Ein Fußballer, der einem anderen Fußballer in die Beine grätscht, hat auch keine Körperverletzung begangen. Denn das war Teil des Spiels. Dafür bekommt er dann wahrscheinlich eine rote Karte, aber niemand ruft die Polizei. Vielleicht hätte der ein oder andere Rapper auch mal eine rote Karte verdient. Aber er ist nicht gleich schwulen- oder frauenfeindlich, nur weil er über 'Schwuchteln' rappt."

Fans feiern Tabubrüche. Das heißt aber nicht, dass sie jede Asozialität feiern. Mert fragt, warum man Homosexuelle tolerieren müsse. Das hat erst mal gar nichts mit Rap zu tun. Wir glauben an Menschenrechte. Unter anderem an die Freiheit, "alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet" und nicht tun zu dürfen, was einem anderen schadet. Hiphop ist eine Veranstaltung, bei der es nicht darauf ankommt, was du bist, sondern was du kannst. Deshalb widerspricht Hass auf eine Ethnie, Religion oder Sexualität der Idee von Hiphop.

Jemandem die Menschlichkeit abzusprechen, weil er sich schminkt, passt noch weniger zu Hiphop als in die Mehrheitsgesellschaft. Wäre geil, wenn jemand mit pinken Augenbrauen mit einem Track antworten würde. Aber auch, wer nicht rappen kann, darf nicht als "unmenschlich" bezeichnet werden. Das ist einfach ... unmenschlich?

In der Rap-"Industrie" wird es Mert mit solchen Aussagen nicht viel leichter haben als auf YouTube. Ein paar Rapper werden hinter den Kulissen zustimmen – die meisten aber auch nur dort. Mert riskiert auch in der Rapszene die Chance auf Sponsoringverträge, Festival-Auftritte, Major Label-, Booking- und Vertriebsdeals, weil viele nichts mit Hass gegen bestimmte Gruppen von Menschen zu tun haben wollen oder opportunistisch sind. So sehr diese Empörungs- und Verurteilungskultur suckt, das ist nachvollziehbar.

Mert sagt:

"Auf die Straße gehen 20.000 Leute, protestieren gegen eine Moschee in Deutschland. Aber wenn man einmal was gegen Schwule sagt, wird man gef*ckt." 

Die Argumentation bringen viele. Ist das so? Warum?

Sexuelle Freiheit wird vielleicht manchmal noch stärker verteidigt, weil sich der Mensch seinen Glauben "aussuchen" kann, die Sexualität aber nicht? Kann sein. Man sollte beide Freiheiten schützen. So sehr Rechtsradikale in Deutschland auf dem Vormarsch sind, Islamfeindlichkeit wird nach wie vor kritisiert und Religionsfreiheit steht im Grundgesetz.

Man muss sich nicht entscheiden, ob man "für Moslems", "für Schwule", für Bodybuilder, Busfahrer, Frühaufsteher oder für sonst wen ist. Wir sind einfach gegen Hass auf Menschengruppen. Klingt das schwul? Ok, so be it.

Die, die gegen Moscheen demonstrieren, werden auch gef*ckt. Beziehungsweise ihre Aussagen. Für die Berichterstattung auf Hiphop.de ist uns diese Unterscheidung wichtig: Wir wollen Mert nicht f*cken. Wir finden seine Aussagen in dem Video scheiße. 

Lange Rede, kurzer Sinn:

"Why does that shit matter? If he wanna f*ck dudes, why does that matter?"

- Tyler, the Creator, 2014

Deutschrap, Diese!


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Kommentare

wenn ihr dagegen seid warum push ihr ständig homophobe , antisemiten etc ?

Ich weiß nicht, ob Mert da tatsächlich etwas Neues angesprochen hat, lediglich die unverblümte Sprache und die unbedachte Offenheit ist überraschend. In der Szene bestimmt von Muslimen ist Homophobie genau wie Antisemitismus gang und gäbe. Generell wird hier oft ein fragwürdiges, überholtes Weltbild vermittelt, das oft aus primitiven muslimischen Kulturen geschöpft wird und ohne kritischer Betrachtung an die Kids herangetragen wird. Ich wünsche mir schon lange, dass die Rap-Journalisten in Deutschland diesbezüglich viel kritischer wären. Aber sich mit dem Sprössling einer Großfamilie anzulegen möchte vermutlich nicht jeder.

Auf Schutz von Rassisten wie dir können die Homosexuellen und Transgender verzichten.

lel Welche Rasse soll ich denn bitteschön angegriffen haben?
Erzähl deinen vorgeschobenen SJW-Bullshit den armen Seelen, die wegen ihrer Sexualität tagtäglich in Sharia-Ländern hingerichtet werden.

Was hat das eine denn bitte mit dem anderen zu tun? Weil in den von dir als "Sharialänder" bezeichneten Gegenden Menschen hingerichtet werden, darfst du hier als fetter weißer Sack gegen Religionen hetzen? Nie wieder D., nie wieder du!

har har har
Gute Besserung.

Was ihr hier beschreibt, ist eine unter männlichen Muslimen weitverbreitete Haltung, die auch von islamischen Geistlichen in der westlichen Welt fleißig weitergegeben wird. Ihr seid immer noch am Augen zumachen. Insbesondere im Rap wird der Tenor deutlich: Hass auf Israel, echte Homophobie und die westliche Welt ist verantwortlich für das Übel in der muslimischen Welt. Jetzt wird wieder wild mit den Händen gewedelt und so getan, als wäre Mert mit diesen Haltungen ein Einzelfall.

Den Punkt habt ihr komplett verfehlt. Mert wird nicht Rapper, weil Rap homophob sei. Er fühlt sich dort heimisch, weil dieses Genre hierzulande von seinen Glaubensbrüdern dominiert wird und seine widerlichen Ansichten somit auf Anklang stoßen.

Warum wollt ihr so einen Höhlenmenschen denn noch großartig beschützen? Menschen wie er haben im Hip-Hop nichts zu suchen. Punkt!

Das was MERT sagt können viele falsch verstehen aber es gibt immer etwas was jemanden so weit bringt man kann schwül oder lesbisch sein hat niemand was gegen aber so Sachen die keine andere Person macht sollten auch schwules nicht mache n sie müssen sich nicht immer bemitleiden sie sollen so leben wie sie wollen und nicht immer sagen wir werden beleidigt oder so wird nämlich jeder Mensch.!!

"schwül" ist höchstens das Wetter.

Homophobie ist keine Beleidigung, sondern einfach nur asoziale Scheiße. Wir leben im 21. Jahrhundert und da sollte man doch wohl erwarten dürfen, dass Steinzeitdenken längst vorrüber ist!

ENDLICH. hut ab dafür, dass ihr endlich mal stellung bezieht. ekelhafte szene

Komisch nur dass ihr das kritisiert aber kriminelle, gewaltverherrlichende Rapper pusht. Seid bitte wenigstens konsequent!

Aber genau das wurde in dem Artikel doch angesprochen. In einem Song das Wort Schwuchtel zu sagen gehört bei der Szene dazu (ich finde das aich fragwürdig), jedoch eine homophobe Weltanschauung an andere Menschen zu vebreiten ist das was nicht toleriert wird.

Ich glaube nach dem Video gehe ich auch in Zukunft mal gegen Moscheen protestieren, zumindest wenn dass, das Weltbild ist, welches dort vermittelt wird. Wenn dann noch explizit Landsleute zu Hass gegen Bevölkerungsgruppen aufgerufen werden, ohne überhaupt auch nur den Versuch zu machen seine Meinung zu rechtfertigen, ist es einfach Verfassungsfeindlich. Ich fände es wäre besonders von Rooz und Aria ein sehr starkes Statement sich da mal in einem OnPoint oder waslos klar gegen zu positionieren. Wir stehen vor dem größten Deutschrap Image Problem seit Jahren!

Lasst doch mal bitte Religion da raus! Mert hat die Themen leider vermischt, er hat aber nicht behauptet, seine Meinung aus der Moschee zu haben. Moslems können genau so wenig pauschal was für Merts Aussagen, wie Rapfans.

toxik wir wissen alle das im islam homophobie weit ausgebreitet ist . ich finde es wichtig solche sachen explizit zu erwähnen , damit man darüber sprechen kann und es evtl etwas daaran ände4rt

Mert selber hat Religion mit ins Spiel gebracht, indem er Schwule als gottlose bezeichnet hat und dazu schwul sein als "haram" deklariert. Damit schadet er nicht nur der muslimischen Glaubensgemeinschaft (die zeitkonform handelt) sondern offenbart leider auch die Ansichten (was auch nichts Neues ist) fundamentalistischer Muslime und gibt den Leuten, die dem Islam ohnehin kritisch gegenüber stehen neuen Nährboden. Das schlimme ist, dass besonders youtuber wie er, größtenteils Kinder erreichen, die sich nicht ihres eigenen Verstandes bedienen können und somit falsche Werte vermittelt bekommen. Und um zu verdeutlichen, dass es mir nicht nur um Muslime geht, im fundamentalistischem Christentum ist es das selbe. Wie gesagt, das Problem ist, dass er unteranderem seine religiösen Ansichten benutzt um zu polarisieren. Und leider ist es wahr was er gesagt hat, es kann ihm scheiss egal sein, youtuber sind selber für die Kids wie götter, die glauben das was er sagt und leider wird er mir seinem Statement wohl noch Follower hinzu gewinnen.
PA Sports hat in meinen Augen das mit Abstand beste Statement was Religion oder sonstige Lebensformen betrifft abgeliefert: Glaube ist einzig und allein eine Sache zwischen Gott und sich selbst.
Wenn Mert möchte, dass sein Glaube toleriert wird, sollte er auch andere tolerieren, vielleicht möchte er das ja auch garnicht, sondern eben genau den jetzigen Effekt. Sich selber in eine Art Randgruppe zu drängen um etwas besonderes zu sein. Rappen können viele, vorallem von der Straße und die sind noch wesentlich niveauvoller, bzw. beschäftigen die sich mit den wirklichen Problemen der Gesellschaft und nicht mit schwulen, die eben keines darstellen.
Du hättest ruhig noch kritischer sein können, die Probs am Ende waren leider wirklich unnötig, denn das ist das worauf es ihm sowieso nur ankommt und darin hast du ihn bestätigt...
Peace!

Manche Vorkommentatoren haben aber schon Recht. Ein Mensch der den deutschen Strassenrap ohne entsprechende pop- & soziokulturelle Vorkenntnisse betrachtet, kann eigentlich nur noch Homophobie, Gewalt, Sexismus, völlig aus dem Ruder laufendes Machismo und die damit verbundene Aus- bzw. Selbstausbeutung von Menschen konstatieren. Und Religion hat damit genauso gut zu tun wie viele andere kulturelle Faktoren... Zu anderem Rap braucht man nebenbei oft einen Kulturführer. Vor diesem Hintergrund bekleckert ihr euch oft nicht mit Ruhm.
Ich wünsche mir oft das ihr z.B. in Interviews mal mehr Kante zeigt, und nicht dauernd irgendwelchen aufgeblasenen Mackertypen stundenlang eine Bühne für ihr martialisches Gehabe bietet. Das ihr den einen oder enderen Rapper auch mal direkt & nachhaltiger kritisiert. Und ja, auch gerne mal die ganz Großen (#scheissaufarafat)!
Sag doch mal ehrlich Toxic, Du triffst im Zuge deiner Arbeit doch bestimmt sehr oft Leute die Du aufgrund ihrer Ansichten und sozikulturellen Prägungen, oder ihres Welt- & Menschenbildes usw. das sie als öffentliche Person zeigen, im privaten nie dulden würdest. Jemanden wie Mert z.B, stimmts? Die öffentliche Plattform bietest Du besagten Leuten aber trotzdem.
Du hättest in den letzten zehn Jahren genug Gelegenheit gehabt solche offenen Briefe an unzählige deutsche Rapper zu schreiben - warum jetzt so akut? Und vor allem an jemanden der noch nichteinmal ein richtiger Rapper ist, sondern ein klickgeiler Youtubeabzocker (wie man an seiner Promoaktion ja super sehen kann).
Ihr seid die HipHop Presse. Geht mal mehr voran wenn es darum geht die grassierende Unmenschlichkeit im hiesigen Rapgeschäft zu verringern und entzündet euch nicht an solch unrelevanten Gestalten wie Mert. Peace

Hast Du jetzt echt meinen Kommentar gelöscht? wegen dem #scheissaufarafat? ist nicht dein ernst oder?

Kommentare gegen Schwule hat er in nahezu jedem Video.
Ich wette es wird sich kein einziger Rapper gegen oder für ihn positionieren. Sonst kaufen irgendwelche 14 Jährigen Gangster ihre Boxen nicht mehr. Danke Hiphop.de für eure Courage.

mert hat recht, er hat sich nur zu wild ausgedrückt

aber was viel wichtiger ist...
warum "recherchiert" hiphop.de in der bravo?! :(

weil die nichts anderes können
siehst du doch an den ganzen twitter news und aus einem interview 20 news machen. aber das ist ganz ok für behinderte

da äußert man kritik an hiphop.de und argumentiert für mert und es werden spurlos kommis vernichtet!

toxik los hol mein kommi aus deinem bart

SKANDAAAAALLL!!!!!
Toxik bald bei Dr. Sommer?!

HIPHOP.DE LIEST BRAVO AHAHAHA

Immer schön auf allem rumhacken was schwächer ist; Schwule, Behinderte, Frauen... wer sowas macht, hat ein Problem und ist alles andere als männlich oder cool, sondern ein armseliger Schwachmat. Aber nein; stimmt ja... ist ja alles nicht so gemeint und gehört schon seit der Steinzeit zum Rap. Blablabla...

Finde ich grundsätzlich gut, deinen Comment. Leider merkt man sehr offensichtlich, dass du auf ekelhafte Art und Weise versucht, ironisch zu sein. Almans raus!

Der letzte Satz mag ironisch gemeint sein, aber das scheinen Typen wie Du nicht zu checken. Du findest meine grundsätzliche Aussage gut, sagst dann aber Deutsche raus? Wieso das denn? Hat das was mit dem Thema zu tun? Ich bin übrigends kein Deutscher, zumindest meine meine Eltern nicht, nur mal so nebenbei...

"D. raus" muss nix mit irgendeinem Thema zu tun haben - das gilt immer und ist immer richtig. :-) Ansonsten musst du dich von deiner Gastarbeitermentalität freimachen und aufhören, dich den "Herrenmenschen" hierzulande andienen zu wollen. Rotfront!

Alter, kommst Du irgendwie klar?

Hörst Du Dich eigentlich selber reden? Gastarbeitermentalität? Herrenmenschen? Menschen wie Du versauen es für den Rest von uns, vielen Dank. Ich habe auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, aber wenn Du es hier so scheisse findest, dann verrate mir doch mal, wo es Deiner Meinung nach besser läuft. In der alten Heimat? Dann gute Reise.

Jaja, immer dasselbe “Wenn es dir hier nicht gefällt...“-Gefasel. Fakt ist nunmal: dieses Land hatte historische Chancen in der internationalen Gemeinschaft und sie zweimal katastrophal versaut. Und darüber hinaus ist deutsche Denke immer Nazidenke, einfache Rechnung. Man ist ja auch nicht “nur ein bisschen Arschloch“. Deshalb habe ich oben gesagt, der andere User solle und müsse sich nicht der (Noch-) Mehrheit andienen. Deshalb sagte und sage ich: nie wieder D. und D. raus. Hoffe, du begreifst das.

Das sollte kein “Wenn es dir hier nicht gefällt...“-Gefasel sein, ich habe Dich gefragt, wo es Deiner Meinung nach besser ist als hier. Die Deutschen haben 2 Kriege angezettelt, da gebe ich Dir Recht, aber schau andererseits was die Leute hier für eine Wandlung gemacht haben in den letzten 70 Jahren.
Du sagst "Und darüber hinaus ist deutsche Denke immer Nazidenke, einfache Rechnung." Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Klar gibt es genug Konservative und Reaktionäre in D., diese sind aber in der Minderheit. Und wie kannst Du D. raus sagen? Wie soll das gehen? Alle Deutschen raus aus Deutschland oder was? Übrigens, schon mal in Italien, Frankreich oder auch England gewesen? Mal erlebt, wie toll da mit Fremden umgegangen wird? Du raffst überhaupt nicht, was Du hier hast.

Magst Du das bitte mal näher erklären?

Ein toller Artikel kann man nicht abstreiten. Aber ich will kurz sagen das MERT in seiner Sache genau missverstanden wird und sich viele auf einen Schwulenhass beziehen oder sowas. Aber MERT hat eindeutig gesagt das er Schwule nicht akzeptiert aber toleriert. Er geht nicht auf die Straße, sieht einen Schwulen und schlägt ihn. Nein. Er selber sagt für sich es sollte Mann und Frau geben und nicht Mann der wie eine Frau fühlt und andersrum. Das und genau das ist nicht wirklich verwerflich und es gibt Millionen Menschen, die denken das es nicht gut ist, für einen selber ist das nicht ok. Man kann dafür sein oder halt nicht . MERT ist ein Kanack (so nennt er sich selber) und hat sich wütend ausgedrückt, wo sich natürlich Tonnen von Medien, Youtubern oder sonst welche Persönlichkeiten die die Masse erreichen wollen drauf stürzen. Das ist ein gefundenes Fressen aber dafür sollte man ihn nicht sein Image kaputt machen wollen nur , weil man MERTs Aussage nicht richtig versteht. Bei Akzeptieren und Tolerieren gibt es einen großen und treffenden unterschied besonders in diesem Fall.

Nein, diese Ansage ist nicht zu tolerieren und spricht nur von bodenloser Dummheit und Menschenverachtung. Was hat er sich denn überhaupt dazu zu äußern, ob jemand homo- oder heterosexuell ist? Er kritisiert, dass Menschen gegen die religiösen Einstellungen von anderen demonstrieren und äußert sich dann abwertend über Menschen mit einer anderen sexuellen Ausrichtung? Das Problem ist,dass heute viele Menschen in Hip Hop drängen, die rein gar nichts von der Kultur und der Einstellung wissen. Die haben ihre Kenntnisse aus Flerinterviews und ihrem eignen abgeschotteten Freundeskreis. Wenn dieser Mert keine Deutschen mag (denn warum sollte er sonst von Almans in diesem zusammenhang sprechen?), keine Menschen mit einer anderen Meinung oder Einstellung, dann ist er sowohl in einer an sich positiven und eher linken Musik wie Hip Hop als auch in einem demokratischen Land falsch. Und an sich finde ich es gut, solche Geschichten zu bringen Hip Hop, um sich klar von solchen "Rappern" zu distanzieren, aber eventuell ohne Namen, denn Menschen mit einer so unaufgeklärten, dämlichen Einstellung sollte man keine Plattform bieten, das gibt es leider schon zu häufig.

Es ist hinfällig zu behaupten, man toleriere Homosexualität aber akzeptiere sie nicht. Sexualität ist keine freie Wahl. Die Frage der Akzeptanz stellt sich nicht, sondern muss in demokratischen Gesellschaften schlicht vorausgesetzt werden. Jeder Mensch hat das Recht - im Rahmen der rechtlichen und gesellschaftlichen "Leitplanken" - Sexualität, Kultur, Glauben, das gesamte Leben frei auszuleben.

Man kann bestimmtes Verhalten nicht tolerieren oder akzeptieren. Verhalten hat aber nichts mit der Sexualität eines Menschen zu tun. Einen Mensch wegen seiner Sexualität zu diskreditieren macht so viel Sinn wie Menschen wegen Ihrer Haarfarbe oder Körpergröße abzulehnen.

Guter Kommentar, Tox. Schätze Dich sehr für Deine Meinung und die direkte Art, Dinge anzusprechen. Das ist Hip-Hop. Ich hoffe, solche "Rapper" finden bei Euch keine Plattform.

aha, wir schwulen sind also schuld, weil wir zu blöde sind zu kapieren, dass rapper sich gegenseitig mit dem wort schwul beleidigen und das anscheinend nichts mit diskrimminierung von minderheiten zu tun hat.

ihr seit homophob und versteckt euch hinter hiphop.

und im übrigen haben es schwule mit migrationshintergrund oft doppelt schwer, weil sie den meisten hass aus ihren familien und aus ihrer community erfahren.

damit wollt ihr euch nur nicht auseinandersetzen.

ich wünsche euch allen schwule und lesbische kinder, väter, mütter, tanten, onkel. dann könnt ihr ja zeigen ob sich eure homophobie nur auf eure rapkollegen beschränkt, oder ob ihr ansonsten auch homophobe wixer seit.

Ja so ist es mit den tollen unterdrückten Menschen aus dem Orient die immer rumheulen und selber ein Weltbild das Pervers, Veraltet und absolut menschen verachtend ist. Dann wundern sie sich das sie immer noch nicht so akzeptiert sind wie sie sich das wünschen. Als ich Jugendlich war war ich in vielen linken Gruppen aktiv und hab mich für Toleranz eingesetzt um dann in Berlin festzustellen das 60-80 Prozent der Migranten in Kreutzberg oder Neukölln tausend mal rückständiger sind als die ganzen eckelhaften Dorffaschos mit denen man sich früher geboxt hat.

Also ich finde es ganz normal und okay wenn man sich zum Mann-Sein bekennt und schwule eklig findet, dass sowas normal wie Antisemitismus unter Muslimen sei, finde ich ech genauso ein widerliches Klischee, da viele Muslime selbst richtige Semiten sind und nicht irgendwelche Weißbrote die es von sich behaupten. Klar soll jeder machen was er will, aber die Leute sind diese LGBT-Propaganda einfach nur leid, weil eine Minderheit ständig künstlich in den Vordergrung gedrängt wird und irgendwann reichts einfach (ich weiß , dass es auch so gewollt ist die Leute gegen einander aufzuhetzen) Aber was definitiv zu weit geht, dass man mittlerweile als NORMALO oder HETERO diskriminiert wird. Die Mehrheit ist Normal.

Es gab vor gar nicht langer Zeit Menschen, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen aber sich ihr Leben lang verstecken mussten - erst aus politischen, dann aus gesellschaftlichen Gründen. Dass diese Menschen nun gleiche Rechte verlangen und sie - da sie nicht mehr gezwungen sind sich zu verstecken - sichtbar(er) sind ist keine Propaganda, sondern ein völlig normaler Prozess. Hinzu kommt, dass viele Themen (z.B. "Gleiche Rechte und Pflichten" in Bezug auf die Eheschließung) hoch politisch sind und einen breiten öffentlichen Anklang finden. Daher wird viel diskutiert und berichtet.

Man hat die Wahl mit welchen Personen und mit welchen Themen man sich privat beschäftigen möchte. Lass die Leute einfach leben. Es begegnen dir täglich weit mehr homosexuelle Menschen als du glauben magst.

..noch nie was von diesem mert gehört, aber jetzt ist er ja bekannt..

Staiger und Rap.de als Political-Correctness-Hausmeister XD so true.
Btw... bin ich nun rechts wenn ich den Islam als Idee kritisiere, aus welcher nicht selten Antisemitismus und Homophobie entspringt? Oder bin ich links wenn ich dafür einstehe das Gleichgeschlechtliche Beziehungen nichts verwerfliches sind und vor dem Gesetz gleichgestellt werden müssen? Oder das die Juden nicht Schuld am Untergang der Welt sind?
Meiner Meinung nach ist es gerade die Aufgabe einer emanzipatorischen Linken den Islam in seiner konservativen, unaufgeklärten Ausprägung zu kritisieren. Falsch wäre es den einzelnen Muslim zu kritisieren, denn wie wir wissen ist die Mehrheit der Gläubigen friedlich. Der Islam als Idee bietet jedoch das Fundament für viele Unmenschlichkeiten und gehört daher (wie jede andere Religion) scharf kritisiert. Ohne Tabus und ohne Rücksicht auf "religiöse Gefühle".

Die Einstellung anderen Menschen gegenüber sollte nichts mit Religion zu tun. Auch Atheisten können Schwule hassen. Wenn man Religion & Einstellung anderen Menschen gegenüber jedoch nicht trennen kann (oder möchte), entstehen meist größere Probleme.

Guter Kommentar nur man muss endlich mal zugeben das Schwulen Hass zum Islam gehört und es von Generation zu Genration weiter vermittelt wird. Wenn man das nicht endlich zugibt kann man nichts ändern und sieht, trotz netten Kommentar, dennoch weg.

Außerdem was soll dieser Satz bedeuten: "Wir wollen Mert nicht f*cken. Wir finden seine Aussagen in dem Video scheiße."
Fickt in doch, fickt ihn richtig. Wie kann man nach so einem Menschen verachtendem Rant noch ansatzweise Mitgefühl zeigen. Ich hoffe ihr setzt ein Zeichen und gebt so einem Menschen keine Plattform mehr.

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