Doubletime-Massaker mit Busta Rhymes und mehr: Rap-Français-Rundumschlag Woche 25

Stars, Untergrundrap aus der Schweiz und Busta Rhymes! Auch in der letzten Woche war ordentlich etwas los in der französischsprachigen Szene. Lass uns in den Kommentaren wissen was dich überzeugen konnte. Viel Spaß beim Durchklicken!

Singles der Woche

La Base - Bilderberg

Nachtrag zu letzter Woche! La Base ist eine dreiköpfige Crew aus der zweisprachigen Stadt Biel (CH) und die Jungs haben richtig was auf dem Kasten. Hier stimmt eigentlich alles. Egal ob Beat, Flow, Hook oder Video: Mehr Hiphop geht fast nicht. Die Single Bilderberg gibt es inklusive Street Mix als Vinyl zu kaufen – ganz plötzlich ist wieder 1997. Wer den Sound mag, sollte sich dringend das letzte Album Jusqu’à la mort geben.

Youssef Swatt's - Vieux Rêveur

Hier haben wir wieder eine Perle und einen ultimativen Geheimtipp für dich aus dem Untergrund gebuddelt. Besonders Oldschool-Liebhaber könnten hiermit ihren Spaß haben. Youssef Swatt's liefert starken Rap auf einem sehr klassischen Pianobeat mit straighten Drums.

Lomepal - Yeux disent

Man kann von Lomepals Sound halten was man will, aber mangelnde Innovation kann man dem Jungen definitiv nicht vorwerfen. In Yeux disent rappt Lomepal über einen deepen Beat, singt dann musikalisch, rappt anschließend wieder und das Endprodukt ist richtig dope! Hört euch das Ding unbedingt an. Feierbar oder gar nicht dein Ding? 

Bigflo & Oli - Alors alors

Big Flo & Oli veröffentlichten kurz vor Release ihres zweiten Albums Le Vraie Vie (23. Juni) die Single Alors Alors. Hier gibt es fröhliche und leicht poppig angehauchte Musik zu hören, welche auf raptechnischer Ebene durchaus überzeugen kann. Mehr über die zwei Brüder aus Toulouse findet ihr unten in der Release Section – auf La Vraie Vie gibt es auch einen Part von Busta Rhymes zu hören.

SCH - Mac 11

Mac 11 ist auf dem aktuellen SCH-Album Deo Favente (Stream) und kam super bei den Fans an. Deshalb wird sich Julien Schwarzer – so heißt SCH mit bürgerlichem Namen – wohl gedacht haben, den Track zusätzlich noch visuell zu unterstreichen. Das Video ist gewohnt professionell produziert und supportet die dunkle melancholische Stimmung von Mac 11 perfekt.

Dehmo - Oui

Dehmo feiert das Release seines ersten Soloprojekts Éthologie (mehr dazu später im Artikel) mit einer weiteren Single-Auskopplung. Den äußerst gechillten Song Oui könnt ihr euch nun hier inklusive Musikvideo geben. Der ehemalige MZ-Rapper sorgt mit seiner ruhigen Stimme für eine lockere Stimmung, dank diverser Tempowechsel entfällt dem Song trotzdem keine Spannung.

JUL -  Freestyle Booska Crizeotiek

Jul droppt den Freestyle Crizeotiek für Booska-p und lässt dabei wenig zu wünschen übrig. Ein stabiler Beat und ein trotz hohem Output-Level immer wieder hungriger Jul kommen auch in den Straßen Marseilles gut an. Natürlich kann man auch in diesem Musikvideo viele Fussballtrikots und Wheelies auf dem Motorrad begutachten. Ein Hingucker sind auch die "DorEtPlatine"-Trikots, welche Jul und seine Jungs selber produziert haben. 

Sultan - On va leur faire

Soultouane Benjadid, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Sultan, scheint sich in letzter Zeit tatsächlich gefangen zu haben. Der eskalierende Beef mit 92i-Member Benash, die Trennung von La Fouines Label Banlieu Sale (BS) und ein Flop-Album im letzten Jahr waren nicht leicht zu verdauen. Nichtsdestotrotz blieb Sultan am Ball und veröffentlicht nun den Sommersong On va leur faire. Auf knallenden Dancehall-Drums rappt der 30-Jährige mit einer rauen Autotune-Stimme und animiert in der Hook mit einem Chor zum Mitsingen. Ohrwurmpotential - iz da!

Release Section

BigFlo & Oli - La vraie vie

Die Gebrüder Florian (Bigflo) und Olivio (Oli) aus Toulouse haben nach ihrem erfolgreichen Debütalbum La cour des grands aus dem Jahr 2015 den nächsten Langspieler am Start. Auf La vraie vie gibt es einen bunten Mix aus so ziemlich allem. Hier ist für jede Stimmungslage was dabei. Obwohl Bigflo & Oli so viele verschiedene Sparten abdecken, bleibt die Qualität konstant hoch, was wohl auch der Grund für ihren andauernden Aufstieg in den letzten Jahren ist. Ein absolutes Highlight des Albums ist zweifelsohne der Doubletime-Track Ça va trop vite gemeinsam mit Busta Rhymes!

Bigflo & Oli - La Vraie Vie

Stream und Videos

Dehmo - Éthologie

Der ehemalige MZ-Member Dehmo veröffentlicht mit Ethologie sein erstes großes Soloprojekt. Auf dem Release gibt es 16 Anspielstationen, welche größtenteils mit friedlich-ruhigen Songs besetzt sind. Der Newcomer aus dem 13. Arrondissement liefert mit Éthologie die perfekte Musik, um einfach einmal abzuschalten. Wer sich die Singles Désolé, Crimes und Oui gegeben hat, kann sich das allgemeine Soundbild bereits sehr gut vorstellen. Wer es noch nicht getan hat, kann das hier nachholen und direkt das komplette Album streamen:

Dehmo - Ethologie

Stream und Videos

Mehr neue Musik

Dass diese Songs es nicht in unsere Auswahl geschafft haben, muss nichts heißen. Große Namen wie La Fouine und vielversprechende Newcomer sind dabei:

Jok'air - Cigarette feat. Serge Gainzbeur: https://www.youtube.com/watch?v=MD762DCI-6M

La Fouine - Zina: https://www.youtube.com/watch?v=a3qmD7qCBZE&t=0s

Lpee x Lucci - LTX3F: https://www.youtube.com/watch?v=KpOuNEU_718&t

Rémy - J’ai vu: https://www.youtube.com/watch?v=E-1rN34Adws

Lomepal - Oyasumi: https://www.youtube.com/watch?v=IHtZ0GQXlY0

Biffty - Nouvelle Paire feat. Alkpote & Dj Weedim: https://www.youtube.com/watch?v=XrzGjquMjD8

Sk Micaz - Les Femmes: https://www.youtube.com/watch?v=TCV6uCTs2fw

Hartigan - J'suis de ce coin: https://www.youtube.com/watch?v=UzFyu7fhLzg

La Famax Records - Gomorra: https://www.youtube.com/watch?v=TDD3imdNvwU

Ghetto Phénomène, DJ Kidd Week - Gatinha: https://www.youtube.com/watch?v=CJCIkrklmTI

Georgio - Peu importe l'avenir: https://www.youtube.com/watch?v=EIMLYpaGFhI

Biffty - La Souye feat. MV: https://www.youtube.com/watch?v=UGzVogZ-z7M

L'Hexaler & Obl - Repartir à zéro : https://www.youtube.com/watch?v=GQt557R03_k

Pins & Dimeh - Muchas: https://www.youtube.com/watch?v=DpytwgVgzuo

WM - Hood: https://www.youtube.com/watch?v=iaIUs9uPBOQ

NOR - PGP: https://www.youtube.com/watch?v=lj1lq26OsIc

Huso - Jamais aimé: https://www.youtube.com/watch?v=LXNZxwMxjgM

Naps - LV feat. Dika: https://www.youtube.com/watch?v=4HrNmKOn9O4

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Rap Français 2017: Die größten Alben des Jahres (und 3 gute Tipps)

Rap Français 2017: Die größten Alben des Jahres (und 3 gute Tipps)

Von Gian-Andrea Gottini am 31.01.2018 - 15:07

2017 war für französischsprachigen Rap ein extrem starkes Jahr. Viele Stars konnten mit ihren Releases überzeugen und unzählige Newcomer machten sich einen Namen in der Szene, wodurch sie nun die perfekte Basis haben, um dieses Jahr so richtig durchzustarten. Falls du völlig neu im Rap Game Frankreichs bist und direkt mit der Crème de la Crème einsteigen willst, haben wir hier fünf der wichtigsten Alben vergangenen Jahres für dich unter die Lupe genommen. Am Ende widmen wir uns noch drei Platten, die nicht von den ganz Großen kommen und unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdienen. Amusez-vous bien!

Damso - Ipséité

Wenn ein Album in dieser Liste unter keinen Umständen fehlen darf, dann ist es Damsos “Ipséité”. Karten auf den Tisch: Platin? Check! Streaming-Rekorde auf Spotify? Check! Sechs Wochen auf der Eins der französischen Albumcharts? Check!

“Ipséité” kommt mit eingängigen Ohrwurm-Hooks à la “Macarena”, aber auch harten Lyrics wie auf “Je Respecte R”, wo die fiktive Zielscheibe nicht nur von Damso selbst, sondern auch von seiner Großmutter gebattlet wird. Der Belgier hat sich spätestens mit diesem Album in die Herzen der Szene gerappt und geträllert und ein (voraussichtlich) zeitloses Meisterwerk auf die Beine gestellt, auf welchem er seinen ganz persönlichen Style perfektioniert hat.

Damso und sein Team picken aktuelle Elemente wie die omnipräsenten 808-Bässe oder Hi-Hat-Gewitter und ergänzen diese vermehrt mit akustischen und natürlichen Klängen. So gelingt es dem Sound, modern zu klingen, sich aber trotzdem vom Mainstream abzuheben. Das ist meistens sehr smooth, melodisch und kontrolliert. Aber man spürt immer die unterschwellige Gewalt, die irgendwo tief unten in Damso schlummert.

Bereits im Juni, als der Damso-Hype rund um “Ipséité” auf seinem Höhepunkt war, haben wir die bisherige Karriere des belgischen Riesen genauer beleuchtet (hier erfährst du mehr). Und dieser Hype darf gerne bald wieder überkochen, wenn es nach den Fans geht: Nachdem Damso in kürzerer Vergangenheit Features auf diversen erfolgreichen Alben (u.a. von Kalash, Booba und Lacrim) platzierte, warten wir gespannt auf den Nachfolger von “Ipséité”.

Sofiane - Bandit Saleté

Sofiane droppte zu einem früheren Zeitpunkt letzten Jahres bereits das starke Album “JesuispasséchezSo”, welches ohne Weiteres auch in dieser Liste aufgeführt werden könnte. Die Aufmerksamkeit der Szene hatte der 31-Jährige mit algerischen Wurzeln ohnehin schon auf seiner Seite. Spätestens mit der Videosingle “Toka” gab es für seine Anhänger kein Halten mehr:

Für den Videodreh blockierte Fianso zusammen mit seinen bösen Jungs kurzerhand eine französische Autobahn. Nach dieser Aktion, die einen Großeinsatz der Polizei mit sich zog, hatte der Rapper noch mehr als zuvor alle Augen auf sich gerichtet und lieferte anschließend mit “Bandit Saleté” ordentlich ab. Mit Tracks wie etwa “Mon p’tit loup” oder auch “Poto” zeigte Fianso erneut, dass er die Radio-Hits verstanden hat. Aber auch der Reibeisen-in-die-Fresse-Style wird mit “Le Cercle”, “Marion Maréchal” und eben “Toka” bedient.

Sofiane hat sich mit seinen zwei dicken Alben 2017 einen Namen bis weit über die Landesgrenze gemacht und sich wohl endgültig in der Top-Riege der französischen Szene festgebissen. Erst letzte Woche legte er schon nach und brachte auf “Affranchis” wieder alle Facetten seines Schaffens zur Geltung. Bei kaum einem anderen Rapper liegen augenscheinliche musikalische Widersprüche so nah beieinander wie bei Fianso.

Booba - Trône

Booba ruht sich nach wie vor nicht auf seinen Lorbeeren aus 20 Jahren Rap aus. Obwohl eine Ikone seines Formats niemandem etwas beweisen muss, wurde 2017 wieder in der guten alten Küche von Boobas Label Tallac Records gekocht – und zwar mit jeder Menge Hitze!

Zuerst überraschte er mit “Autopsie 0”, dem fünften Teil seiner Mixtape-Reihe, welche vor allem langjährige Fans schon seit einiger Zeit begleitet. Anschließend wurde mit “Trône” der Löwe der Leine gelassen, um seinen Anspruch auf den Thron zu untermauern. Der König komprimierte dafür seinen state of mind auf schmalen 13 Anspielstationen ohne überdeutliche Ausreißer nach oben oder unten. Einzig die Hits “DKR” und “E.L.E.P.H.A.N.T”, die schon 2016 erschienen sind und als Bonus Tracks obendrauf gepackt wurden, stechen etwas heraus.

Mit “Trône” erfindet Booba das Rad nicht neu, aber das hat er in der Vergangenheit ja bereits genug oft getan. Wie man es sich von ihm gewohnt ist, flowt Booba mit dieser mysteriös-überlegenen Aura über die bis ins letzte Eck ausgefeilten Beats. Auch Boobas charakteristischer Gebrauch von Autotune kommt auf “Trône” nicht zu kurz. Eine sehr überzeugende und runde Platte von dem Rapper, der im Stile des Paten stets über die gesamte französische Szene zu wachen scheint.

Niska - Commando

Niska hatte 2015 und dann 2016 mit seinem erfolgreichen Debütalbum “Zifukoro” (mittlerweile Platin) eine unwiderrufliche Duftmarke in der Szene hinterlassen. Eine einzigartige Delivery und unbändige Energie treffen in dem Shooting Star aus Evry auf großes musikalisches Talent. Die Frage 2017 war, was Niska den immer weiter steigenden Erwartungen entgegenzusetzen haben würde.

Er antwortete mit Hits und noch mehr Hype. Sein Song “Réseaux” stand nach nur zwei Monaten bei 87 Millionen Views. Miami Yacines "Kokaina" war zu diesem Zeitpunkt grade ein Jahr alt und geworden und hatte diese Marke noch nicht erreicht. Nur um die Dimensionen deutlich zu machen. Wie auch für Damso und Sofiane war 2017 das Jahr, in dem er sich endgültig unverzichtbar für französischsprachigen Rap machen konnte.

Der Style des Debütalbums wird dabei grundsätzlich beibehalten. Mit sehr viel Energie in der Stimme spittet Niska seine 16er und in der Hook darf es dann teilweise auch etwas melodiöser werden. Harte Schale, weicher Kern – sowas in der Art. Das Soundbild wird oft von relaxt atmosphärischen Beats geprägt und genau dann ist Niskas druckvoller Rap die perfekte Ergänzung. “Réseaux” oder auch “Story X” sind ideale Beispiele für Niskas sehr eigenen Stil. Natürlich gibt es auch straighte Banger auf dem Album, wo dann auch der Beat gut nach vorne geht. Kostprobe gefällig?

Mit “Commando” ist Niska ein Geniestreich gelungen, was man auch an den Verkaufszahlen erkennen kann: Das Ding ging Dreifach-Platin. Auch Gäste wie Booba und MHD zeigen, dass Niska der Durchbruch vom Newcomer zum Superstar innerhalb von weniger als drei Jahren eindrucksvoll gelungen ist. Charo c'est la Champions League, paw paw paw paw!

Jul - Je ne me vois pas briller

Jul bleibt auch bei beispielloser Output-Frequenz ein Qualitätsgarant – keine sonderlich häufige Kombination. Seit 2014 droppte der Marseille-Rapper acht Studioalben. Darunter sind jeweils eine Gold- und Diamantplatte, fünfmal Platin auf den Levels 1-3 und sein jüngster Streich “La tête dans les nuages” wird sich höchstwahrscheinlich auch bald eine Medaille an die Brust heften können.

Auf “Je ne me vois pas briller” spielt Jul seine offensichtlichen Stärken aus. Er setzt wie schon so oft auf tanzbare Uptempo-Beats, während seine Strophen meist melodiös und extrem catchy daherkommen. Ein Großteil der Tracks versprüht einen sehr fröhlichen Vibe, wobei immer wieder auch eine Anspielstation eingestreut wird, auf der man Jul eher melancholisch erlebt (z.B. “Mon tiek ti amo”). Diese kurzen Cuts in der sonst ausufernden Euphorie und Lebensfreude sind für den Hörgenuss des Albums enorm wichtig, da sie die nötige Abwechslung schaffen.

Wer vor oft sommerlichem Pop-Appeal bei Rappern nicht zurückschreckt, findet in Jul den Kerl, der regelmäßig und zuverlässig neues Material zum Tanzen und Feiern liefert.

3 kleinere Tipps

Das waren fünf der relevantesten, grössten und erfolgreichsten Platten 2017. Für Kenner der Szene keine Überraschungen, aber sicher dennoch Grundlage für Diskussionen: Wer hätte noch dazugehört? Wo sind die Alben von Lacrim, Kalash Criminel, Hornet La Frappe oder SCH? Auf wen könnte man in den Top 5 verzichten?

Zumindest auf die Frage, was abseits des ganz hellen Spotlights noch dope war, haben drei Antworten für dich. "Geheimtipps" können wir das nicht nennen, da die Artists alle auch schon in siebenstelligen Klickbereichen mitspielen. Dennoch: Die Rapper weiter oben waren die deutlich offensichtlicheren Kandidaten.

MMZ - N’DA

Nach dem erfolgreichen Erstlingswerk “Tout pour le gang” aus dem Mini Mafia Zoo zweifelten Kritiker an der Langlebigkeit der Gruppe. Diese Stimmen verstummten aber nach “N’DA”, dem zweiten Streich von MMZ. Cloudeske Klänge und verträumte Melodien mit einer Prise Autotune erwarten dich, wenn der Zoo seine Pforten öffnet.

Lomepal - Flip

Lomepal releaste seit 2011 mehrere EPs und im letzten Jahr war die Zeit reif für sein erstes Studioalbum. Das Warten hat sich gelohnt, denn mit “Flip” ist dem 26-jährigen Artist eine grandiose Platte gelungen. Lomepals Style zu beschreiben, ist aufgrund seiner unorthodoxen Art extrem schwierig. Prägend ist gechillte Atmosphäre, welche durch die Instrumentals und den Rap gleichermaßen entsteht. Gerade in einer Zeit, in der Trap und Autotune Gang und Gäbe sind, ist Lomepals “Flip” ein erfrischendes Album:

Caballero & JeanJass - Double Hélice 2

Der erste Teil der “Double Hélice”-Reihe generierte nicht den Hype, den sich Caballero und sein Kollege JeanJass erhofft und auch verdient haben. Mit dem zweiten Teil konnten die beiden Belgier bereits mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Durch moderne Instrumentals, die wie der Flow teilweise trotzdem einen gewissen Oldschool-Flair mit sich bringen, ist das Soundbild von “Double Hélice 2” alles andere als Standard. Liebevoll gepickte Samples, Ohrwurm-Melodien, druckvolle Brecher-Beats, tonnenweise ungehörte Flow-Variationen – alles dabei!

“Double Hélice 3” wird für 2018 erwartet und du kannst gespannt sein, wie die Entwicklung von Caballero und JeanJass sowohl musikalisch als auch bezüglich ihres Standings weitergeht – die Jungs sind einfach dope AF!

In unserer Playlist auf Spotify findest du immer eine Auswahl aktueller Songs aus der Szene:


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