This Day In Hiphop: Der Graffiti-Writer Jean-Michel Basquiat stirbt an einer Überdosis

Am 12. August 1988 stirbt der afroamerikanische Künstler Jean-Michel Basquiat an einer Überdosis Drogen in New York.

Mitte der 70er Jahre konnte sich Basquiat mit seiner Gruppe, bestehend aus zwei anderen Graffiti-Artists, einen Namen durch das Taggen des Begriffs "SAMO" machen. Schon kurze Zeit später brachte man SAMO in Verbindung mit Basquiat, der seinen Kunstwerken immer einen sozialkritischen oder politischen Kommentar beifügte. Seine Kunst beschäftigte sich meistens mit den Konflikten der schwarzen Bevölkerung in den USA. SAMO wurde zu einer Bewegung.

Mit gerade einmal 21 Jahren konnte er von seinen Gemälden leben. Jeden Tag malte er unzählige Bilder, die teilweise schon verkauft wurden, bevor sie überhaupt fertiggestellt werden konnten. Ausstellungen auf der ganzen Welt machten ihn berühmt und brachten ihn seinem eigentlichen Ziel immer näher: weg vom Titel "Straßenkünstler" und hin zum angesehenen Künstler. 

Zur Pop Art-Legende Andy Warhol verband ihn eine tiefe Freundschaft. Nach dessen Tod verfiel er den Drogen. Seine letzten Werke thematisierten immer wieder den Tod.

Bis heute wird er von zahlreichen Rappern immer wieder erwähnt, so zum Beispiel von Jay Z, A$AP Rocky, J. Cole, Lil Wayne oder auch Killer Mike

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Streetart fernab der großen Städte: Künstler-Duo bringt einen Manga-Drachen ans Meer

Streetart fernab der großen Städte: Künstler-Duo bringt einen Manga-Drachen ans Meer

Von David Büchler am 01.01.2018 - 15:07

Ein Strand, der in der Sommersonne so sehr strahlt, kann im Winter ganz schön kalt und verlassen wirken. Wenn dann noch ein grauer Betonklotz in die Tristesse ragt, dann ist der Wintermodus real. Gegen grauen Beton kann nur Kunst etwas ausrichten. Das dachte sich offenbar auch das französische Street-Art-Duo Blesea und Baby K und ließen sich für eine Betonhütte an der Küste des Städtchens Reville in der Normandie etwas verdammt ausgefallenes einfallen: Sie nutzten das leicht in das Meer ragende Stück Beton so geschickt aus, das am Ende der Drache Shenron, der Kennern aus der Serie Dragonball bekannt ist, an der Wasserlinie lauert. So gelingt es den beiden das im Ursprung sehr urbane Phänomen der Street-Art in eine ländliche Umgebung zu integrieren. 

Winterlich eingepackt und mit Leitern, Skizzen sowie Farbrollen bewaffnet machen sich die beiden ans Werk, bis einige Sonnenauf- und Untergänge und Gezeiten später der Drachengott seelenruhig am Wasserrand liegt.  


CHERBOURG FAIT LE MUR - DRAGON BALL Z

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