Inspiriert von EDEKA: So sieht die neue Balenciaga-Tasche aus

Wenn du gerade gehofft hast, dass der "Homeless Chic"-Trend wieder vorbei ist, bahnt sich direkt die nächste kuriose Modestrecke an. Balenciaga verkündigte vor kurzem, wie die neue Frühlings- und Sommerkollektion für Männer aussieht. Dafür muss das High Fashion-Brand jetzt schon einiges an Kritik wegstecken.  

Der Instagram-Post könnte vieles vermuten lassen, aber wohl nicht, dass es sich hierbei um ein Model mit Luxus-Handtasche handelt. Der Herr könnte genauso gut ein Hipster sein, der aus einem Berliner Szeneviertel entsprungen ist. Das Foto zeigt aber tatsächlich die neuen Teile des Spring Summer 18-Sortiments. Schlappe 795 € kostet dich jene Tragetasche, die dich aussehen lässt, wie gerade aus dem Supermarkt gekommen. 

Das hochwertige Pendant zur 15 Cent-Plastiktüte besteht allerdings aus Lammleder, ist mit einem Reißverschluss auf der Innenseite und aufgesetzten Taschen geschmückt und trägt den Schriftzug "The Power of Dreams" an der Seite, der sich durch die gesamte Kollektion zieht.

Balenciaga Men Spring Summer 18 campaign. Photography by @RobbieAugspurger, styling by @LottaVolkova

32.8k Likes, 327 Comments - Balenciaga (@balenciaga) on Instagram: "Balenciaga Men Spring Summer 18 campaign. Photography by @RobbieAugspurger, styling by @LottaVolkova"

Der ärmliche Look scheint wieder modern zu sein. Während man im Jargon noch von Streetstyle spricht und damit gemütliche Sneaker und Oversized-Shirts meint, versetzen High Fashion-Brands die sogenannten Normcore-Vibes in neue Dimensionen. Der Unis*x-Modetrend, der sich aus den Begriffen "Normal" und "Hardcore" zusammensetzt und sich durch unauffällige, durchschnittliche Kleidung auszeichnet, zeigte sich bereits bei Balenciagas Tragetasche in IKEA-Optik, Kanyes Yeezy Season oder bei einer Fotostrecke, in der die Vogue ihr Model als Obdachlose inszenierte. Normcore-Träger kaufen bewusst dezente und an preisgünstigen Marken orientierte Kleidung, die über reißerisch präsente Labelnamen oder -logos Prestige vermitteln soll.

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Künstlerische Freiheit und Gesellschaftskritik hin oder her: Ob du mit besagten Teilen bei deinem Umfeld wirklich so gut ankommst und für massenhafte Anerkennung sorgst, wagen wir zu bezweifeln. Dass über dich gesprochen wird, steht allerdings außer Frage. 

Kommentare

Da kann man sich echt nur noch an den kopf fassen..

hip hop news vom feinsten......

Herzlich willkommen im Vice Magazin!

Als langjähriger Konsument eurer Seite finde ich es beschämend,
was hier immer wieder unter dem Namen HipHop.de für Content auftaucht.
Ob es ständig irgendwelche Sneaker, Plastiktüten, Designer Kondome (ernsthaft?) oder P*rnhub Jacken sind, die so rein gar nichts mit HipHop zu tun haben (Egal wie ihr den Bezug dazu herstellt).
Nachdem Rap.de sich selbst niedergerichtet hat und 16Bars.de durch den Weggang von Visa für viele Zuseher vollkommen langweilig wurde, bemüht ihr euch anscheinend neben dem teilweise sehr guten Inhalt immer mehr $ch3iße an die Leute zu tragen, nur um die hippen Menschen da Draußen zu erreichen, und verliert dadurch langjährige Leser.

Also versteht es bitte nicht als Hate sondern als konstruktive Kritik, ich bin schließlich ein Fan eurer Seite und solange es wirklich um HipHop geht, spricht auch nichts gegen einen Artikel über Sneaker oder Ähnliches (30. Geburtstag des Air Force 1). Aber dieses pushen von $ch3iße kommt leider immer mehr bei euch.

Ich denke ich spreche hier für jeden, der diese Seite nicht erst seit 1-2 Jahren verfolgt, sondern mit Klicks und Seitenaufrufen seit über 10 Jahren dazu beigetragen hat, dass es bei euch heute so extrem gut läuft.

Deine Meinung dazu?

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