Producer Sessions: 5 Beweise, dass Bazzazian ein Hit-Garant ist | Hiphop.de

[Sponsored]

Producer Sessions: 5 Beweise, dass Bazzazian ein Hit-Garant ist

Am 21. März finden in Berlin die Producer Sessions statt. Bei dem Event bekommen ambitionierte Musiker von den gestandenen Szenegrößen Bazzazian, Laas Untld. und Sir Jai Tipps und Einblicke in das Handwerk, das hinter einem fertigen Rap-Song steckt.

In der dritten von drei Sessions im Rahmen des Hiphop Bootcamps (Tag 1 der Producer Sessions) zeigt der Produzent Bazzazian den Teilnehmern, wie einer seiner Hits entstanden ist – und nein, hier wird das Wort Hit nicht benutzt, weil es gut klingt, sondern weil es wahr ist. So viel sei verraten: Der Song, den Bazzazian im Detail behandelt, ist unter den hier unten aufgelisteten.

Das Ganze kostet 15€ (Tickets) und beinhaltet zudem eine Aufnahme-Session mit Laas Unltd. und eine Einführung ins Mixing mit Kool Savas' Engineer Sir Jai. Alle Infos bekommst du auch auf producer-sessions.com oder der Facebook-Seite der neuartigen Veranstaltungsreihe.

Jetzt aber zu diesen Hits, von denen wir reden ...

Wir schreiben das Jahr 2014, als Haftbefehl das Album Russisch Roulette veröffentlicht. Inzwischen ist es eins der wenigen Alben aus den letzten Jahren, denen man schon jetzt guten Gewissens den Status "modern Classic" zuschreiben kann. Das liegt zum einen an Haftis kraftvoll-aggressiver Vortragsweise und teils wahnsinnigen Flow-Passagen. Zum anderen scheppern die atmosphärischen Instrumentals bis heute so böse durch die Boxen, dass es fast schon lächerlich ist:

Irgendwie schafft der Mann es, Beats zu bauen, die sowohl zu Hause als auch im Auto oder im Club funktionieren. In den letzten Jahren hat sich da im deutschen Rap einiges getan – Russisch Roulette war mit Hits in dieser Hinsicht vielleicht richtungweisend für die Szene:

Auch wenn das Album, das den Hiphop.de Award als Release des Jahres 2014 einheimste, einige Paradebeispiele der Güteklasse "Brett des Todes" bietet, arbeitet Bazzazian natürlich auch mit anderen Artists als Baba Haft zusammen. Er ist zum Beispiel einer der Köpfe hinter dem aktuellen Samy Deluxe-Album Berühmte letzte Worte:

Es muss nicht immer direkt in die Fresse gehen. Dass auch Instrumentals drin sind, die poppig anmuten, ohne peinlich oder kitschig zu sein, zeigt Bazzazian nicht nur auf Samys jüngster Platte. 2010 war er für einen Großteil der Musik auf Gentlemans Nummer-1-Album Diversity verantwortlich:

Aber wenn wir ehrlich sind, sind es doch diese bösen Bretter, die uns am meisten umhauen. Mit seinem Kumpel Farhot bildet Bazzazian das Duo Die Achse, das zuletzt eine EP für Hayiti produzierte und letztes Jahr für die musikalische Untermalung von Karate Andis Punchline- und Reimkettenmassaker Turbo sorgte:

Lass uns wissen, über welchen Beat du bei den Producer Sessions am liebsten mehr erfahren würdest!

Hiphop.de ist offizieller Medienpartner von: Producer Sessions

Deutschrap, Diese!


Filtr ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Von Clark Senger am 09.12.2017 - 12:14

Der 2006 verstorbene Detroiter J Dilla wird von vielen Hiphop-Liebhabern bis heute für seine Musik nahezu vergöttert. Das liegt nicht (nur) am Mythos, der viel zu früh verstorbene Musiker oft umgibt, sondern hat klar erkennbare und tiefe Wurzeln in seinem musikalischen Schaffen, das viele inspiriert hat.

Seine Hingabe dafür, alte Stücke kreativ zu samplen, zu verändern und neu zu arrangieren. Seine neuartige Technik, Drums aus einer Maschine so menschlich wie möglich klingen zu lassen und von konventionellen Patterns abzuweichen. Und nicht zuletzt seine innovativen Synthie-Sounds, mit denen er die Grenzen dessen verschob, was in Hiphop-Insturmentals als möglich und cool galt. Und das sind nur drei von zahlreichen Komponenten, die dem Produzenten zu seinem Status verholfen haben.

Kanye West, seines Zeichens einer der einflussreichsten Musiker der letzten Dekade, schwärmt in den höchsten Tönen von Dillas Art, Musik zu machen. In einem Interview von 2013, das erst dieses Jahr seinen Weg ins Netz gefunden hat, findet 'Ye warme und einzigartig bildhafte Worte:

"Sein Swing, wie er die Beats gemischt hat, seine Snare-Auswahl, wie er Dinge gesampelt hat, es klang wie ... es hat sich wie Drogen angefühlt. Seine Musik klang wie gute P*ssy."

Als das Music Production Center 3000 1994 von Akai releast wurde, zählte es schnell als das Tool für die großen Musik- und Hiphop-Produzenten. In einem neuen Teil der Vox-Dokureihe Earworm beschäftigt Produzent und MC Brian Ellis sich mit dem Vermächtnis, das Dilla mit seiner MPC hinterlassen hat:

"Ich glaube, womit Dilla so viele Produzenten beeinflusst hat, ist seine Fähigkeit, ein so großes Vokabular unterschiedlicher Techniken zu benutzen. [...] Er verstand es, sich für jeden Aspekt der MPC zu begeistern und ihn zu einem musikalischen Vorteil zu nutzen."

Erst diese Maschine ermöglichte endgültig vieles von dem, was der legendäre Beatmaker erschaffen hat. Eine Geschichtsstunde in Sachen Sampling, Producing und Hiphop allgemein mit tollen Visualisierungen, die unterstreichen, was Dillas Musik so einzigartig macht. Nicht ohne Grund steht ausgerechnet seine MPC im National Museum of African American History and Culture in Washington.

How this legendary hip-hop producer humanized a machine

J Dilla made his MPC3000 musical. Subscribe to our channel! http://goo.gl/0bsAjO There's a halo of reverence around J Dilla, a producer and beatmaker from Detroit who made some of the most fascinating and influential beats in hip hop history.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)