ich weiss, dass ich das thema schon sehr oft angesprochen hab, aber ich möchte euch einfach noch mal was zum lesen geben.

Die Tür fällt zu, sie ist gegangen.
Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!
"Geh bitte nicht, bleib doch daheim!"
Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.

Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt.
Ich hätte mich so gern versteckt.
Doch nirgends werd ich sicher sein...
vor IHM, ich mache mich ganz klein.

Ganz langsam öffnet sich die Tür.
Oh Gott, - zaub're mich weg von hier!
Ich bin noch da... ER kommt herein.
"Komm Kind, du darfst jetzt Mama sein!.

Vor Angst fall ich aus meinem Bett.
ER kommt zu mir, und tut ganz nett.
"Tut nicht mehr weh, - komm her, ich blase.
"Oh... wie ich diese Worte hasse!"

"Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb."
"Nein" - will ich schrei' n, "DU bist ein Dieb!"
"DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen.
Ich will nicht diese Dinge machen!"

Ich muss mit raus... hab keine Wahl.
Jede Minute wird zur Qual.
Ich zähl sie mit: "vier, fünf, sechs, sieben..."
Ich würd' am liebsten tot hier liegen.

Ich fühl' s rumor' n in meinem Bauch.
"Na kleine Frau, gefällt' s dir auch?"
Am liebsten würd' ich IHN bespucken.
Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...

Die Zeit ist um... es ist vorbei.
"Du weißt, das wissen nur wir zwei.
Das muss unser Geheimnis bleiben,
sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!"

"Sie glaubt dann nämlich dass du lügst,
und stiehlst, und and' re auch betrügst.
Und weil sie's dann nicht schafft allein,
steckt sie euch alle in ein Heim!"

Ich hab's gelernt - ich darf nichts sagen.
Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!
Ich geh ins Bad, will sauber sein.
Der Schmutz zieht in die Seele ein!

Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!!
Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
Kein Mensch kann diese Last ertragen.
Die wir als Kind erfahren haben!

Ich bring IHN um....ich hasse IHN!
Ich hab bis heut IHM nicht verzieh' n...
und heut noch lieg ich oft im Bett,
- ganz klein - und suche ein Versteck.

Ich bin jetzt groß, erwachsen schon.
Habe zwei Mädels und 'nen Sohn.
An meiner Seite ist ein Mann...
dem ich fast voll vertrauen kann.

Fast voll... denn immer bleibt ein Rest.
Der mich nie voll vertrauen lässt.
Und das hat ER zuweg gebracht,
in jeder "Mama-Papa-Nacht".

Ich hab geschwor'n, das nie ein Mann...
dass meinen Kindern antun kann.
Lass nie ihr kleines Herz zerstör'n...
werd vorher stumme Schreie hör'n!

Denn jedes Kind hier hat das Recht...
dass "Mann" die Finger von ihm lässt!.
Und alle kleinen Kinderseelen...
sind da zum lieben - nicht zum quälen!

Sie können doch nur uns vertrau'n!
Wir sollten nicht zur Seite schau'n..
wenn sie uns bitten: "Bleib daheim...
wir sind doch sonst mit IHM allein!"

© by Bine www.kinderschreie.de

phädophilie ist eine krankheit mußte ich gerade irgendwo im netz lesen.

sorry, aber da könnt ich kotzen.

Antworten


Zitat von Elodie:
phädophilie ist eine krankheit mußte ich gerade irgendwo im netz lesen.

sorry, aber da könnt ich kotzen.


natuerlich ist es ne krankheit, oder wuerdest du das gesund nennen??!
als was wuerdest du paedophilie denn bezeichnen?


Zitat von niteguard:


Zitat von Elodie:
phädophilie ist eine krankheit mußte ich gerade irgendwo im netz lesen.

sorry, aber da könnt ich kotzen.


natuerlich ist es ne krankheit, oder wuerdest du das gesund nennen??!
als was wuerdest du paedophilie denn bezeichnen?


sind sexuelle neigungen gleichzusetzen mit krankheiten?

was ist das für eine krankheit? eine geisteskrankheit?

ich schau mal eben nach was ich da als defitition finde, eben bin ich über was gestolpert.


Zur Frage "Krankheit" oder nicht: selbst im DSM-IV gab es über die Revisionen hinweg unterschiedliche Definitionen zur Pädophilie, die zu den "Paraphilien" gehört wie Fetisch (z.B. auch Pygmalionie), Transvestismus, sexueller Sadismus, Masochismus, zwanghafte Masturbation und Voyeurismus etc. die man vielleicht teilweise ebenfalls als "pervers" einstufen würde, teilweise jedoch in der einen oder anderen milden Form als komplett "salonfähige Spielart" gelten - im Gegensatz zu Pädophilie. Ich finde es nicht mehr, aber im DSM-III meine ich gelesen zu haben, daß "Perversion" folgendermassen definiert wurde: wenn die sexuelle Erregung fast ausschließlich durch Gedanken an die entsprechende Neigung oder durch die Ausführung des Akts erfolgt, gewissermassen Blümchensex kein bisschen mehr antörnt. Mittlerweile jedoch ist der Begriff "Perversion" aus dem Katalog verschwunden; damit kein medizinischer Begriff mehr. Die Paraphilien laufen jedoch weiterhin unter dem Überbegriff "mental disorders", also darf man durchaus von einer "Krankheit" sprechen.

www.behavenet.com/capsules/disorders/pedophiliaTR.htm

demnach hast du recht und es IST eine krankheit.

natürlich finde ich es nicht "gesund", sondern verdammt krank, aber mir ist es irgendwie zu einfach zu sagen "joo, der is krank und kann nix dafür."

ich zitiere da grad noch einen satz :


Ebenso sollte man nicht den Pädophilen an sich für seine Neigung verurteilen, denn er kann nichts dazu

ja, hallo? warum machen wir phädophilie nicht gleich salonfähig?
[ACHTUNG SCHWERE IRONIE]

natürlich läuft in den kopfen von phädophilen oder phäderasten irgendwas nicht rund und sicherlich können psychologen das auch als "krankheit" diagnostizieren, aber ist das dann echt phädophilie?

für micht nicht, sorry. phädopilie ist für mich KEINE krankheit, sondern eine neigung.

ich würde gern einen psychologen oder neurologen fragen, was da genau in den köpfen kaputt ist um dieser "krankheit" einen anderen namen zu geben. ich glaube es ist zu einfach diese neigung als krankheit "phädophilie" zu verkaufen. da steckt mehr dahinter.


Zitat von Elodie:
sind sexuelle neigungen gleichzusetzen mit krankheiten?

ich halte paedophilie nicht fuer eine neigung. neigungen setzen eine viel hoehere (bewusste) steuerbarkeit voraus, waehrend paedophilie doch deutlich zwangsgesteuerter ist.


was ist das für eine krankheit? eine geisteskrankheit?

sozusagen. teil einer (zwangs)neurose, einer schizophrenie, ... bin ja kein profi, aber bloss weil du vielleicht kein *paedophilie-gen* finden kannst, heisst es nicht, dass es keine krankheit waere....
[/quote]

Ich muss Elodie recht geben, eine Krankehit ist das nicht.Eine widerliche Neigung, jeder Mann könnte da gegen ankämpfen und einfach sehen wie falsch es ist und würden sie nicht wissen wie falsch es ist, würden sie danach nciht verlangen, dass das Kind den Mund halten soll.Sie wissen ganz genau was sie da machen.

Ich find jedenfalls, dass man diesen Schweinen ncht gönnen sollte, sie mit Menschen gleichzusetzen, die wirklich krank sind, geistig oder körperlich.Damit macht es ihnen defintiv zu leicht.


Zitat von Elodie:
natürlich finde ich es nicht "gesund", sondern verdammt krank, aber mir ist es irgendwie zu einfach zu sagen "joo, der is krank und kann nix dafür."

och elodie, jetzt enttaeuschst du mich aber.... als ob IRGENDEINE psychische stoerung so einfach in ein schwarz-weiss-bild zu pressen waere. und als ob gerade ich ein vertreter von *der ist krank und kann nix dafuer* waere. :no:
fakt ist dennoch, dass die meisten darunter leiden, aehnlich wie andere sexualverbrecher auch. ihre stoerungen machen in der tat ein *normales* sexualleben nicht moeglich, da brennen sicherungen durch, da entsteht ein unkontrollierbarer rausch... nicht wenige begeben sich von alleine in behandlung, weil sie einem hohen leidensdruck ausgesetzt sind.

MISSVERSTEH MICH BITTE NICHT:
ICH RECHTFERTIGE ZU KEINEM ZEITPUNKT EIN SEXUALVERBRECHEN - und das muss man auch nicht, auch wenn man vielleicht etwas mehr ueber die mechanismen von so und aehnlich gelagerten krankheiten weiss.


natürlich läuft in den kopfen von phädophilen oder phäderasten irgendwas nicht rund und sicherlich können psychologen das auch als "krankheit" diagnostizieren, aber ist das dann echt phädophilie?

fast keine psychische stoerung tritt isoliert auf - du wirst also auch bei paedophilen vermutlich auf ne ganze menge indizien treffen, die sich in diverse psychische krankheiten einreihen liessen.


für micht nicht, sorry. phädopilie ist für mich KEINE krankheit, sondern eine neigung.

sorry elo, aber das hat recht wenig mit dir und deiner haltung zu tun, sondern mit standards, die es wie ne art din-normen auch fuer psychische krankheiten gibt (und die mit fortschreiten der wissenschaft auch immer wieder angepasst werden). so wie eine grippe und ihre heilung in medizinischen buechern beschrieben ist, gibts das auch bei psychischen erkrankungen. wie bei manchen physischen erkrankungen auch, gibts nicht fuer jede eine heilung oder zumindestens gute prognose....


ich würde gern einen psychologen oder neurologen fragen, was da genau in den köpfen kaputt ist um dieser "krankheit" einen anderen namen zu geben. ich glaube es ist zu einfach diese neigung als krankheit "phädophilie" zu verkaufen. da steckt mehr dahinter.

was soll denn dahinterstecken, wenn nicht eine schwerwiegende persoenlichkeitsstoerung? kaum ein psychisches krankheitsphaenomen taucht isoliert auf, du wirst vermutlich auch zwangsneurosen oder aehnliches bei solchen leuten finden. machs dir jetzt bitte nicht ZU einfach in gut/ boese - auch wenns bei so einem thema sicherlich schwerfaellt.[/quote]


Zitat von Wandel:
Ich muss Elodie recht geben, eine Krankehit ist das nicht.Eine widerliche Neigung, jeder Mann könnte da gegen ankämpfen und einfach sehen wie falsch es ist und würden sie nicht wissen wie falsch es ist, würden sie danach nciht verlangen, dass das Kind den Mund halten soll.Sie wissen ganz genau was sie da machen.

Ich find jedenfalls, dass man diesen Schweinen ncht gönnen sollte, sie mit Menschen gleichzusetzen, die wirklich krank sind, geistig oder körperlich.Damit macht es ihnen defintiv zu leicht.


sorry, dem kann ich so nicht zustimmen. es hat immer schon maenner gegeben, die *sich genommen haben, was ihrer meinung ihnen gehoert* und so einen anteil gibts vielleicht auch bei den paedophilen unter den sexualtaetern.

trotzdem ist es eine krankheit, eine aus naheliegenden gruenden gesellschaftlich nicht tolerierbare abart von sexualitaet, die sicherlich in den meisten faellen NICHT bewusst steuerbar ist.

phädophilie ist eine persönlichkeitsstörung?

*stirnkrauszieh*

ich bin grad aus dem bett gekrochen und irngendwie zu matschig, als das ich mir da jetzt ernsthafte gedanken machen könnte, aber unter einer persönlichkeitsstörung hab ich bis heute immer was anderes verstanden.

ich werd erstmal wach und mach mir dann gedanken ;)

ich denke wenn ein mann auf kleine mädchen steht, dann ist das eine neigung. eine zweifelslos, kranke und wiederliche neigung, aber eben eine neigung.
wenn er sich aber holt was er will, dann ist das nicht mehr nur neigung. dann würde ich das als geistige krankheit bezeichnen! allerdings darf dies niemals als entschuldiung eines sexualverbrechens gelten, denn ich bin der meinung, dass jeder mann, steuern kann, was er tut!

Zitat von GangstaQueen:

wenn er sich aber holt was er will, dann ist das nicht mehr nur neigung. dann würde ich das als geistige krankheit bezeichnen! quote]

Gerade dann find ich, dass es keine Krankheit ist...!Da gehts dann teilweiße ncoh um Machtgeilheit.
Wenn ich ne Bank ausraub, bin ich ja auch nciht krank, nur weil ich Geld will.


Zitat von bisaim:
also das Gedicht bringt lang nicht die intensiven seelischen Schmerzenm rüber die ein Kind da erleidet, lähmender Ekel und Hass.
Übel ist auch die Dunkelziffer, es gibt bestimmt viel mehr Fälle als bekannt.

So siehts aus.Die einzige Person, die da nen seelischen und geistigen Schaden bekommt und später hat ist das Kind.

àaaaalso...

ich hab mir das ma eben durchgelesen,und habe vorallem die diskussion zwischen elo und niteguard verfolgt.hmm...ich würd sagen es is schwer zu entscheiden,ob es nun eine neigung oder eine krankheit is.
man kann nich alle,die sowas machen,in einen topf werfen.
es gibt welche die sind sich vollkommen bewusst was sie da tun,und das würde is absolut nich als geisteskrank einstufen. die sind in bester verfassung und wissen auch was passiert,wenn die ganzee scheisse rauskommt.
und da denk ich auch,dass das der größte teil is.
jedoch gibt es menschen,die wirklich 'ne schramme ab haben,und die wissen auch nimmer was sie tun.
das is besessenheit,da is auch auf jeden fall sowas wie schizzophrenie im spiel. die würde ich als krank einstufen...

sorry wenn das hier jetz dummes gelaber is...ich weiß auch nich so recht...
aber generell setz ich mich mit dem thema psychologie viel auseinander.


Zitat von bisaim:
also das Gedicht bringt lang nicht die intensiven seelischen Schmerzenm rüber die ein Kind da erleidet, lähmender Ekel und Hass.
Übel ist auch die Dunkelziffer, es gibt bestimmt viel mehr Fälle als bekannt.

mhh...ich glaube du liegst falsch. ekel und hass? ok, vielleicht bei älteren, aber was ist mit kleinkindern? solche die gar nicht wissen was richtig und was falsch ist ? klar, diese kinder wissen das aus dem gefühl heraus, dass etwas nicht stimmt, aber ob richtig oder falsch wissen sie nicht. das ist ja unter anderem ein problem. sie lernen es so und das ist das fatale.

jemand mir sehr sehr nahestehendes wurde als junge sexuell missbraucht. heute ist es über 20 jahre her und er kann recht gut darüber reden, aber einen heftigen "schaden" hat er in jedem fall erlitten.

paradoxerweise wußte er damals das es falsch ist, aber etwas bestimmtes (wäre zu lang das jetzt zu erklären) brachte ihn dazu doch immer wieder zu diesem mann zu gehen. FREIWILLIG !

es ist so auf die schnelle nicht nachvollziehbar, mit den hintergründen schon.

noch mal zum thema "ekel&hass" bzw "gewohnheit"

diese geschichte ist übrigens wahr !


Sie war 3 Jahre als sie einen Stiefvater bekam, mit ihm natürlich auch dessen Familie. Endlich Geborgenheit und Liebe. Sie war 7 Jahre, als sie der Stiefgroßvater auf seinen Schoß zog, ihren Körper zu streicheln begann und ihr was „Nettes“ zeigte. Sie „durfte“ ihn streicheln, „durfte“ sich anfassen lassen, aber sie durfte nicht reden, denn sonst würde sie in ein Heim kommen. Sie war 9 Jahre als sie danach gefragt wurde, sie hat die Wahrheit gesagt – und keiner hat reagiert.

Und sie dachte, das wäre NORMAL und glaubte, dass man sie liebt.

Sie war 13 Jahre als der Nachbar sie in den Arm nahm und drückte, ihren Busen streichelte und sagte, sie müsse still sein, denn sonst käme sie in ein Heim.

Und sie dachte, das wäre NORMAL und glaubte, dass man sie liebt.

Sie war 14 Jahre, als der Stiefvater in ihr Zimmer kam, sie während des Schlafens zu streicheln begann, ihre Oberschenkel auseinander presste, dabei stöhnte und seufzte und sagte, sie müsse schweigen, denn sonst käme sie in ein Heim.

Und sie dachte, das wäre NORMAL und glaubte, dass man sie liebt.

Sie war 16 Jahre, als ein Junge auftauchte, er und einige seiner Freunde sich an ihr „vergnügten“.

Jetzt dachte sie nicht mehr, dass es NORMAL wäre und dass man sie lieben würde, jetzt schwor sie auf Rache. Rache auf diejenigen, die ihr ihren Glauben an Liebe genommen hatten, Rache an diejenigen, die ihr ihren Glanz aus den Augen genommen hatten und den Spaß an Sex. Sie lebte ihre Rache lange, nur es brachte ihr nicht einen Hauch von Genugtuung, manche Zerstörungen lassen sich nämlich auch nicht durch Rache kitten.



BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
4 StR 84/03
vom 3. April 2003
in der Strafsache
gegen
wegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 3. April 2003 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen:
1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des
Landgerichts Bielefeld vom 20. November 2002 im
Strafausspruch aufgehoben.

2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.

3. Die weiter gehende Revision wird verworfen.
Gründe:
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes in Tateinheit mit sexuellem Mißbrauch einer Schutzbefohlenen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Mit seiner Revision gegen dieses Urteil rügt der Angeklagte die Verletzung sachlichen Rechts.
Das Rechtsmittel hat nur zum Strafausspruch Erfolg; im übrigen ist es unbegründet im Sinne des § 349 Abs. 2 StPO.
In Anbetracht dessen, daß der Angeklagte ohne sein Geständnis der
abgeurteilten Tat vermutlich nicht zu überführen gewesen wäre, das Tatgeschehen auf einem spontanen Entschluß beruhte, NACHTEILIGE FOLGEN FÜR DAS GESCHÄDIGTE KIND NICHT ZU ERWARTEN SIND, der Angeklagte nicht vorbestraft ist, er Reue gezeigt und seine Therapiebereitschaft bekundet hat, ist die verhängte Freiheitsstrafe von vier Jahren unvertretbar hoch. Sie überschreitet das für vergleichbare Fälle übliche Maß erheblich und entspricht nicht dem Grundsatz gerechten Schuldausgleichs
(vgl. BGHR StGB § 46 Abs. 1 Strafhöhe 5, 6 m.w.N.).

Die Strafe muß daher auf der Grundlage der getroffenen Feststellungen, die aufrechterhalten bleiben, neu zugemessen werden.

Tepperwien Kuckein Athing


ICH KÖNNTE KOTZEN :@$%:

Hi all...

Hmm. Mal wieder ein Thema, wo man spontan nen Kloß im Hals bekommt.

Ich äußere mal ungefragt meine Gedanken zum Thema:

Wie sich ja schon im Laufe der Diskussion herauskristalisiert hat, wird Pädophilie inzwischen auch offiziell als (psychische) Krankheit bezeichnet. Die Spätfolgen für die Opfer reichen bis zu extremen Verhaltensstörungen und Neurosen noch im erwachsenen Alter.

Was mir allerdings in der Diskussion ein bisschen zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass auch bei Pädophilen nur ein bestimmter Prozentsatz seinen krankhaften Trieb auch wirklich auslebt. Es gibt durchaus viele pädophil veranlagte Menschen, die sich Ihrer abnormen Neigung bewusst sind und bei denen der Sinn für Recht und Unrecht (respektive die sexuelle Vorliebe für absolute Dominanz einem anderen Menschen gegenüber) absolut intakt ist. Sie haben extrem darunter zu leiden, sich sexuelle Befriedigung nur über einen Weg beschaffen zu können, der die Psyche eines Kindes bis ins erwachsene Alter zerstören kann. Deswegen lassen sich extrem viele Pädophile therapieren, und sind diesbezüglich nie wirklich aktiv geworden.

Wenn ich mich richtig erinnere ist die Dunkelziffer an Männern und Frauen (!!!) die sich sexuell zu noch nicht ausgebildeten Körpern hingezogen fühlen, extrem hoch.

Die psychische Störung bei einer Pädophilie ist auf ein gestörtes Eltern-Kind-Verhältnis des Patienten zurück zu führen und gilt als therapierbar.

Zum wirklichen Ekel treibt in diesem Fall einer psychischen Störung letztendlich wirklich die fatale Kombination von sexueller Lust basierend auf der Hilflosigkeit des Opfers. Das es so etwas gibt, treibt mir nen kalten Schauer über den Rücken.

Und wenn man mal bedenkt, dass sich diese Krankheit (wie jede andere auch) durch alle gesellschaftlichen Schichten zieht (es gibt sogar pädophil veranlagte Menschen, die aus diesem Trieb heraus Kindergärtner/Lehrer werden !) und man keine wirklich effektive Möglichkeit hat, sein Kind vor solchen Menschen zu schützen, wird dieses Thema Eltern immer die Zornesröte ins Gesicht treiben und nach sie Bestrafung (bis hin zur Zwangskastration) rufen lassen.

Die menschliche Psyche ist mit all diesen abnormen Facetten oft immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

*Katsching* 5 Euro ins Phrasenschwein.

wenn ich ehrlich bin, jes...dann gibt es dinge über die möchte ich mir gar keine gedanken machen.

phädophile kindergärtner und lehrer ? *schauder*

grossartig, mit diesen gedanken lasse ich meinen sohn doch gern in den kindergarten gehen 8o

ich verstehe aber sehr wohl was du meinst, finde das aber fast noch erschreckender.

Hmm...

...ich weiss, was Du meinst, Elo. Natürlich ist von Hundert Kindergärtnern und Lehrern vielleicht einer pädophil veranlagt, wenn es hoch kommt. Aber allein in Norddeutschland (habe ich bei einer Recherche einmal heraus gefunden), werden sexuelle Übergriffe auf Schüler/Kinder seitens Pädagogen in einem Jahr durchschnittlich ca 200 Mal (bin mir nicht mehr ganz sicher) angezeigt. Und wie Du ja sicher selbst weisst, liegen die Dunkelziffern meisst noch wesentlich höher...

In einer Gesellschaft, wie sie sich in Deutschland entwickelt hat, sind inzwischen immer mehr Menschen an der Erziehung Deines Kindes beteiligt. Und ich denke, dass das die größte Sorge ist, die sich (junge) Eltern machen. Sie müssen Ihre Kleinen in die Obhut von Menschen geben, die sie selbst oftmals noch nicht einmal persönlich kennengelernt haben. Und da solche Übergriffe oft eben in genau diesen Verhältnissen (Babysitter, Kindergärtner(innen), Lehrer) vorkommen, malen sich besorgte Eltern die schlimmsten Szenarien an die Wand. Vergessen sollte man trotzdem nie: Es gibt deutlich mehr fähige und gute Pädagogen, als solche, die Ihren psychischen Defekt mit auf die Arbeit nehmen.

Die Frage ist viel mehr:

Gibt es einen zuverlässigen Weg, sein Kind vor derartigen Situationen zu schützen ?

Leider ist mir bisher nichts reell umsetzbares (gemessen an der beruflichen Situation eines Elternteils, speziell bei allein erziehenden und Familien in denen Mutter und Vater arbeiten) eingefallen. Dir...?

danke, jes - jetzt gehts mir doch gleich viel besser. ich lebe in norddeutschland :D

nein, aber zurück zum ernst. ob es einen weg gibt sein kind zu schützen?

also offen gesagt sehe ich mein kind in öffentlichen einrichtungen (kindergarten/schule) viel weniger gefährdet als in seiner freizeit.

ich habe eher angst, dass einer meiner nachbarn oder irgendein onkel von der strasse sich an meinem kind vergreift. lehrer und erzieher sind da in meinen augen zu sehr auf dem präsentierteller.

oftmals sind es doch genau die leute von denen man es am wenigsten erwartet. das ist ja das schlimme daran.

ich weiss nur, dass derjenige der mein kind auch nur einmal anders berührt als es vorgesehen ist sich vor mir in acht nehmen sollte.

einer der wenigen momente in denen ich meine "gute kinderstube" vergessen zum tier würde. :B|:

zurück zum schützen...

ich glaube man kann ein kind nur schützen indem man ihm alles was spaß macht verbietet oder ihm eintrichtert, dass bestimmte dinge nicht ok sind - DAS ES MIR SOLCHE SACHEN UNGENIERT MITTEILT - und das es mit fremden nicht mitgehen soll usw...du weißt schon was ich meine.

tja, ansonsten...mhh *schulterzuck*


Zitat von Elodie:
danke, jes - jetzt gehts mir doch gleich viel besser. ich lebe in norddeutschland :D

nein, aber zurück zum ernst. ob es einen weg gibt sein kind zu schützen?

also offen gesagt sehe ich mein kind in öffentlichen einrichtungen (kindergarten/schule) viel weniger gefährdet als in seiner freizeit.

ich habe eher angst, dass einer meiner nachbarn oder irgendein onkel von der strasse sich an meinem kind vergreift. lehrer und erzieher sind da in meinen augen zu sehr auf dem präsentierteller.

oftmals sind es doch genau die leute von denen man es am wenigsten erwartet. das ist ja das schlimme daran.

ich weiss nur, dass derjenige der mein kind auch nur einmal anders berührt als es vorgesehen ist sich vor mir in acht nehmen sollte.

einer der wenigen momente in denen ich meine "gute kinderstube" vergessen zum tier würde. :B|:

zurück zum schützen...

ich glaube man kann ein kind nur schützen indem man ihm alles was spaß macht verbietet oder ihm eintrichtert, dass bestimmte dinge nicht ok sind - DAS ES MIR SOLCHE SACHEN UNGENIERT MITTEILT - und das es mit fremden nicht mitgehen soll usw...du weißt schon was ich meine.

tja, ansonsten...mhh *schulterzuck*


ich glaube, ihr denkt da noch in viel zu weiten umgebungsfeldern. die meisten werden durch familienmitglieder oder nähere Angehöreige oder "Freunde" der Eltern missbraucht. Seltener durch wirklich Außenstehende. Daher auch die hohen dunkeiliffern. Denn da spielt dann erpressung eine Rolle. GAnz klar. Denn wenn der VAter z. B. sagt:
"Wenn du deiner Mum davon erzählst, hat sie dich nie mehr lieb." nimmt das Kind das eben so als wahrheit auf und schweigt meistens. Und ich sauge mir das hier nicht irgendwie aus dem Ärmel! Also bitte keine Scheiß antworten von wegen: Was behauptest du denn hier?

Ich denke am besten kann man sein Kind schützen, indem man es selbstbewußt erzieht und ihm klar macht, dass niemand das Rechht hat seine Grenzen zu überschreiten. UNd das es weiß, das es mit egal was auch immer ehrlich mit den Eltern sprechen kann.


Zitat von Elodie:

wenn ich ehrlich bin, jes...dann gibt es dinge über die möchte ich mir gar keine gedanken machen.

phädophile kindergärtner und lehrer ? *schauder*

grossartig, mit diesen gedanken lasse ich meinen sohn doch gern in den kindergarten gehen 8o

ich verstehe aber sehr wohl was du meinst, finde das aber fast noch erschreckender.


pädophil und nicht phädophil, danke


Zitat von bisaim:


Zitat von GangstaQueen:
ich denke wenn ein mann auf kleine mädchen steht, dann ist das eine neigung. eine zweifelslos, kranke und wiederliche neigung, aber eben eine neigung.
wenn er sich aber holt was er will, dann ist das nicht mehr nur neigung. dann würde ich das als geistige krankheit bezeichnen! allerdings darf dies niemals als entschuldiung eines sexualverbrechens gelten, denn ich bin der meinung, dass jeder mann, steuern kann, was er tut!

Jeder mann kann sich steuern, solange er nicht unter drogen oder geisteskrankheit leidet (die meisten kinerschänder sind geistig normal würde ich behaupten) von daher sind sie einfach nur sexbesessen und denke "das wird niemals bekannt" das kinde will es auch, keiner erfährt was etc, da sind die dumm und naiv


kinderschänder geistig normal?

ich bezweifel das...ich weigere mich einfach zu glauben, dass ein geistig halbwegs normaler mensch, so etwas zu wege bringt...

Also ich denke(wahrscheinlich denken jetzt wieder alle ich sei zu jung dafür:B|: ),dass so ein Mensch,der sexuelle Neigungen zu Kindern hat,irgendetwas in seiner Jugend oder Kindheit erlebt haben muss!Vielleich,dass er keine Freundin hatte bzw. keine Freunde und er sich an denen vergreift,die sich nicht wehren können(vielleicht empfindet er es als Entschädigung für seine Kindheit/Jugend sowas zu tun)!Es hat denke ich eher was mit einem Trauma als mit Veranlagung zu tun!Aber das ändert nichts daran dass sie "krank" sind!Diese Menschen gehören in psychatrische Behandlung!

Wie man sich(bzw.sein Kind) schützen kann:
Das wird wohl sehr schwer sein weil es wie schon gesagt,meist die Leute sind,bei denen man es am wenigsten erwartet!Es kann und wird nie einen Schutz dagegen geben!Damit muss man sich wahrscheinlich abfinden!

krank!`echt zum kotzen...


Zitat von iveroy:
Also ich denke(wahrscheinlich denken jetzt wieder alle ich sei zu jung dafür:B|: ),dass so ein Mensch,der sexuelle Neigungen zu Kindern hat,irgendetwas in seiner Jugend oder Kindheit erlebt haben muss!Vielleich,dass er keine Freundin hatte bzw. keine Freunde und er sich an denen vergreift,die sich nicht wehren können(vielleicht empfindet er es als Entschädigung für seine Kindheit/Jugend sowas zu tun)!Es hat denke ich eher was mit einem Trauma als mit Veranlagung zu tun!Aber das ändert nichts daran dass sie "krank" sind!Diese Menschen gehören in psychatrische Behandlung!

Wie man sich(bzw.sein Kind) schützen kann:
Das wird wohl sehr schwer sein weil es wie schon gesagt,meist die Leute sind,bei denen man es am wenigsten erwartet!Es kann und wird nie einen Schutz dagegen geben!Damit muss man sich wahrscheinlich abfinden!


frueher hat man das unter *fruehkindliche stoerungen* zusammengefasst und ich bin mir sicher, dass sowat bei den meisten sexualverbrechern zu finden ist.

da entsteht dann z.b. eine art kompensationsverhalten oder machtgefuehl, was derjenige in seinem normalen leben nicht hat.

noch mal zurueck zur definition krankheit oder nicht:

[zitat]
Die Liste der psychischen Krankheiten (Diagnostic and Statistical Manual - DSM - of Mental Disorders) wird vom amerikanischen Psychiatrie-Verband (American Psychiatric Association - APA) seit 1952 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe DSM-IV stammt aus dem Jahr 2000 und führt Pädophilie als eine Krankheit auf, allerdings nur wenn ein Erwachsener seine sexuellen Phantasien auch auslebt oder er sich durch seine Veranlagung im Sozialverhalten stark beeinträchtigt fühlt. So ergibt sich die absurde Situation, dass ein Pädophiler, der sich nicht durch seine Veranlagung beeinträchtigt fühlt und sich nur selbst befriedigt, zum Beispiel mit Hilfe von Kinderpornographie, laut DSM kein Pädophiler ist. Lebt er aber seine Veranlagung mit einem Kind aus, wird der als Pädophiler eingestuft.
[/zitat]

per offizieller definition also eine krankheit, wenngleich da auch aus leicht nachvollziehbaren gruenden eine diskussion im gange ist. (quelle: http://www.itp-arcados.net/wissen/liste_psych_krankheiten.html)


Zitat von stigur:

Ich denke am besten kann man sein Kind schützen, indem man es selbstbewußt erzieht und ihm klar macht, dass niemand das Rechht hat seine Grenzen zu überschreiten. UNd das es weiß, das es mit egal was auch immer ehrlich mit den Eltern sprechen kann.


vor allem sollten die kinder (meiner meinung nach) lernen, dass sie sich von NIEMANDEM zwingen lassen müssen, etwas zu tun was ihnen widerstrebt (sagt man des so im deutschen?!) grad so auf familienfeiern oder so, sollte man nicht sagen "jetzt gib dem onkel doch ein küsschen", wenn das kind des nich machen will/wollte


Zitat von Deleia:


Zitat von stigur:

Ich denke am besten kann man sein Kind schützen, indem man es selbstbewußt erzieht und ihm klar macht, dass niemand das Rechht hat seine Grenzen zu überschreiten. UNd das es weiß, das es mit egal was auch immer ehrlich mit den Eltern sprechen kann.


vor allem sollten die kinder (meiner meinung nach) lernen, dass sie sich von NIEMANDEM zwingen lassen müssen, etwas zu tun was ihnen widerstrebt (sagt man des so im deutschen?!) grad so auf familienfeiern oder so, sollte man nicht sagen "jetzt gib dem onkel doch ein küsschen", wenn das kind des nich machen will/wollte


Kinder lassen sich aber zu leicht einschüchtern, da bringt es cniht viel, wenn ihnen eintrichtert sie sollen sich wehren.Was kann ein Kind schon groß gegen einen erwachsenen Mann ausrichten.So leicht ist das nicht.

Aber mit diesem Küßchen für den lieben Onkel hast du recht.Grad Eltern sollten ihre Kinder nciht dazu bringen/zwingen, auch wenns nur ein Küßchen ist.


Zitat von Wandel:

Kinder lassen sich aber zu leicht einschüchtern, da bringt es cniht viel, wenn ihnen eintrichtert sie sollen sich wehren.Was kann ein Kind schon groß gegen einen erwachsenen Mann ausrichten.So leicht ist das nicht.


schon, aber dein kind sollte auf jeden fall wissen, dass es mit dir ueber solche dinge reden kann

dem kind einzubläuen, dass es nichts machen soll, was es nicht will (in sexueller hinsicht, nicht bei der hausarbeit ;-) ) ist denke ich die "beste" und wirksamste methode.
aber angesichts der tatsache, dass viele kinder schon vor dem ersten lebensjahr (hauptsächlich von familienmitgliedern) mi*sbr*ucht werden macht das ganze relativ unmöglich....

und noch etwas: sexueller mi*sbr*uch geht zwar meist, aber nicht immer von männern aus...

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