Ben Salomo will sich aus der deutschen Rapszene zurückziehen

Ben Salomo äußert sich in einem neuen Interview mit der Berliner Morgenpost zur aktuellen Antisemitismus-Debatte. Der "Rap am Mittwoch"-Organisator gibt dabei bekannt, dass er sich aus der deutschen Rapszene zurückziehen will. Das habe unter anderem den Grund, dass er sich als Jude in der deutschen Rapszene nicht mehr wohl fühle.

Direkt zu Beginn nimmt das Morgenpost-Interview Bezug auf die Diskussion rund um die Farid Bang-Line sowie die Echo-Preisverleihung. Ben Salomo antwortet auf die Frage hin, ob er selbst bereits Antisemitismus erfahren habe, mit den folgenden Worten:

"Natürlich. Das fängt damit an, dass Backstage jemand einen Joint nicht weitergibt und als 'Jude' beschimpft wird. In Gesprächen mit anderen Rappern werde ich sofort in die Außenminister-Position von Israel gedrängt. Da soll ich mich dann von der Politik Israels distanzieren. Aber ich habe Antisemitismus nicht nur in der Rap-Szene erlebt – das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem."

Ben Salomo: Realtalk, Israel, Vorurteile über Juden & Verrohung der Gesellschaft (Interview) #waslos

Es geht um außergewöhnliche Themen für ein Rap-Interview und genau das macht es so besonders und wichtig...

"Rap am Mittwoch"-Organisator äußert sich zu Kollegah

Ben Salomo erklärt, für ihn sei deutschsprachiger Rap "in weiten Teilen genauso antisemitisch wie die deutsche Rechtsrock-Szene". Das spiegele sich gar nicht unbedingt in den Texten wieder, sondern habe damit zu tun, dass sehr viele Rapper "an antijüdische Verschwörungstheorien" glauben. Über Kollegah sagt Ben Salomo unter anderem Folgendes:

"Ob er wirklich ein Antisemit ist, möchte ich nicht beurteilen, weil ich ihn nicht persönlich kenne. Aber er ist jemand, der anscheinend an viele antisemitische Verschwörungstheorien glaubt, die seine innere Einstellung einfärben. Er reiht sich damit ein in eine Bewegung, die Israel das Existenzrecht abstreitet. Das ist antisemitisch."

"Zu behaupten, dass Kollegah und die anderen die Ursache für Antisemitismus wären; das wäre völlig der falsche Ansatz. Antisemitismus ist wie gesagt ein gesamtgesellschaftliches Problem."

Ben Salomo zieht sich aus der deutschen Rapszene zurück

Zu guter Letzt fragt die Berliner Morgenpost, wie es für Ben Salomo zusammenpasse, gleichzeitig Jude und Teil einer Szene zu sein, die er selbst als antisemitisch beschreibt. Der "Rap am Mittwoch"-Organisator gibt daraufhin bekannt, sich aus der deutschsprachigen Rapszene zurückziehen zu wollen:

"Gar nicht mehr wirklich. Ich ziehe mich in diesem Jahr aus der deutschen Rap-Szene zurück. Das hat mehrere Gründe, einer ist: Ich fühle mich als Jude in der deutschen Rap-Szene nicht mehr wohl. Aber es geschieht auch insgesamt zu wenig gegen Antisemitismus in diesem Land. Das macht mich betroffen. Gefühlt sitze ich deshalb auf gepackten Koffern in Deutschland."

„Der deutsche Rap ist so antisemitisch wie Rechtsrock"

Nach Skandal-Echo Nach dem Echo für Kollegah und Farid Bang spricht der jüdische Rapper Ben Salomo im Interview über Judenfeindlichkeit im Rap. Die Rapper Kollegah und Farid Bang haben einen Echo gewonnen. Unter anderem mit der Zeile "Mein Körper definierter als von Auschwitz­Insassen". Der Rapper Ben Salomo ist Jude.

Es wird immer kurioser: Die AfD & die Geissens vs. Kollegah & Farid Bang

Die Diskussionen rund um den ECHO und die Antisemitismusvorwürfe gegen Kollegah und Farid Bang reißen nicht ab.

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Kommentare

Tut mir sehr leid. Deutschrap ist einfach nur noch traurig, v.a. wie wenig Antisemitismus im Deutschrap-Journalismus wirklich thematisiert wird. Nur von anderen Medien abschreiben und
Berichte über die scheiss Geissens o.ä.!!!! Das letzte Video von Rooz passt da perfekt ins Bild. Keine inhaltliche Auseinandersetzung, nur ein Sich-lustig-machen über die Art und Weise wie die Kritik geäußert wird und wie schlecht der Echo doch ist...
Hauptsache im Juni kommen pünktlich zum nächsten Kollegah-Release wieder vier bis fünf zweistündige Videointerviews. Da wird dann aber ganz sicher mal kritisch in ein, zwei Minuten über das Thema gesprochen - mit dem Ergebnis, dass natürlich alles in bester Ordnung ist, wir sind ja eine große Community, ist ja alles nur Battlerap, Antisemitismus: das gibts nicht im Hiphop, passt ja auch gar nicht. Ein Trauerspiel!!!!!!!!!

Hey Kews12, du sprichst mir mit deinem Post aus der Seele. Wenn ich bedenke, dass solche Personen („Journalisten“ u. Rapper) die Hiphop Kultur, die eigentlich für Toleranz u. Miteinander steht, präsentieren kriege ich echt das Kotzen.

100% Zustimmung zu Kwest12 Beitrag.
Das Rooz Video zum Echo war einfach nur noch erbärmlich. Was Rooz für eine unqalifizierte ******** labert ist unglaublich und wird einem HipHop Medium (was den anspruch hat seriös zu sein) nicht gerecht. Aber es reiht sich ohnehin einen HipHop Journalismus der immer mehr zu einem PR-Tool für die Künstler wird. Könnte noch ewig fortfahren, aber ich machs kurz. HipHop ist schon lange tot.

Wegen der Sache hört er auf?

C'mon, scheint mir wenn dann eher der Tropfen zu sein, der irgendein Fass zum Überlaufen brachte oder er hat womöglich nur Geltungsdrang (worauf diese Website offensichtlich gern anspringt), aus welchen Gründen auch immer. Nicht dass er als Veranstalter einer Battle-Plattform und eigener Historie aus dem Bereich Battle mal in die Bütt steigt und Anti-Rassissmus auf Augenhöhe bzw. mit gleichen Mitteln raushaut (im Zweifel sucht man sich halt nochn paar Mitstreiter und demonstriert die "HipHop-Unity", nein, er zieht sich mit wehenden Fahnen zurück und überlässt das Feld undiskutiert und ohne qualitatives Statement. Und er meint(e) Battle repräsentieren zu können?.

Was die Berichterstattung anbelangt (@hiphop.de): Bitte, bitte findet eine interne Lösung, dass sowas wie von Rooz nicht nochmal vorkommt...einen Schlafdefizit-getränkten peinlichen und parteiischen Beitrag uppen lassen und dann wundert man sich, warum niemand den Medien glaubt.

Die ganze Veranstaltung (das Thema an sich und der Umgang von allen Seiten (außer vllt. das Statement der Antilopen-Gang)) zeigt aus meiner Sicht, dass Deutschland und in weiten Teilen HipHop sehr fern von einem vernünftigen Diskurs zum Thema entfernt ist...warum schaffen es denn Kolle und Co. überhaupt dahin? Hmmm, vllt. weil die Inhalte ankommen? Was tut Deutschland nebst der sogenannten Community? Alles außerhalb nebst Justizminister startet die Inquisition um den Eisberg möglichst nur an der Spitze abzutragen oder den moralischen Chef raushängen zu lassen, alles darunter scheint (anscheinend aufgrund der Zug-/Kaufkraft) so weiterzumachen oder sich halt verdünnisieren...sonst kann man gar nicht so schnell schauen zu können, wie Diss-Tracks auftauchen, aber wahrscheinlich sind echte Statements nicht mehr so beliebt.

Perfektes setting fűr strike back!
Hip hop for all!
Platz einnehmen!
Nicht räumen!
Rap ist was du daraus machst bro! Ich bin ein niemand aber er könnte von seiner position jetzt bettonieren alter gerade jetzt wos noch Frisch ist sollte man seinen gefűhlen an seiner stelle musikalische form geben. -bc- ✌

Im Deutschrap läuft schon seit Jahren so einiges schief aber das Problem ist keinen interessiert es weder Medien noch Hörer. Ob es der Fakt ist das wir in Deutschland mehr Jobs als Menschen haben und den höchsten Wohlstand auf der Welt aber man das gefühl hat das die ganzen Rapkanacken nur Gangster seien können weil es hier ja sooooo Arm ist, ob es irgendwelche Arabischen Gangsterklans sind die HipHop unterwandern und man diese mitlerweile als HipHop-Instanzen Akzeptiert oder eben Rassistische und Antisemitische Sprüche.

aa machen

jetzt trauen sich alle an die ööffentlichkeit zu gehen ? metoo debatte hoch 2
die problematik ist schon lange bekannt und von wem der antisemitismus in deutschland ausgeht auch .

Ich finde es schon bemerkenswert, dass ihr euch als einen Kanal für HipHop Kultur seht. Seit ihr doch nichts mehr als die Werbetrommel für HipHop Kommerz. Kulturelle Beiträge sind rar. Musikalisch kritische Beiträge nicht vorhanden (Aria sei dabei erwähnt, der sich Mühe gibt).
Und ich kapiere schon, dass Geld generiert werden muss. Aber Rooz Beitrag zeigt, dass Geld über alles geht. Ethische Grundsätze oder Reflexion, Fehlanzeige. Vermutlich spricht Rooz im nächsten Video auch Ben Salomo seine Befindlichkeit zum Thema ab. Oder der älteren überlebenden Dame, die sich kurz mit Farid ausgetauscht hat. Alles Schwachsinn, oder?
Dabei geht es nichtmal um menschliche Größe, sich für eine reale Verletzung zu entschuldigen. Das ist Anstand den man voraussetzen können sollte.
Nicht für die Kunst muss man sich entschuldigen, die ist frei. Aber man kann sich nicht so arrogant, dümmlich in ein Video setzen wie Rooz und als erwachsener Mann im Slang von 14Jährigen erklären, dass die verletzten Gefühle Anderer Schwachsinn sind. Schäbig.
Thematisiert doch mal in der Tiefe Kollegah´s Hang zu Verschwörungstheorien und ob seine faschistoide Selbstinszenierung als Gröfaz, äääh ich meine Imperator/King in Kombination mit Songs wie Apokalypse und Aussetzern in Interviews mit Kat Kaufmann, sowie seiner Doku nicht sonderbar wirken. Zumindest verdächtig machen. Ich will nichts unterstellen. Aber kann ein so intelligenter Marketing Fuchs, bei dem seit Beginn seiner Videoblogs nichtmal ein Haar in Pressefotos ungeplant war, so ein Muster übersehen? Oder baut er diese message bewusst versteckt ein, um einer gewissen Käuferschicht zu gefallen...

Also grundsätzlich möchte ich keine Aussage darüber treffen, wie sich jemand in verschiedensten Situationen fühlen sollte. Wenn und welcher Intensität sich jemand un****rückt und/oder beleidigt fühlt, dann ist das immer eine persönliche Angelegenheit. Ich möchte allerdings kurz meine Sicht auf die Thematik äußern.
Ich bin sehr battlerapaffin (DLTLLY, RAM, BRB, etc.) und kenne daher die öffentliche Person Ben Salomo. Zusätzlich muss ich sagen, dass mir vieles von Farid und Kollegah nicht gefällt (nicht nur musikalisch).
Allerdings ist für mich die Kunstfreiheit (*Creaturen der Nacht) ein zu hohes Gut, als dass man Sie durch persönliche Empfindungen Einzelner oder Gruppen zur Disposition stellen sollte. In einem Battlerapkosmos, zu dem sich beide Rapper selbst zählen, sind die Zeilen zu bewerten und nicht außerhalb diesem. Für mich persönlich ist die Holocaust-Molotow-zeile sogar deutlich grenzwertiger als der Vergleich, der auch in einem Accapellabattle hätte gedropt werden können. Selbst wenn man die Texte als persönliche Aussagen bewerten möchte, sind sie meiner Meinung nach immernoch nicht problematisch. Selbst wenn Kollegah an sogenannte Verschwörungstheorien glaubt und diese in sein Weltbild implementiert, ist das kein Verbrechen. Es sind häufig argumentativ nachvollziehbare (und sebst, wenn das nicht so wäre) Kausalitätsketten und deren Richtigkeit dann von jedem selbst bewertet werden muss (Kyrie Irving - Flat Earth). Dass an dieser Stelle, dann Konflikte mit Leuten entstehen, die andere Schlüsse ziehen, ist klar aber nicht schlimm. Wenn jemand für sich bewertet, dass die POLITIK eines Staates (in dem Fall Israel) so katastrophal ist, dass man nicht mit ideologischen Unterstützern zusammenarbeiten möchte, dann ist es doch meiner Meinung nach akzeptabel im Vorfeld einer möglichen Zusammenarbeit, Gespräche darüber zu führen und diese gegebenenfalls nicht einzugehn. Innerhalb dieser Gespräche können ja in aller Regel beide Seiten argumentieren und möglicherweise zueinanderfinden.
Zu Ben: Ich kann seine Erfahrung, bezogen auf das Verhalten ihm gegenüber nicht bewerten. Wenn er es als antisemitisch empfindet, dann ist es das FÜR IHN. Allerdings kann ich kurz darstellen, was ihm innerhalb der Battlerapszene vorgeworfen wurde, wo bisher keine (oder ich habe sie nicht mitbekommen) Transparenz zur Abschwächung der Vorwürfe geschaffen wurde, was er sicherlich hätte machen können. Ben als Chef von Rap am Mittwoch, soll innerhalb des Formats BMCL, Vertragskonstrukte mit Künstlern abgeschlossen haben, die kritisch gesehen werden. Wie zum Beispiel Exklusivverträge (bei vermeintlich geringen 4-stelligen Beträgen), die zum Ziel haben könnten die Marktkonkurenten klein zu halten und Künstler zu binden.

Für mich persönlich, kommt es so rüber, dass Geld- und Marktkritik häufig als antisemitisch fehlverstanden werden, ohne dass ein direkter Bezug zum Judentum angesprochen wurde. Es erscheint mir aus meiner Beobachterperspektive so, als wäre das in diesem speziellen Fall von Ben Salomo auch möglich.

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Wieso Helene Fischers "Echo"-Kritik wertlos ist

Wieso Helene Fischers "Echo"-Kritik wertlos ist

Von Karo Hellmich am 20.04.2018 - 15:40

Die 17-fache Echo-Gewinnerin Helene Fischer hat auf Facebook ein Statement veröffentlicht. Darin äußert sie sich zur Debatte um den Echo-Gewinn von Kollegah und Farid Bang, nennt den Auftritt der beiden "beschämend" und "unangemessen" und ruft ihre Fans dazu auf, die "Stimme zu erheben". Eine Stellungnahme, die unterm Strich wertlos ist.

Zunächst mal hat Helene Fischer natürlich Recht, wenn sie sagt, dass "Werte wie Menschlichkeit, Toleranz, Respekt und Gewaltfreiheit" an oberster Stelle stehen, dass die Hautfarbe egal sein muss und dass der "respektvolle Umgang mit Menschen" für ein friedliches Miteinander unerlässlich ist. Das mag alles etwas blumig formuliert sein, bis hierhin will man der Schlagersängerin aber gerne zustimmen. In ihrem Statement äußert sie schließlich:

"Ich möchte euch sagen, wie unangemessen und beschämend ich es fand, die beiden bei der Preisverleihung auf der Bühne in dieser Art 'performen' zu sehen. Den ECHO zu gewinnen ist vielleicht das eine, die beiden dort auch noch auftreten und ihre Show machen zu lassen, fand ich persönlich bedrückend. Schade, dass durch diese Provokation so viel Promotion entsteht – auch jetzt wieder, wenn ich diese Zeilen schreibe. Nicht nur, dass man ihren gewaltverherrlichenden, antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Texten ein Podium geboten hat … auch die Bedeutung des ECHO ist somit komplett in den Hintergrund geraten und von den Negativ-Berichten überlagert worden. Ich hoffe sehr, dass alle Verantwortlichen die Umsetzung des ECHO überdenken, denn für mich wurde in diesem Jahr eine ethische Grenze klar überschritten. Trotzdem ist dieser Musikpreis (vielleicht auch: war) ein Publikumspreis, auf den man über die vielen Jahre auch stolz sein konnte."

Es steht außer Frage, dass man über kritische Textzeilen sprechen muss, sie natürlich auch anprangern darf und sollte. Was Helene Fischer hier aber eigentlich sagt, ist: Man hätte Kollegah und Farid Bang vom Echo ausschließen sollen, weil sie hier nicht hingehören. Dabei spricht Helene Fischer stellvertretend für eine Musikindustrie, deren extrem unpolitisches Aushängeschild sie selbst ist.

Sie gesteht das in ihrem Statement sogar ein: "Es ist eigentlich nicht meine Art mich auf diese Weise öffentlich zu äußern" und "meine Sprache war immer die Sprache der Musik". Nur, dass ihre Musik leider so aussagekräftig ist wie ein Stein. In der Vergangenheit hatten immer wieder Künstler, unter anderem Campino und Udo Lindenberg, von der Sängerin gefordert, sich politisch gegen rechtes Gedankengut zu positionieren.

Die Stellungnahme der Echo-Rekordhalterin kommt nun eine ganze Woche nach dem Auftritt des "JBG"-Teams, nachdem sich bereits diverse Künstler geäußert und zum Teil ihre Preise zurückgegeben haben. Der öffentliche Druck, der auf ihr lastete, hat die Sängerin nun offenbar dazu bewegt, in den allgemeinen Kanon einzustimmen. Einen Anstoß gab sie dabei aber nicht.

Helene Fischer war auf den "Publikumspreis" Echo viele Jahre stolz – weil sie fast 3 Millionen Einheiten von ihrem Album "Farbenspiel" verkauft hat und dafür ausgezeichnet wurde. Die Bedeutung des Echos gerate aber "komplett in den Hintergrund", wenn zwei kontroverse Rapper mit einem Preis ausgezeichnet werden, die in ihrem Genre eben am meisten Einheiten verkauft haben. Das riecht leider nach Doppelmoral.

Dass die Sängerin, die 2014 übrigens selbst die Echo-Verleihung moderierte, am Ende ihres Statements dann "all den Anhängern dieser Musik [...] Licht und Liebe" schickt, verdeutlicht ein weiteres Mal, warum ihre Aussagen wertlos bleiben, verpuffen. Sie schaffen keinen Dialog, sondern stempeln Rapper und Rap-Hörer gleichermaßen als unreflektiert und voll von Hass und Gewalt ab.

Helene Fischer

Ihr Lieben, ich möchte mich heute mit diesem Post an euch wenden und zum ersten Mal die sozialen Medien dafür nutzen, um mein angebliches "Schweigen zu brechen" und um ein paar Dinge ein für alle...


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