Studiengebühren | Hiphop.de

Nur kurz ne Umfrage:

Seid ihr dafür, dagegen und inwiefern habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

Z.B. bei meiner Uni sind die Gebühren meiner Meinung nach viel zu hoch (über 100 Euro/Semester) prinzipiell finde ich das zahlen für Bildung jedoch okay (bloß hat man als Studi eh schon zuwenig Geld).

Antworten

100 Euro sind doch keine wirklichen Studiengebühren! Das sind Verwaltungs-Unkostenbeiträge. Ich bezahle 150 pro Semster.

Das ist halb so wild. Du mußt mal im Gegenzug sehen was du bekommst: Ein gänzlich kostenfreies Studium! Aber angesichts unserer derzeitigen Umwälzungspolitik wirds damit wohl auch bald vorbei sein.

Nur mal als Beispiel: In den USA zahlen Studenten etwa 30000-45000 US Dollar im Jahr an Studiengebühren! Wie sie das machen? Kredite!

Das is heftig was? Deshalb lieber zufrieden sein hier in Deutschland.

eine ausbildung zum piloten bei der lufthansa kostet 40.000€ das is ne menge.. vorallem wenn man durchfällt.. :no:

ich bin für eindeutig nein.

Studiengebührn solln den druck auf "faulenzer" verstercken und die Staatskasse schonen.
Bildung ist jedoch die grundlegende Aufgabe jedes einigermaßen sozialen staates.

Kredite wg. studiengebühren führen nur zu weniger studenten (nicht jeder z.b. ist kreditwürdig) und würden einige "brotlose" aber wichtige fächer nur noch "reichen " vorbehalten....z.b. politologie...journalistik oder philosophie..... alles fächer die meinst fast gar kein geld und zumienst am anfang nichts bringen.

Diese Berufe bilden jedoch wichitge funktionen in der gesellschaft die einie einigermaßen gerechte "demokratie" garantieren....wie das aussieht wenn kinder aus reichem hause die besetzen kann man sich vorstelln.

Desweiteren ist bildung das recht aller und nicht einger weniger und ein studium das z.B. von unternehmen finanziet wird macht einen unfrei.....anders ist das nicht zu nennen.

Bildung und zwar in allen bereichen muss allen menschen offenbleiben bzw. für alle geöffnet werden. Leute aus "armen" oder sozial nicht gut gestellten haushalten haben eh schon weniger chancen.

scheiß kapitalismus....sag ich da ma einfach so ganz pauschal


Zitat von ugly_plant:
Studiengebührn solln den druck auf "faulenzer" verstercken und die Staatskasse schonen.
Bildung ist jedoch die grundlegende Aufgabe jedes einigermaßen sozialen staates.


Die Gebühren an sich sind o.k. - nur werden sie in letzter Zeit als eine weiter honiggebende Wollmilchsau angesehen.
Aber wie gesagt an sich i.O., da davon unter anderem die Studententickets bezahlt werden, mit denen man so nett umsonst (oder zumindest verbilligt) durch die Gegend gondeln kann.


Zitat von mdms_mo:
Die Bildungschancen müssen für alle gleich sein ich finde es traurig dass man dafür zalen muss, und wenn jemand nicht dass studieren kann was er will, weil er es nicht finazieren kann ist das ganz einfach sch***e :no:

wozu gibts bafög?


Zitat von stybsen:
wozu gibts bafög?

gibt aber leute die trotz bafök noch nebenher arbeiten müssen. Sollten studiengebühren kommen komm die gar nich mehr zu rande.


Die Gebühren an sich sind o.k. - nur werden sie in letzter Zeit als eine weiter honiggebende Wollmilchsau angesehen.
Aber wie gesagt an sich i.O., da davon unter anderem die Studententickets bezahlt werden, mit denen man so nett umsonst (oder zumindest verbilligt) durch die Gegend gondeln kann.


im moment gibt es KEINE studiengebühren die die studenten zahlen müssen.


Zitat von stybsen:
wozu gibts bafög?

...damit man sich seine miete, essen den luxus telefon und ab und zu mal noch was nettes leisten kann!

Zitat von ugly_plant:
gibt aber leute die trotz bafök noch nebenher arbeiten müssen. Sollten studiengebühren kommen komm die gar nich mehr zu rande.

Eigentlich muss sogar jeder Student (außer die aus reichen Familien) trotz Bafög nebenher arbeiten...


Zitat von ulix:


Zitat von ugly_plant:
gibt aber leute die trotz bafök noch nebenher arbeiten müssen. Sollten studiengebühren kommen komm die gar nich mehr zu rande.


Eigentlich muss sogar jeder Student (außer die aus reichen Familien) trotz Bafög nebenher arbeiten...


so wars gemeint ;)
ich fands unfreundlich zu schreiben:
alle studenten müssen schuften um zu potte zu kommen ausser son paar bübchen mit reichem pappa die sich da nen lenz machen ;)

Also...

...die zu entrichtenden Semester-Beiträge beinhalten in den meissten Städten doch gleichzeitig ein Semesterticket für den ÖPNV und ausserdem bekommt man als Student laufend Vergünstigungen, wo es nur geht.

Da sind die etwa 120 Euro in meinen Augen auf jeden Fall angemessen...


Zitat von Rondu:
...die zu entrichtenden Semester-Beiträge beinhalten in den meissten Städten doch gleichzeitig ein Semesterticket für den ÖPNV und ausserdem bekommt man als Student laufend Vergünstigungen, wo es nur geht.

Da sind die etwa 120 Euro in meinen Augen auf jeden Fall angemessen...


ich muss dem team widersprechen :no:
die wissen doch noch nichtmal, für was sie den verwaltungskostenbeitrag einsammeln. wusstest du, dass das geld nicht an die uni, sondern direkt ans land geht? "verwaltungskostenbeitrag" ist für mich n falsch gewählter begriff....

warum? War bildung nicht schon immer länder sache? das Land verwaltet wohl den großteil aller bildungsangelegenheiten von öffentlichen schulen und die zahlen das geld an die unis auch....insofern....warum umständlich rechnen oder buchen?
ich finde da passt ;)


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von ugly_plant:
Studiengebührn solln den druck auf "faulenzer" verstercken und die Staatskasse schonen.


Genau so sieht's aus. Meiner einer ist dafür. Kriege keine Bafög, muss aber neben der Uni arbeiten gehen um einigermassen "gut" leben zu können. Und das ist auch ok so. Die "Ich bin Student und geh nich arbeiten, weil ich mich bilde" Zeiten sind eh vorbei. Und das ist auch gut so.


Die Leute wirds aber immer geben und das sind heute die wie sie es später sein werden, ich kenn niemanden der mit seinem bafög ohne arbeit nebenher nen eingermaßen menschenwürdiges leben hat. Die die nicht arbeiten werden immer die kids ausm reichen haushalt sein.


Studierengebühren fänd ich angesichts dieser netten Zeitgenossen und den überfüllten Unis ok. Studieren heißt nicht (mehr) mal locker gucken was geht und mal so en bisschen hier und da was abchecken und nach 16 Semstern vielleicht mal zum Ende kommen. Muss halt was investieren ...

Ja aber damit förderst du a) Elite b) abhänigkeit.
Elite bei den leuten die sich leisten können und genug geld haben (das wird dann die mehrzahl der studenten sein) und abhänigkeit bei den wenigen aus normalen haushalten die dann hinterher erstma 10 jahre in nem betrieb bücklen müssen um ihre schulden quit zu bekommen.

der der davon provitiert bleibt der ders will: Der staat und die Reichen.

Klingt platt,aber so einfach wies ausschaut isses auhc.

Staat spart geld, reiche sichern elite für sich. Akademiker aus untershichten sind heute shcon selten und werden dann zu extremen ausnahmen. Nicht grade belebend und nicht grade fair.
obwohl is fair, weil jeder kann ja wählen in was für eine familie er geboren wird oder?


Zitat von ugly_plant:

im moment gibt es KEINE studiengebühren die die studenten zahlen müssen.


Also unsereiner zahlt seinen Semesterbeitrag und nach dem 15. Semester 500 Euro.


Zitat von Lageropa:


Zitat von ugly_plant:

im moment gibt es KEINE studiengebühren die die studenten zahlen müssen.


Also unsereiner zahlt seinen Semesterbeitrag und nach dem 15. Semester 500 Euro.


13.?


Zitat von ugly_plant:
warum? War bildung nicht schon immer länder sache? das Land verwaltet wohl den großteil aller bildungsangelegenheiten von öffentlichen schulen und die zahlen das geld an die unis auch....insofern....warum umständlich rechnen oder buchen?
ich finde da passt ;)

es gibt nur ein problem bei der sache: ich bin auf ner privaten hochschule...


Zitat von whatchamacallit:
ganzes zitat

oh mann, wenn ich das so les, bin ich echt froh nicht anner uni zu sein, das müssen ja bürgerkriegsähnliche zustände sein...


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von BEANZ:


Zitat von whatchamacallit:
ganzes zitat

oh mann, wenn ich das so les, bin ich echt froh nicht anner uni zu sein, das müssen ja bürgerkriegsähnliche zustände sein...


Es gab bei Anmeldungen zu Kursen schon Knochenbrüche und Quetschungen. Die Kurse sind überlaufen, extrem viel Andrang und Gedränge ... da brauhst du kein Rock am Ring für.


ach du shize! na dann hals und beinbruch fürs nächste semester :D


Zitat von Lageropa:


Zitat von ugly_plant:

im moment gibt es KEINE studiengebühren die die studenten zahlen müssen.


Also unsereiner zahlt seinen Semesterbeitrag und nach dem 15. Semester 500 Euro.


lol das solln studien gebühren sein? Lesen mal alle postings.....irgentwo gabs das schonmal ;)


Zitat von whatchamacallit:
Naaaaa, "reiche" Studenten werden auch wenn es Studiengebühren gibt wohl kaum arbeiten gehen (müssen).

meinte ich doch


Der ganze Rest (ausser den "Papa reichen") muss dann halt Kredite aufnehmen ... so what? Investieren muss man halt schon, und einige werden sichs dann wohl 2mal überlegen anstatt "einfach mal zu studieren". In den USA klappt das. An der Schichten-geschichte ändert sich daran nix.

na wunderbare aussichten sind das! Abhänig von ner bank für die nächsten 10 jahre, viele gar kein studium mehr. Glaubst du viele leute aus "armen" verhältnissen gehen "einfach mal so studieren"? Ich bitte dich.
Nur weil jetzt noch mehr leute aus reichem oder wohlhabendem haus als aus armen verhältnissen studieren ist das kein grund das noch zu verschlechtern!!

desweiteren: kredit bekommt nicht jeder...bracht man sicherheiten ;) ausserdem: RECHT AUF BILDUNG ;)

erzähl mir was du willst, es ist nicht effekt tief gerangel und ärger zu vermeiden indem ich alle armen aussperre.

@ whatchamacallit: Ich wüsste mal gerne was und wo Du studierst, dass Du so hart kämpfen musst.

Bei uns sind die Seminare am Anfang zwar auch alle überlaufen, aber die Dozenten dürfen da keinen ausschließen und nach zwei Wochen hat sich die Teilnehmerzahl ohnehin begrenzt. Da bin ich dann direkt dankbar, dass nicht alle ihr Studium so ernst nehmen.

Aber mal zum Thema: mit dem Semesterbeitrag von 120 Euro kann ich prima leben, auch wenn ich immer erstmal stöhne, wenn die Rechnung kommt, aber mich hat ja keiner gezwungen zu studieren.
Gegen Studiengebühren hätte ich im Prinzip auch nichts, solange das Geld der Uni für vernünftige Hörsäle, Dozenten, Mensa etc. zur Verfügung gestellt würde oder solange ich irgendeine positive Verwendung für das Land feststellen könnte.

Nebenbei arbeiten zu gehen ist ja auch nicht so verkehrt, denn so gewöhnt man sich schon langsam ans Berufsleben und schließlich geht das verdiente Geld ja auch nicht nur fürs Studium drauf. Bei mir zumindest nicht.

Ich glaube beim Studieren sollte es gar nicht um arm oder reich gehen, sondern viel eher um dumm oder intelligent.

Das Abitur bei uns (also in NRW) ist nicht wirklich schwer und nach dem Abitur wissen halt viele nicht genau, was sie werden wollen, also geht es zur Uni, denn da kann man ja auch noch Party machen.
Wäre das Abitur schwieriger und würden es nicht so viele Leute packen, dann gäbe es auch weniger Studenten. Das Blöde ist allerdings, dass man heutzutage ohne Abi keine vernünftige Ausbildungsstelle bekommt.


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von ugly_plant:
na wunderbare aussichten sind das! Abhänig von ner bank für die nächsten 10 jahre

Ist man ab einem gewissen Zeitpunkt meist sowieso - egal ob mit oder ohne Studium. Und Bafög muss ja auch teilweise zurückgezahlt werden - so gesehen auch biste damit auch "abhängig" ... Wenn das Geld sinnvoll genutzt wird kann ich nur nochmal wiederholen, dass ich Gebühren ok finde. Denn einigen Unis mangelt es echt an brauchbaren Materialien, HiWis, Assis und einfach auch Räumlichkeiten. Sowas kostet Geld. Und wer studiert sollte was er benutzt/ für sich in Anspruch nimmt meiner Meinung zum Teil auch bezahlen müssen. Und es mangelt extrem!


joa mir dem unterschied das es kein privat unternehmer vergibt sondern der staat ;) staat hat staats intressen, da is zuminest ganz bisschen bürgerintresse drin, bank hat logischerweise bank intressen da is nix bürgerintresse drin ;)
übringens bin ich keineswegs gegen das zur verfügung stellen von besseren materialen etc. ;) nur sollte das der staat und die industrie bzw. die unternehmen zahlen und nicht der student. Schließlich sind es am ende die unternehmen die von gut ausgebildeten leuten und akademikern provitieren und meinst nicht wircklich die akademiker selbst ;)


Leude aus "ganz armen Verhältnissen" gehen genauso wenig jetzt studieren wie sie mit Gebühren später auch studieren gehen würden ... Leude aus "armen Verhältnissen" klemmen sich heute genauso dahinter wie wenn es auch später mal Gebühren geben würde.


naja seh ich nicht ganz so, aber ist wohl meinungssache.


Ohja, ich will alle Armen ausperren ... du hast mich entlarvt.


siehste ;) wusst ich sofort. Im übringen habe ich nicht gesagt das du das willst, aber meiner ansicht nach führt das was du forderst dazu.


Für Uni Kredite gibt es zB in den USA spezielle Regelungen bzw. mit den Gebühren hast du teilweise auch eine Wohnmöglichkeit. Und staatliche Hilfe ist in "armen" Fällen natürlich angebracht ...


darum leben in den usa auch 20% unter der armutsgrenze. Verblödung der massen is an der tagesordnung und 4 jobs sind keine seltenheit, an den unis sind hauptsächlich kinder aus reichen haus und noch paar unschöne sachen.
Nicht sehr wünschenswert in meinen augen.


Is mir auch shit egal was du denkst.

das is aber nicht nett. mir is nicht egal was du denkst, denn ich habe keine lust das meine kinder (dauert mit der umsetztung wahrscheinlich so lange) mal nicht studieren können bzw. es schwerer haben als nötig weil du gebühren gutheißt die dich eh nicht mehr betreffen werden.


Diese ewigen Parolen gehen mir selbst im Netz auf den Sack.

mmh parolen sind unbegründet ich kann meine meinung durchaus begründen ;) und tue das in der diskusion ja auch.parole wär
Studiengebühren sind voll scheiße ey, bildung für alle. und sonst nix und nie wieder im topic blicken lassen.


Du bis halt in der linken Ecke und traust dich keinen Milimeter raus.[

ja ich bin inner linken ecke aber das ich mihc "nicht raus traue" halte ich dann doch fürn gerücht. Mich zwinkt keiner ich kann gut und schlechtfinden was ich will. Es gibt keine "linke Meinung", die linke als solche ist äusserst hetrogen und es existieren tausende strömungen.


Meiner einer ist an der Uni und erlebt den Kram live mit.

wow du bist mein held, da ich niemanden kenne der studiert, noch nie ne uni gesehn hab und auch sonst völlig isoliert auf ne katholische dorfgrundschule gehe kann ich nicht mitreden.
;)


Ich weiß: Kapitalismus is kacke, alles doof, verteilt alles gerecht, blablabla

naja äusserst platte behauptung


... du würdest sicher gut in einen gewissen Studentenkreis passen ...

jup MSB-Spartakus ;)


Whatever. Deine Meinung + Meine Meinung = Keine Freunde.

mmh hab nix gegen deine meinung is deine meinung.....meine is meine damit hat sichs.....ich werde mich für meine einsetzten und dafür alles tun was mir möglich ist, wenn du das auch tust auch gut....treffen uns bei den nächsten straßenschlacht lol ;)


Zitat von DieEine:
Ich glaube beim Studieren sollte es gar nicht um arm oder reich gehen, sondern viel eher um dumm oder intelligent.

Das Abitur bei uns (also in NRW) ist nicht wirklich schwer und nach dem Abitur wissen halt viele nicht genau, was sie werden wollen, also geht es zur Uni, denn da kann man ja auch noch Party machen.
Wäre das Abitur schwieriger und würden es nicht so viele Leute packen, dann gäbe es auch weniger Studenten. Das Blöde ist allerdings, dass man heutzutage ohne Abi keine vernünftige Ausbildungsstelle bekommt.


jup, das schöne is nur dumm und intelligent sind -rein soziologisch und pädagogisch- nicht angeboren sondern veränderbar. Das schul und unisyste,ja das bildungssystem scheitert daran das es zu schlecht ist. Nicht aus notwendigkeit sondern aus dummheit und geiz der verantwortlichen.
Man hat mal gesagt totälitäre staaten zeichnen sich meist dadurch aus der der polizei und militär apperat mehr verschlingt als der bildungsapperat.
also in deutschland is allein der wehretat is 10mal so hoch wie der bildungsetat in ganz deutschland ;)
ich will nicht sagen wir leben in einem totalitären staat, aber die prioritäten leigen meiner ansicht nach falsch.....aber dumme menschen schießen besser und lieber oder wie war das ;) ?

irgendwie kommt es mir so vor, als würde nicht ganz klar sein, was genau mit studiengebühren gemeint ist.
geht es ganz allgemein darum, dass studenten für ihre ausbildung zahlen müssen oder um die langzeitstudenten, die nach dem 14. semester ca.650 euro pro semester zahlen müssen?


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von ugly_plant:
Studiengebührn solln den druck auf "faulenzer" verstercken und die Staatskasse schonen.


Genau so sieht's aus. Meiner einer ist dafür. Kriege keine Bafög, muss aber neben der Uni arbeiten gehen um einigermassen "gut" leben zu können. Und das ist auch ok so. Die "Ich bin Student und geh nich arbeiten, weil ich mich bilde" Zeiten sind eh vorbei. Und das ist auch gut so.

Studiengebühren fände ich ok. Es ist zu krass wie viele Leude in den letzten Jahren "einfach mal so" irgendwas studieren oder einfach nur faulenzen. Auch dieser "Ach, ich schmeiß mein Medizin/Jura/BWL Studium jetzt und mach Lehramt" Leude, die einfach planlos studieren "weil LA ja so gebraucht wird" nerven. Diese ganzen Penner schnappen Leuden mit Zielen die vorrankommen wollen die Plätze in den Seminaren weg. Is mir auch passiert und es hat mich derbe angekotzt. Heinis, die das ganze als Belustigung sehen, nach 5 Wochen den Kurs einfach mal so abbrechen, hocken dann planlos darum. Und Leude, die dringend den Kurs bräuchten um endlich vorwärts zu kommen gucken in die Röhre ... Losverfahren, Massenauflauf, kein NC: juhu!

Studierengebühren fänd ich angesichts dieser netten Zeitgenossen und den überfüllten Unis ok. Studieren heißt nicht (mehr) mal locker gucken was geht und mal so en bisschen hier und da was abchecken und nach 16 Semstern vielleicht mal zum Ende kommen. Muss halt was investieren ...


danke schön, du hast mir das viele tippen erspart :D

genauso sehe ich es nämlich auch...aber da wir ja -in den augen der meisten hier - nicht recht haben würde ich doch gern mal einpaar alternative vorschläge hören.

wie sonst sollte man diese dauerstudierer dazu bekommen endlich mal den arsch hochzubekommen?

wie sonst, wenn nicht da wo es am meisten weh tut?

übrigens - auch wenn ihr mich jetzt alle haßt - studiert heute sowieso schon jeder depp. einfach weil er glaubt dann bessere chancen zu haben oder weil er sonst nix besseres weiss.

schaut euch doch mal um....wieviele akademiker sind arbeitslos? zu viele, oder?

und wieviele "nicht akademiker" stellen sind frei, weil sie keiner machen will? und warum? weil sich viele einfach zu überqualifiziert fühlen.

das kanns jawohl auch nicht sein.

in den semesterbeiträgen is doch meist schon nen ticket für bus bahn drin! da sind doch 100 euro nüscht mehr! ich find das ne gute sache!
weil wir schon mal dabei sind...montag gehts wieder los!!!


Zitat von Anachroniste:
Nur kurz ne Umfrage:

Seid ihr dafür, dagegen und inwiefern habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

Z.B. bei meiner Uni sind die Gebühren meiner Meinung nach viel zu hoch (über 100 Euro/Semester) prinzipiell finde ich das zahlen für Bildung jedoch okay (bloß hat man als Studi eh schon zuwenig Geld).


lol da regt ihr euch auf ..haha

ich zahl für meine ausbildung zur visagisten/stylisten/make up artistin.. an einer schule..
pro semester 1500 euro..

und dannach is ja noch die fachhochschule in den bereich die soviel kostet wie die s-mode in münchen...


Zitat von snuffbaby:


Zitat von Anachroniste:
Nur kurz ne Umfrage:

Seid ihr dafür, dagegen und inwiefern habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

Z.B. bei meiner Uni sind die Gebühren meiner Meinung nach viel zu hoch (über 100 Euro/Semester) prinzipiell finde ich das zahlen für Bildung jedoch okay (bloß hat man als Studi eh schon zuwenig Geld).


lol da regt ihr euch auf ..haha

ich zahl für meine ausbildung zur visagisten/stylisten/make up artistin.. an einer schule..
pro semester 1500 euro..

und dannach is ja noch die fachhochschule in den bereich die soviel kostet wie die s-mode in münchen...


s-mode in München?


Zitat von Elodie:
danke schön, du hast mir das viele tippen erspart :D

genauso sehe ich es nämlich auch...aber da wir ja -in den augen der meisten hier - nicht recht haben würde ich doch gern mal einpaar alternative vorschläge hören.

wie sonst sollte man diese dauerstudierer dazu bekommen endlich mal den arsch hochzubekommen?


gehts dir besser wenn Langzeitstudenten bestraft werden? Nein, es geht dir dann genausowenig besser wie es dir besser geht wenn ein sozialhilfeempfänger weniger geld bekommt. (ich erinner an Florida Rolf). Das ist Sozialneid, destruktiver sozialneid.


zitat von Theodor W. Adorno / Max Horkheimer „Dialektik der Aufklärung“
Denen, die keine Befehlsgewalt haben, soll es ebenso schlecht gehen wie dem Volk. Vom deutschen Beamten bis zu den Negern in Harlem haben die gierigen Nachläufer im Grunde immer gewußt, sie würden am Ende selber nichts davon haben, als die Freude, daß die andern auch nicht mehr haben. [...] Der eigentliche Gewinn, auf den der Volksgenosse rechnet, ist die Sanktionierung seiner Wut durch das Kollektiv.



wie sonst, wenn nicht da wo es am meisten weh tut?


warum müssen sie begreifen? (und was müssen sie begreifen? ) und warum musst du ihnen weh tun? wem bringt das was wenn du ihnen weh tust.


übrigens - auch wenn ihr mich jetzt alle haßt - studiert heute sowieso schon jeder depp. einfach weil er glaubt dann bessere chancen zu haben oder weil er sonst nix besseres weiss.


hat er denn keine besseren chancen?


schaut euch doch mal um....wieviele akademiker sind arbeitslos? zu viele, oder?


ja zweifellos, aber es sind im schnitt weniger akademiker arbeitslos als unqalifizierte Leute.


und wieviele "nicht akademiker" stellen sind frei, weil sie keiner machen will? und warum? weil sich viele einfach zu überqualifiziert fühlen.


woher hast du das "soviele nicht akademikerstellen frei sind, die nur keiner machen will"? Das is das Blödsinnigste das ich jeh gehört habe. Es gibt keine arbeitsstellen für 10 millionen menschen in deutschland (10 millionen weil selbstständige die ihr unternehmen aufgelöst haben, etc. NICHT in die Statistik fallen´, ebenso wie leute mit gelegenheits job etc.)
Desweiteren sind wie gesagt prozentual mehr nicht akademiker arbeitslos...aber die sind sich wohl auch zu fein, die arbeiten zu verrichten. Schonmal ne studie über langzeitarbeitslose gelesen? Arbeitslosigkeit macht nach einiger zeit depressiv.


Zitat von Tek:


Zitat von Lageropa:


Zitat von ugly_plant:

im moment gibt es KEINE studiengebühren die die studenten zahlen müssen.


Also unsereiner zahlt seinen Semesterbeitrag und nach dem 15. Semester 500 Euro.


13.?


Wurde für uns hochgesetzt :D
Bei ´ner Ausgangszeit von 10 Semestern.


Zitat von ugly_plant:
gehts dir besser wenn Langzeitstudenten bestraft werden? Nein, es geht dir dann genausowenig besser wie es dir besser geht wenn ein sozialhilfeempfänger weniger geld bekommt. (ich erinner an Florida Rolf). Das ist Sozialneid, destruktiver sozialneid.


netter versuch, ugly...aber das ist ein widerspruch an sich.

sicher hast du recht und ich habe nicht SOFORT und PERSÖNLICH was davon, wenn aber der staat daran spart, dann habe ich am ende sehr wohl was davon. genauso mit der sozialhilfe, wird weniger ausgeschüttet werden dafür weniger steuern verbraucht und nicht immer wieder welche erhöht die auch auf MEINE kosten gehen. soweit muss man allerdings mitdenken...und das scheint das problem vieler zu sein.

übrigens hätte ich auch studieren können, ich habs aber nicht gewollt, weil ich mein berufliches ziel auch ohne erreicht habe.

studieren macht nur dann sinn, wenn man einen beruf ergreifen will bei dem es nicht ohne geht (ing's, lehrer, ärzte, anwälte usw)

studieren ist NICHT dafür da, dass sich die jungen leute weiter auf die faule haut legen, weil sie nicht wissen was sie wollen.

orientierungslosigkeit ist KEIN grund !


Zitat von snuffbaby:


Zitat von Anachroniste:
Nur kurz ne Umfrage:

Seid ihr dafür, dagegen und inwiefern habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

Z.B. bei meiner Uni sind die Gebühren meiner Meinung nach viel zu hoch (über 100 Euro/Semester) prinzipiell finde ich das zahlen für Bildung jedoch okay (bloß hat man als Studi eh schon zuwenig Geld).


lol da regt ihr euch auf ..haha

ich zahl für meine ausbildung zur visagisten/stylisten/make up artistin.. an einer schule..
pro semester 1500 euro..

und dannach is ja noch die fachhochschule in den bereich die soviel kostet wie die s-mode in münchen...


haaaa haaaa

:D


Zitat von snuffbaby:
lol da regt ihr euch auf ..haha
ich zahl für meine ausbildung zur visagisten/stylisten/make up artistin.. an einer schule..
pro semester 1500 euro.....

die würd ich verklagen. die haben dir echt nichts beibringen können, oder schminkst du dir etwa die hackfresse extra so erbärmlich??(


Zitat von Elodie:
sicher hast du recht und ich habe nicht SOFORT und PERSÖNLICH was davon, wenn aber der staat daran spart, dann habe ich am ende sehr wohl was davon. genauso mit der sozialhilfe, wird weniger ausgeschüttet werden dafür weniger steuern verbraucht und nicht immer wieder welche erhöht die auch auf MEINE kosten gehen. soweit muss man allerdings mitdenken...und das scheint das problem vieler zu sein.


das setzt vorraus das wenn der staat das geld an den leuten spart es zu dir zurückkommt.
a) kommt es zurück sind es vielleicht 20 cent im monat..das gesparte muss unter 80millionen menschen verteilt werden. bleibt bei ner millionen nicht viel und selbst bei ner milliarden oder 10 milliarden ist das nicht wircklich viel. (125 euro (12,5 im monat)bei 10 milliarden, soviel wird aber im jahr)kaum gespart werden. kommt also nicht wircklich zurück. Desweiteren wird der staat nicht wg. zuvielen sozialhilfe empfängern und studenten arm. Das muss man auch mal sehn, wenn also was bei rum kommt is die steuer erhöhung dann 10 euro niedriger, dafür ne menge leute unglücklich.....lohnt sich das?


studieren ist NICHT dafür da, dass sich die jungen leute weiter auf die faule haut legen, weil sie nicht wissen was sie wollen.

orientierungslosigkeit ist KEIN grund !


Studenten sind also junge leute die sich den ganzen tag auf die faule hat legen. nette ansicht ;)

wieder ein guter versuch oder? ;)


Zitat von name:


Zitat von snuffbaby:
lol da regt ihr euch auf ..haha
ich zahl für meine ausbildung zur visagisten/stylisten/make up artistin.. an einer schule..
pro semester 1500 euro.....

die würd ich verklagen. die haben dir echt nichts beibringen können, oder schminkst du dir etwa die hackfresse extra so erbärmlich??(


hell yeah :D :D :D schlammcatchen :D :D :%: :up: :wink:


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von elodie:
studieren ist NICHT dafür da, dass sich die jungen leute weiter auf die faule haut legen, weil sie nicht wissen was sie wollen.

orientierungslosigkeit ist KEIN grund !



Zitat von ugly_plant:
Studenten sind also junge leute die sich den ganzen tag auf die faule hat legen. nette ansicht ;)

wieder ein guter versuch oder? ;)


Man kann Leude auch absichtlich falsch verstehen, Erbsen zählen, alles auf die Goldwaage legen, auf seiner Meinung pochen, alles besser wissen und sich im Netz als Sozialmack aufspielen ...
:up: nice guy to talk to!


nein ich weise nur darauf hin das es nicht grade sinnvoll ist zu behaupten vielen studenten diene das studium nur dazu die zeit totzuschlagen. Im übringe, alles auf die Goldwaage legen und auf seine meinung pochen wiederspricht sich.
Ja ich lege alles auf die goldwage. "Kleine Fehler" oder ungenauigkeiten in solchen sachen betreffen menschen und verändern ihr ganzes leben...da ist es wohl angebracht mal genauer nachzudenken und nich mal ebenso zwischen tür und angel.
Ich poche nicht auf meine meinung wenn sie falsch ist ;) beweise mir das sie falsch ist und ich bin IMMER bereit sie zu ändern. Wenn ich auf meine meinung pochen würde bräuchte icht nicht zu argumentieren (einleuchtend oder?).
Im übringen glaube ich nicht das ich mich als "sozialmack" aufspiele, da du mich jedoch nicht kennst (nichmal ein bisschen ;) ) glaube ich trifft mich das nicht sonderlich. Ich spiele mich nicht auf, ich sage was ich denke und handel nachdem was ich sage und denke. wenn du das nicht glaubst, bleibt das deine sache. Denken und reden ist ja schön, aber mehr als worte sagen taten.

will könnte un werde nie studieren! fu** studenten!


Zitat von mdms_mo:


Zitat von Loos:
fu** studenten!

:B:


Na, na. Auch solche muß es geben. (Leider)


Zitat von ugly_plant:


Zitat von Elodie:
sicher hast du recht und ich habe nicht SOFORT und PERSÖNLICH was davon, wenn aber der staat daran spart, dann habe ich am ende sehr wohl was davon. genauso mit der sozialhilfe, wird weniger ausgeschüttet werden dafür weniger steuern verbraucht und nicht immer wieder welche erhöht die auch auf MEINE kosten gehen. soweit muss man allerdings mitdenken...und das scheint das problem vieler zu sein.


das setzt vorraus das wenn der staat das geld an den leuten spart es zu dir zurückkommt.
a) kommt es zurück sind es vielleicht 20 cent im monat..das gesparte muss unter 80millionen menschen verteilt werden. bleibt bei ner millionen nicht viel und selbst bei ner milliarden oder 10 milliarden ist das nicht wircklich viel. (125 euro (12,5 im monat)bei 10 milliarden, soviel wird aber im jahr)kaum gespart werden. kommt also nicht wircklich zurück. Desweiteren wird der staat nicht wg. zuvielen sozialhilfe empfängern und studenten arm. Das muss man auch mal sehn, wenn also was bei rum kommt is die steuer erhöhung dann 10 euro niedriger, dafür ne menge leute unglücklich.....lohnt sich das?


achso und weil ich da so schnell nichts davon PERSÖNLICH habe muss man es nicht tun? super einstellung. sorry, aber SO kann deutschland mit dem arsch gar nicht hochkommen. ich hoffe inständig das nicht alle so denken wie du.

dein motto ist also : ich hab nix davon, also muss ich es nicht tun.

super...echt :down:


Zitat von whatchamacallit:


Zitat von elodie:


studieren ist NICHT dafür da, dass sich die jungen leute weiter auf die faule haut legen, weil sie nicht wissen was sie wollen.

orientierungslosigkeit ist KEIN grund !


Zitat von ugly_plant:
Studenten sind also junge leute die sich den ganzen tag auf die faule hat legen. nette ansicht ;)

wieder ein guter versuch oder? ;)


Man kann Leude auch absichtlich falsch verstehen, Erbsen zählen, alles auf die Goldwaage legen, auf seiner Meinung pochen, alles besser wissen und sich im Netz als Sozialmack aufspielen ...
:up: nice guy to talk to!


und wieder hat der chefkoch mir das tippen erspart ...dein angebot werde ich mir doch noch mal überlegen :D :D :D

du hättest meinen text richtig lesen sollen. da steht nämlich das es berufe gibt die man OHNE studium gar nicht machen kann. ausserdem steht da "orientierungslosigkeit ist kein grund" - was soviel heißt, dass nicht alle studenten studieren, weil sie eben jenen beruf ergreifen wollen zu dem man studiert haben muss.

paßt nicht so ganz zu deiner dickköpfigen antwort, oder ?

warum müssen eigentlich soviele immer alles persönlich nehmen, obwohl es überhaupt nicht so geschrieben wurde?

lesen allein reicht nicht...verstehen wäre gut....und wer das nicht kann sollte das studieren besser gleich bleiben lassen.

ne zeitlang dachte ich das "soziale kompetenz" ein neues modewort ist ...aber offensichtlich haben es einige wirklich nicht so damit.


Zitat von Elodie:
achso und weil ich da so schnell nichts davon PERSÖNLICH habe muss man es nicht tun? super einstellung. sorry, aber SO kann deutschland mit dem arsch gar nicht hochkommen. ich hoffe inständig das nicht alle so denken wie du.

dein motto ist also : ich hab nix davon, also muss ich es nicht tun.

super...echt :down:


hmm also mein nicht tun ist in dieser situation für die leute doch besser oder? und warst du nicht die die es machen wollte obwohl es denen dann schlechter geht mit der begründung auf dauer hättest du was davon?
Sry ich versteh dich nicht, wenn ich sage ich habe keinen nutzen davon und es geht damit vielen leuten schlechten als es ihnen ohnehin schon geht....und dann kommst sowas wie : bist du egoistisch.

und deutschland nich hochkommen? versteh ich auch nicht, denen gehts dann nicht besser, mir gehts dann nicht besser WEM GEHTS DENN DANN BESSER??? lohnt sich mal drüber nachzudenken ;)

aso nochmal das ich das richtig verstehe:
Ich sage studiengebühren sind schlecht für andre und bringen mir nichts.
du sagst: nö auf dauer sind die doch gut für mich
ich: wiederlege das
du sagst: verdammter egoist und unsozial biste auch, weil du das nur nicht machst weil es dir nichts bringt?


du hättest meinen text richtig lesen sollen. da steht nämlich das es berufe gibt die man OHNE studium gar nicht machen kann.

soll ich dir jetzt sagen das sich da das wahre gesicht deiner aussage zeigt? dir geht es nicht um BILDUNG für alle, sondern bildung ist deiner meinung scheinbar nur dann SINNVOLL wenn sie für den Beruf NÖTIG ist.
Ich lerne um im job besser zu funktionieren, alles was jedoch darüber hinaus geht ist verschwendung von finanziellen mitteln. Sry aber deine Meinung gefällt mir da ganz und gar nicht, bildung ist die vorraussetzung für freiheit und demokratie...darum ist es wohl kaum schlecht wenn viele leute gebildet sind. Oder doch? Der mensch lebt und lernt nicht nur für seine Arbeit, zuminest sollte er das wenn er ander kann nicht.


ausserdem steht da "orientierungslosigkeit ist kein grund" - was soviel heißt, dass nicht alle studenten studieren, weil sie eben jenen beruf ergreifen wollen zu dem man studiert haben muss.


sich zu bilden ist also orientierungs- und sinnlos, weil es für den beruf nicht nötig ist?


paßt nicht so ganz zu deiner dickköpfigen antwort, oder ?


passt nicht so ganz in meinen kopf nein.
Im gegensatz zu dir appeliere ich nicht an moral -wie sich bei dir oben sehr schön zeigte-. Ich versuche die matriellen bedingen auf die unfreiheit und das was du als unmoralisch darstellt zurückzuführen sind zu verändern, statt an das gewissen der menschen zu appelieren. Die moral hat überprüfungen nie standtgehalten. Wenn jmd dein kind droht umzubringen und du hast die möglichkeit ihn vorher zu töten oder zu verletzen so das er deinem kind nichts tun kann würdest du das doch jederzeit machen oder? (ich würde es) ist das denn etwa moralisch? einem menschen zu töten z.b. um einen andren zu schützen? ist töten moralisch? nein.
Die moral hält nur solange bis sie einer prüfung unterzogen wird. Der Egoismus der Menschheit ist nicht das schlimme, das schlimme ist das er dem gemeinnutzen auf grund der matriellen und gesellschaftlichen gegebenheiten miest im wege steht.
Was für mich hilfreich ist kann auch für andre hilfreich sein.
Da fallen egoismus und gemeinnutzen zusammen.


warum müssen eigentlich soviele immer alles persönlich nehmen, obwohl es überhaupt nicht so geschrieben wurde?


ich nehme nichts persönlich und habe auch nichts gegen dich persönlich. Ich ziehe nur alles in Zweifel und kritisiere wo es möglich ist.


lesen allein reicht nicht...verstehen wäre gut....und wer das nicht kann sollte das studieren besser gleich bleiben lassen.


durchdenken was das scheinbar gute noch alles für folgen hat wäre auch schön, garantiert ein bessers zusammen leben. Nicht an Prinzipien sollte man sich festhalten, prinzipien können die welt nicht ändern. Wichtig ist zu sehen wie die dinge sind und welche möglichkeiten man hat.


ne zeitlang dachte ich das "soziale kompetenz" ein neues modewort ist ...aber offensichtlich haben es einige wirklich nicht so damit.


Ich versteh dich nicht, forderst du oder fordere ich die einführung von studiengebühren? fordere ich menschen zu sanktionieren ohne das ein nutzen entsteht oder du?
Sry aber irgentwo passt das was du da sagst nicht auf mich.


dein motto ist also : ich hab nix davon, also muss ich es nicht tun.


nein, mein motto ist niemand (vielleicht sollte ich besser sagen 87% der bevölkerung)hat etwas gutes davon und einige haben den schaden.

Du sagst wenn ich dich so nehme wie du es gesagt hast: ich hab nix davon, aber die denen ichs abnehm haben den schaden, also tue ich es.
Das ist genau das was ich unter sozialneid gefasst habe und mit dem Adorno zitat verdeutlichen wollte. Denk doch drüber nach bevor du schreibst dann kommst eauch nich dazu mir vorzuwäfren ich wäre unsozial. Reiss die dinge nicht aus dem kontext, zuminest nicht im denkprozess.

Ich will dich weder "beldeidigen" noch "lächerlichmachen" oder mit dir "streiten" oder was weiss ich, ich hab nix gegen dich. Ich äussere nur meine meinung und sage wie die dinge sind und wie es um sie steht.


Zitat von TheHenner:


Zitat von mdms_mo:
Die Bildungschancen müssen für alle gleich sein ich finde es traurig dass man dafür zalen muss, und wenn jemand nicht dass studieren kann was er will, weil er es nicht finazieren kann ist das ganz einfach sch***e :no:

ja!ausserdem ist es traurig, dass man essen und sein auto selbst bezahlen muss!!!jeder sollte auto haben, wir sind alle gleich!!!

riiiiichtiiiiig!!!
mach die augen auf, wir habens in deutschland sowas von gut...und die besten kriegens ganz einfach hin, das studium zu finanzieren, so einfach is das.


Du solltest die augen aufmachen und mal über deinen Kleinbürgerlichen "heiles Deutschland" tellerand blicken, wenn man nur halb hinsieht, übersieht man vieles ;) und das es den schlauen leuten oder den "besten" wie du das nennst gut geht ist nicht zwingend. Geld, Familie, Sozialesumfeld und damit auch beziehungen Spielen eine Enorme rolle. Wenn du das nicht siehst bist du blind. Augen auf beim durchs leben gehn, es kommt auf die wahrheit an, nicht darauf wie uns die welt gefallen würde.


Zitat von TheHenner:


Zitat von mdms_mo:
Die Bildungschancen müssen für alle gleich sein ich finde es traurig dass man dafür zalen muss, und wenn jemand nicht dass studieren kann was er will, weil er es nicht finazieren kann ist das ganz einfach sch***e :no:

ja!ausserdem ist es traurig, dass man essen und sein auto selbst bezahlen muss!!!jeder sollte auto haben, wir sind alle gleich!!!

riiiiichtiiiiig!!!
mach die augen auf, wir habens in deutschland sowas von gut...und die besten kriegens ganz einfach hin, das studium zu finanzieren, so einfach is das.


Also ich weiß nicht ob ich mein studium werde finanzieren können ohne meinen eltern weiter auf der (onehin so kleinen) tasche zu liegen und ich kenn auch vile intelligente leute, die nicht so einfach zum geld kommen können um sich die bildung zu holen.
Ich war schon in situationen in denen ich dachte, ich müsste die schule schmeißen und mir einen job suchen, damit ich was zu essen hab, also erzähl mir keinen scheiß von wegen die guten schaffens eh!


Zitat von TheHenner:
... ne, aber mal ernsthaft, ich finds blöd darüber zu diskutieren, momentan hat der staat einfach zu wenig geld...

Wenn du so argumentierst, antworte ich dir, dass es im prinzip dann doch gar nicht mehr um das studieren an sich geht, sondern darum, aufgrund der angespannten haushaltslage gelder einzutreiben, die den haushalt entlasten. Mir fallen allerdings aus dem stand einige dinge ein, bei denen ich sparen sinnvoller fände.

Deutschland ist ein land, in dem im internationalen vergleich immer noch verhältnismäßig wenig menschen studieren, dabei wäre es in manchen bereichen mehr als notwenig, qualifizierte leute an den start zu bringen.
Vor allem ist die quote ausländischer studenten nach wie vor verhältnismäßig gering und das wundert mich auch nicht, wenn ich sehe, wie es an deutschen unis zugeht.
Entscheide ich mich für eine privatschule, kann ich davon ausgehen, dass meine studiengelder genau auch dort verwendet werden und ich mein studium auf recht hohem niveau absolvieren kann, was inhalte und ausstattung angeht.
An universitäten und hochschulen sehe ich dieses niveau allerdings eher selten, d.h. hier würde eine gebühr erhoben, die in bezug auf die leistungen seitens der unis und hochschulen keine entsprechung findet.


Zitat von TheHenner:


Zitat von mdms_mo:


Zitat von TheHenner:
und die besten kriegens ganz einfach hin, das studium zu finanzieren, so einfach is das.

die besten? wer sind die besten? sind die besten die reichsten oder wie? oder die schlausten? studierst du selber?


ich studiere nicht, bin erst inna 12.
aber ich denke, die intelligentesten werden(wenn sie nicht zu faul sind) das studium schon irgendwie finanziert bekommen.
ne, aber mal ernsthaft, ich finds blöd darüber zu diskutieren, momentan hat der staat einfach zu wenig geld...


als wenn intelligens in irgenteinerweise mit geld in verbindung stehen würde. Es gibt leute die ham als anwalt 2 staatsexamen und gehn klo putzen weil se keinen job bekommen haben.


ja, aber manche sachen kann man halt nicht ändern, zumindest nicht sofort, also belass es einfach dabei.

na toll, hätte die menschheit so gedacht würden wir wohl noch in höhlen hausen, es kommt drauf an die welt zu verändern statt sie nur träge zu begaffen und sich zu sagen man könne eh nix tun. Wenn man nichts tun kann und manche dinge nicht verändern kann (was denn bitte?) dann ist fortschritt unmöglich.

im übringen stimme ich mali zu was studieren betrifft, mit dem unterschied statt zu sparen sollte man mal seine einnahmen etwas aufpolieren. Warum unterhalten immer noch die Poteziell gefährdeten die akutell gefährdeten?
während von 1950 bis 1990 die produktivität um 300% gesteigert wurden, ist die arbeitslosen zahl ins unermäßliche gestiegen.

Warum sind sozialabgaben an den faktor arbeit und nicht an den faktor profit gebunden? (was übringens absolut nicht das gleiche ist) firmen wie siemens haben rekord gewinne, das BIP steigt, das vermögen der deutshcen superreichen hat sich um 10% erhöht. Man besteuert ganz einfach die die kein geld mehr haben, das ist dumm. Wenn ich wasser suche warum such ich in der wüste statt am süßwasser see? ich mein auch inner wüste gibt es bisschen wasser, trotzdem dumm die wüste zu wählen. Das geld ist da, man nimmt nur die flaschen aus. Kommt jetzt nicht "na dann gehn die sofort", die firmen die gehen konnten, sind längst gegangen!


Zitat von ugly_plant:
ich bin für eindeutig nein.

Studiengebührn solln den druck auf "faulenzer" verstercken und die Staatskasse schonen.
Bildung ist jedoch die grundlegende Aufgabe jedes einigermaßen sozialen staates.

Kredite wg. studiengebühren führen nur zu weniger studenten (nicht jeder z.b. ist kreditwürdig) und würden einige "brotlose" aber wichtige fächer nur noch "reichen " vorbehalten....z.b. politologie...journalistik oder philosophie..... alles fächer die meinst fast gar kein geld und zumienst am anfang nichts bringen.

Diese Berufe bilden jedoch wichitge funktionen in der gesellschaft die einie einigermaßen gerechte "demokratie" garantieren....wie das aussieht wenn kinder aus reichem hause die besetzen kann man sich vorstelln.

Desweiteren ist bildung das recht aller und nicht einger weniger und ein studium das z.B. von unternehmen finanziet wird macht einen unfrei.....anders ist das nicht zu nennen.

Bildung und zwar in allen bereichen muss allen menschen offenbleiben bzw. für alle geöffnet werden. Leute aus "armen" oder sozial nicht gut gestellten haushalten haben eh schon weniger chancen.

scheiß kapitalismus....sag ich da ma einfach so ganz pauschal


Ich bin eindeutig dafuer

erstens haben die universitaeten mehr finanzielle moeglichkeiten fuer forschung, ausstattung etc.

zu den faulernzern, deren ausbildung ist verschwendetes geld, das der staat besser anderswo anlegt

Ich wohne in Uk wo es studiengebuehren gibt ca 1500 euro jjaehrlich, und fast jeder student einen kredit von ca. 4500 euro jaehrlich aufnimmt und das zwischen 3 und 4 jahre lang macht 13500 - 18000 euro schulden wenn sie die uni verlassen, is viel geld, aber die meisten habens schnell abbezahlt, ausserdem glaube ich sind sehr wenig oder gar keine zinsen drauf...

weniger studenten wertet das studium auf, ausserdem die die was koennen bekommen ein stipendium, und die die sich mit papas kohlen durch die uni chillen und nichts tun werden es danach viel schwerer haben....

natuerlich ist bildung das recht aller, aber wenn man den anspruechen nicht gewachsen ist, dann tschuess
Achso man wird dazu gezwungen sich von ner firma das studium finanzieren zu lassen, so ne verdammte scheisse... wuerde mir n unternehmen ein MBA oder studium in Harvard anbieten und das ich danach bei ihnen arbeiten solle wuerde mich keine macht der welt halten...

In meiner schule kommen viele aus den aermern stadtteilen aber scheinen trotzdem alle irgendwo studieren zu wollen und auch zu gehen...


Zitat von Anachroniste:
Nur kurz ne Umfrage:

Seid ihr dafür, dagegen und inwiefern habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt?

Z.B. bei meiner Uni sind die Gebühren meiner Meinung nach viel zu hoch (über 100 Euro/Semester) prinzipiell finde ich das zahlen für Bildung jedoch okay (bloß hat man als Studi eh schon zuwenig Geld).


lol...100 euro sin ja lachhaft, wohnst du im schönen österreich blechst du 370/semester...

an und für sich könnte ich mich ja mit studiengebühren abfinden (wenn man beide augen zudrückt und davon absieht, dass das recht auf freie bildung erheblich beschränkt wird), nur isses bei uns zur zeit eben so, dass das geld, dass ja für mehr lehrangebot an den unis zur verfügung stehen sollte, nicht direkt an die unis, sondern in die staatskasse fließt...und der liebe "vater" staat leitet die kohle nich ganz so weiter, wie das sein sollte...

über die höhe gibz hier wohl nix mehr zu diskutieren, weil eins is auch klar: niedriger werden die gebühren ganz bestimmt nicht mehr...:no:

greetinx
Lou_E

:D


Zitat von BEANZ:
oh mann, wenn ich das so les, bin ich echt froh nicht anner uni zu sein, das müssen ja bürgerkriegsähnliche zustände sein...

wenn sich die leute um seminar-plätze schlagen müssen, weil sie sonst ihre abschlussarbeiten nicht schreiben können, könnte man tatsächlich von bürgerkrieg sprechen :D

in einem Ort der Schweiz sind es jetzt ungefähr 460€ (700.-Sfr.)

Da nehmen sich 100 Euro wirklich ein Butterbrot dagegen...
Ich wär ja froh wenn ich die Differenz in Semesterliteratur investieren könnte...

ich könnte kotzen wenn ich höre das deutschland ein staat is der arm sein soll oder wenig geld hat aber ich will da garnich weiter drauf eingehen sondern zum eigentlichen thema kommen...

habt ihr euch mal über die studiengebühren in anderen ländern erkundigt? in deutschland sind die studiengebühren noch relativ gering im gegensatz zu anderen ländern und bafög denke ich braucht zu was anderem... man muss ja schließlich von irgendwas leben... egal..

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